Röttgen ist gegenüber CO-Pipeline skeptisch
19.09.2010 | 19:05 Uhr 2010-09-19T19:05:00+0200
Duisburg.Bundesumweltminister Norbert Röttgen äußerte am Sonntag beim CDU-Frühshoppen im Innenhafen Bedenken gegenüber der umstrittenen CO-Pipeline, die auch Duisburger Stadtgebiet tangiert.
„Bayer muss erst beweisen, dass die Sicherheit gewährleistet ist. Das ist bisher noch nicht in ausreichendem Maße geschehen“. Bundesumweltminister Norbert Röttgen äußerte am Sonntag im Innenhafen Bedenken gegenüber der umstrittenen CO-Pipeline, die auch Duisburger Stadtgebiet tangiert.
Der Jurist ist auf Wahlkampfreise, er bewirbt sich ebenso wie Armin Laschet um den Landesvorsitz der Christdemokraten. Duisburger CDU-Mitglieder hatten gestern beim Politischen Frühschoppen Gelegenheit ihn kennenzulernen.
Kaum war Röttgen aus seinem schwarzen Dienstwagen ausgestiegen, als ein Grüppchen von Demonstranten ihm zurief: „Bitte sorgen Sie dafür, dass Herr Sauerland abgewählt wird“. Davon unbeeindruckt steuerte Röttgen aufs Brauhaus Diebels zu, wo er vom Duisburger CDU-Vorsitzenden Thomas Mahlberg empfangen wurde. Die beiden kennen sich aus gemeinsamen Tagen bei der Jungen Union.
Adolf Sauerland – nach einem Schlüsselbeinbruch, den er sich bei einem Mopedunfall zugezogen hatte, körperlich angeschlagen – erlebte im Kreis der Duisburger CDU einen frischen Norbert Röttgen, der es verstand, für sich einzunehmen.
Um die Ecke feierten viele fröhliche Menschen den Weltkindertag. Und auch Röttgen, selbst dreifacher Vater, stellte die Kinder in den Mittelpunkt seiner Auftaktrede. „Wir müssen die Welt mit den Augen der Kinder sehen. Es ist nicht fair, ihnen den Atommüll vor die Füße zu kippen, einen Berg von Schulden zu hinterlassen und die natürlichen Ressourcen aufzubrauchen“, plädierte der Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, der sein Amt niederlegen will, wenn er zum CDU-Vorsitzenden in NRW gewählt wird. Langfristig Verantwortung übernehmen statt kurzfristig Gefälligkeiten austeilen, so lautet seine Devise.
Röttgen, wie Mahlberg Jahrgang 1965, trug sein Plädoyer für die Schöpfungsverantwortung glaubhaft vor. Die Schelte, die er in den vergangenen Tagen bezogen hatte, hat seinem Selbstbewusstsein nicht geschadet. Wie berichtet, soll der Deal zum Ausstieg aus der Atomenergie ohne Beteiligung des Umweltministers zustande gekommen sein.
Rüttgers, Röttgen – in der anschließenden Fragerunde stolperte mancher über die ähnlich klingenden Namen. Zur Erwärmung des Rheins durch die Inbetriebnahme der Kohlekraftwerke in Walsum und Uerdingen, zur Integration von Ausländern oder zur energetischen Umrüstung von Häusern wollte die Basis vor Ort die Meinung des Kandidaten hören.
Auch die Situation junger Berufsanfänger, die sich von einem unbefristeten Arbeitsplatz zum anderen hangeln, kam zur Sprache. Dabei stellte sich Röttgen wiederum auf die Seite der Jungen: „Es bedeutet mangelnden Respekt vor einem elementaren Sicherheitsbedürfnis junger Menschen. In solcher einer unsicheren Lage kann man nicht erwarten, dass sie Familien gründen“.

15:14
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22:16
Wie peinlich muss diese Wurst von Mopedfahrer denn noch werden?
#10 von Fernseher , am 21.09.2010 um 00:46
Das frage ich mich auch. Aber ich frage mich auch, wo die Duisburger, die - so wie unsere Gruppe - mit den politischen Verhältnissen in unserer Stadt alles andere als einverstanden sind, sich bei solchen Events wie am Sonntag verstecken. Wir gehören weder einer Partei noch einer anderen Art von Vereinigung an. Ein bisschen Mut und Flagge zeigen. Es tut nicht weh.
00:46
Typisch! Wenn das Wahlvolk auf wegen bedauernswerter Politiker aufbegehrt, reduziert der geneigte Politiker dann seine Auftritte auf bestellte Parteiclaqeure, die sich den Weltschmerz mit einem niederrheinischen Kaltgetraenke schoen trinken.
Das ist dann unter christlichem Poltikansatz zu verstehen!
Wie peinlich muss diese Wurst von Mopedfahrer denn noch werden?
23:49
#8: Schon komisch, der OB, der angeblich Morddrohungen erhalten hat, fährt mutterseelenallein mit einem Moped durch die Gegend, macht dabei den Adler, bricht sich dabei das Schlüsselbein, keiner hats gesehen oder darüber berichtet? Anschließend ist er zu malad, um das Kinderfest im Innenhafen zu eröffnen, nimmt aber - fast zeitgleich - einen Partei-Termin im Diebels im Innenhafen wahr - dekorativ mit dem linken Arm in einem MSV-Schal.. OH, Mann. das wird ja - kaum zu glauben - immer billiger.
22:28
W A N T E D
Augenzeugen gesucht.
Am Samstag oder am Sonntag Vormittag 18./19.09.2010 hat sich in Duisburg ein Mopedunfall ereignet.
Da unser OB Sauerland daran beteiligt war, muss es doch Augenzeugen von dem Sturz geben die die diesen bestätigen können.
Bitte melden Sie sich hier bei Leserin oder im Duisblog.
Moderation, bitte beim editieren bitte den Grund dafür angeben nicht vergessen. Danke
20:26
Verletzung : Sauerland sagt nach Moped-Unfall Termine ab
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Sauerland-sagt-nach-Moped-Unfall-Termine-ab-id3737547.html
Nur zur Info. ;-)
11:45
Das also ist Herr Röttgen, der sollte die Partei wechseln. So beliebig wie er daher redet. Er gefährdet mit seinen Worten die Arbeitsplätze der Jugendlichen. Die Pipeline von Bayer verbieten, der Rhein wird wegen der Kohlekraftwerke zu warm. Was soll der Quatsch? Von den Grünen bin ich so was ja gewöhnt. Fangen die nun an die CDU zu unterwandern, kommt mir fast so vor.
11:22
Schon wieder Lügen?
Von offizeller Seite wurde uns auf dem Kinderfest mitgeteilt, dass A.S.aus Krankheitsgründen nicht auf dem Kinderfest sprechen würde.
Und dann aber ab zum politschen Frühschoppen?
Pfui!!
11:17
grins
11:06
Zitat:
Adolf Sauerland – nach einem Schlüsselbeinbruch, den er sich bei einem Mopedunfall zugezogen hatte
Mein spontaner Einfall zu dieser Formulierung: das kann er auch nicht ?