Rundgang: Tatort Duisburg 1933 bis 1945

Tatort Duisburg 1933 bis 1945: Das Zentrum für Erinnerungskultur lädt am Sonntag, 1. Februar, um 15 Uhr zu einer historischen Führung ein.

Robin Heun, Duisburger Historiker und Politologe, wird nach einem Blick in die Ausstellung „Neue Stadtgeschichte“ im Kultur- und Stadthistorischen Museum zu einem Rundgang aufbrechen, bei dem drei Stationen besucht werden. Auf dem Burgplatz steht das Denkmal für vier im Mai 1933 ermordete Gewerkschaftler. Von dort geht es zum jüdischen Mahnmal am Rabbiner-Neumark-Weg. Das Denkmal ist seit seiner Errichtung 1974 ein zentraler Ort für die Erinnerungskultur in Duisburg. Anschließend führt Heun die Teilnehmer zu einem Stolperstein am Pulverweg. Hier wohnte ein Duisburger, der von den Nazis wegen seiner Homosexualität im KZ Sachenhausen ermordet wurde.

Die Teilnahme inklusive Museumseintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt zwei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist der Eingang des Stadtmuseums am Johannes-Corputius-Platz 1. Wetterfeste Kleidung wird empfohlen.