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Rosenmontagszug laut Polizei „weitgehend friedlich“

16.02.2010 | 13:05 Uhr

Duisburg.Eine weitgehend friedliche Veranstaltung - so beschreibt die Duisburger Polizei den Rosenmontagszug in der City in ihrer Bilanz. Dennoch seien „einige Vorfälle“ zu verzeichnen. Unter anderem jagte eine Sechsergruppe zwei Leute über die Königstraße.

Drei Stunden dauerte er, 120.000 Jecken sahen ihn: Der Duisburger Rosenmontagszug war aus Sicht der Polizei eine „weitgehend friedliche“ Veranstaltung. Dennoch habe es „einige Vorfälle gegeben“, die in der offiziellen Stellungnahme Erwähnung finden.

So verfolgte eine Gruppe von sechs Leuten zwei andere über die Königstraße. Die Verfolger rissen mehrere Mülltonnen aus den Verankerungen und bewarfen die beiden, ohne sie zu treffen. Die Sechs konnten unerkannt flüchten.

Außerdem beleidigte ein Zug-Zuschauer einen Polizeibeamten. Letzterer erstattete Anzeige. Eine weitere Person wurde in Gewahrsam genommen.

Darüber hinaus griff die Polizei einen Achtjährigen auf, der sich ohne Erlaubnis der Eltern zum Zug begeben hatte. Er wurde seinen Eltern übergeben. Ferner wurden mehrere alkoholisierte Jugendliche zur eingerichteten Jugendsammelstelle gebracht.

Christian Gerstenberger

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