Samba, Salsa, Minusgrade
14.02.2010 | 17:33 Uhr 2010-02-14T17:33:00+0100Duisburg. Knapp 100 000 Karnevalsfans dürften es gewesen sein, die am Nachmittag den Weg des Hamborner Kinderkarnevalszuges säumten: „Helau!” bei minus zwei Grad. Mit dabei war alles, was karnevalsmäßig im Duisburger Norden Rang und Namen hat.
Knapp 100 000 Karnevalsfans dürften es gewesen sein, die am Nachmittag den Weg des Hamborner Kinderkarnevalszuges säumten: „Helau!” bei minus zwei Grad. Dafür ging's schnell: Eine halbe Stunde brauchten die sechzig Prunkwagen, Fuss- und Musikgruppen für die fünf Kilometer lange Strecke vom Hamborner Altmarkt nach Marxloh.
Mit dabei war alles, was karnevalsmäßig im Duisburger Norden Rang und Namen hat. Die Aktiven aller wichtigen Vereine aus Hamborn, Marxloh, Neumühl und Meiderich wechselten nicht nur immer wieder „Helau”-Rufe mit den Narren am Straßenrand, sondern ließen auch einen dichten Regen aus Kamelle, Popcorn, Konfetti und kleinen Geschenken auf die jecken Massen prasseln. Die viele Familien mit ihren Kindern hatten ihren Spaß.
Das närrische Fußvolk hatte sich wieder besonders fantasievoll und einfallsreich gekleidet: Neben den üblichen Cowboys und Indianern, Sheriffs und Banditen, Engeln und Teufeln, Piraten und Matrosen gab es diesmal vor allem viele Tiere im Publikum zu sehen: Schweine, Kühe, Schafe und Bienen, aber auch Wikinger, Römer, Chirurgen und Krankenschwestern waren vertreten.
Bei den insgesamt 31 Prunkwagen stachen besonders das Gefährt der 1. Großen Meidericher Karnevalsgesellschaft mit einem dampfenden Drachen, der Wagen der Prinzengarde sowie des Elferrats der KG Rot-Weiss Hamborn-Marxloh ins Auge.
Zum krönenden Abschluss des Zugs erklangen direkt hinter dem Wagen des Elferrats heiße Samba- und Salsarhythmen: Tanzend und hüftenschwingend heizte die Blumenkönigin von Teneriffa höchstpersönlich den Duisburger Narren richtig ein. Vielen männlichen Jecken wurde es bei diesem Anblick sicher gleich ein paar Grad wärmer. Weiterhin auffallend: die hohe Zahl der Horrorwagen, deren schwarz-gekleidete, aschfahle Besatzung wie die Crew aus einem gruseligen Zombiefilm aussah.
20 Wagen rollten im Kinderkarnevalsumzug mit rund 500 aktiven Teilnehmern durch Wehofen. Kamelle, übrigens von den Vereinen privat finanziert, gab's auch hier reichlich. Mittendrin im kleinen Zug: Prinz Fabian I. und Prinzessin Jasmin I.

22:05
lol, die 30 Minuten beziehen sich auf die Zuglänge. Wenn ich also irgendwo stehe, braucht der Zug 30 Minuten und an mir vorbeizuziehen.
19:12
@2 deralleshasser
Der Zug war schön. Karneval mit weniger Besoffenen (äh Drogensüchtigen) als sonst im Karneval üblich.
Aber wenn die Karnevalisten ab nächstes Jahr Miete für die Strecke bei Dressler und Kohle für die Reinigung abdrücken müssen, dann wird der Zug bestimmt Pup mit Lalla.
Als strategischer Einstieg sorgt die SPD für die Absage der Loveparade. Da man andere Veranstalter nicht anders behandeln kann als die Raver gehts dann nächstes Jahr bei den Karnevalisten weiter.
Der staunenden Öffentlichkeit wird das dann von der nach der Landtagswahl im Rathaus regierenden großen Koalition erklärt. Kulturdezernent Janssen und (Wieder-) Stadtdirektor Brandt haben keine Probleme die Beziehung zwischen Karneval, Sex und Drogen und der Jugendgefährdung darzustellen.
Aber bis zur Landtagswahl gönnen die Genossen dem PartyOB aber auch gar nix. Erst keinen Karneval im Sommer, dann keinen im Winter und auch sonst nix! Helau!
19:07
Helau!” bei minus zwei Grad. Dafür gings schnell: Eine halbe Stunde brauchten die sechzig Prunkwagen, Fuss- und Musikgruppen für die fünf Kilometer lange Strecke vom Hamborner Altmarkt nach Marxloh.
Fünf Kilometer?
Halbe Stunde?
Der ganze Troß mit 10 km/h?
Was war das?
Eine beflügelte Neuinszenierung von Mutter Courage?
Wie schnell waren denn dann Kamelle & Strüßkes?
Ach - was sach ich. Judix non calculat (Der Richter rechnet nicht - muss man im WESTEN immer übersetzen, sonst wird man getilt ;-)
Alaaf!
18:31
Der ganze Zug war doch nur Pup mit Lalla.