Rund 60 Zuwanderer-Kinder gehen in Duisburg nicht zur Schule
28.02.2011 | 17:27 Uhr 2011-02-28T17:27:00+0100
Duisburg. Rund 60 Kinder aus südosteuropäischen Zuwandererfamilien gehen in Duisburg nicht zur Schule. Der Jugendhilfeausschuss verabschiedete jetzt einen Antrag der AWo, um den Hilfe- und Integrationsbedarf der Jugendlichen zu ermitteln.
Rund 3500 Zuwanderer aus Südost-Europa leben zur Zeit in Duisburg. Seit der EU-Erweiterung ist ihre Zahl kontinuierlich gewachsen. Nach Angaben der Arbeiter-Wohlfahrt konzentrieren sich die Zuwanderer vor allem in Hochfeld, aber auch in Laar, Bruckhausen und Marxloh sind verstärkte Zuzüge zu beobachten. Der Jugendhilfe-Ausschuss verabschiedete jetzt einstimmig einen Antrag der AWo „zur Feststellung und Ermittlung des Jugendhilfe- und Integrationsbedarfs von minderjährigen Zuwanderern aus Südost-Europa“.
Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass viele der schätzungsweise 500 Jugendlichen aus diesen Zuwandererfamilien aus Bulgarien und Rumänien nicht zur Schule gehen und auf Wartelisten für einen Schulbesuch stehen. Problematisch ist in vielen Fällen auch die gesundheitliche Situation, da sie oftmals keine Leistungen erhalten und somit nicht krankenversichert sind.
"Situation der Zuwandererfamilien wird ignoriert"
Karl-August Schwarthans von der Arbeiter-Wohlfahrt kritisierte im Ausschuss die Stadtspitze, die die Situation dieser Zuwandererfamilien offensichtlich ignoriere: „Hier herrscht scheinbar die Hoffnung, dass die Karawane vorüberzieht. Aber diese Familien haben keine Rückkehr geplant.“
Dezernent Karl Janssen erklärte, dass man sich in einem „fürchterlichen Dilemma“ befinde, bezeichnete es jedoch als eine gesamtgesellschaftliches Problem in Deutschland. „Wie brauchen da Hilfestellung.“ Die Zuwanderung sei eine Konsequenz aus der europäischen Öffnung.
Aus Gesprächen, die AWo-Mitarbeiter in den Beratungsstellen geführt haben, stammt die Erkenntnis, dass die Jugendlichen keineswegs bildungsunwillig seien. Da die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gefährdet sei, bestehe Handlungsbedarf.

16:29
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15:58
Das Problem haben uns die Eurokraten aufgedrückt. Rumänen und Bulgaren kennen nur die kyrillische Schrift, wenn überhaupt. Das ist ein Riesenproblem. Aber man musste die doch ganz schnell ins europäische Haus holen. Nun weiss keiner, wie man die integrieren soll und ob das geht. Meines Wissens handelt es sich doch überwiegend um Sinti und Roma. Beispiel Nordstadt in Dortmund. Die Frauen gehen oder werden auf den Strich geschickt, da verdienen sie an einem Tag mehr, als wenn sie in den Heimatländern leben.Die Männer betätigen sich als Zuhälter oder gehen auf Einbruchstour. Und die strafunmündigen Kinder werden zu Taschen- oder Ladendieben ausgebildet. Meint jemand, das stört irgend jamanden im EU-Parlament oder wer da auch immer diesen Schwachsinn beschlossen hat. Das bleibt den Kommunen
14:28
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07:36
#3
Ich gebe Ihnen da vollkommen Recht, möchte aber auch hier die Verwaltung in Schutz nehmen. Bei denen wird nur gekürzt und irgendwann ist die Arbeit halt nicht mehr zu erledigen.
Aber reell gesehen interessiert es die öffentliche Hand tatsächlich nicht ob die Schulpflicht eingehalten wird oder nicht. Ich habe es selbst im Bekanntenkreis erlebt. Da hat eine Mutter Selbstanzeige erstattet weil der Sohn seit der 7. Klasse nicht mehr zur Schule ging. Das Amt hat dann nach 18 Monaten (!!!) reagiert.
01:10
Bitte lesen, bevor hier wieder Unsinn gepostet wird.
Die Kinder sind meist nicht Krankenversichert.
Da sich Arbeitnehmer noch nicht niederlassen dürfen, bekommen sie keine Arbeitserlaubnis, keine Krankenversicherung, keine Sozialleistungen - außer Kindergeld, aber nur wenn die Kinder zur Schule gehen.
Da die Kinder keine Lateinischen Buchstaben und kein Deutsch können, ist es nicht so einfach, sie ins Schulsystem zu integrieren.
Wo sollen die Schulen plötzlich die Lehrer herzaubern? Die Kinder kommen ja nicht zum Schuljahreswechsel, sondern über das ganze Jahr verteilt und sie melden sich vorher nicht an..
Die Menschen nutzen die Freizügigkeit durch die EU und wenn man sich anschaut unter wechen Bedingungen die Leute in ihren Heimatländern hausen, kann man verstehen, dass sie dem Elend entkommen wollen.
Die Folgen haben die Gemeinden zu tragen, ohne dafür die nötigen Mittel zu bekommen, wie immer, wenn in Berlin und Brüssel entschieden wird.
23:05
Zu : Auf der Strecke bleiben die Kinder und Duisburger in den genannten Stadtteilen, die diese Bürger integrieren sollen.
#7 von DU-Kersten , am 28.02.2011 um 20:15
Genau so ist es. Der Bund hat die Ost-Erweiterung der EU beschlossen, also ist der Bund auch verpflichtet, die daraus entstehenden Kosten zu tragen- nicht die ohnehin bereits am Hungertuch nagenden Kommunen.
20:15
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