Revier-Bürgervereine treffen sich in Huckingen

Rund 50 Bürger- und Heimatfreunde aus dem Ruhrgebiet zog es am Samstag in den Steinhof nach Huckingen. Auf Einladung des Vereins pro Ruhrgebiet trafen sich dort die Repräsentanten der Vereine zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Der Gastgeber war der Bürgerverein Duisburg-Huckingen, der seit über 40 Jahren besteht und der älteste Bürgerverein in Duisburg ist.

Hobby-Heimatforscher Dietmar Ahlemann eröffnete den Tag mit einem Vortrag über Huckingen und den historischen Wanderweg. Wissenswertes gab es zu hören: Etwa, dass der Steinturm des Steinhofes das älteste profane Gebäude Duisburgs ist. Er stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist wie Vorsitzender Rolf Peters betonte, der „letzte stumme Zeuge aus den glanzvollen Tagen des Mittelalters in Duisburg“.

Nach einer Besichtigung des Steinhofes ging es für die Gruppe zu besonderen Bau- und Bodendenkmälern und zur Landmarke „Tiger und Turtle“ in Wanheim, die zu den meist frequentierten Attraktion des Ruhrgebiets gehört.

Für Günter Pfeiffer, Vorsitzender des Freundeskreises lebendige Grafschaft aus Friemersheim, war es spannend zu erfahren, was die andere Rheinseite zu bieten hat. Pfeiffer: „Derartige historische Wanderwege und Bodendenkmäler zu erkunden, ist etwas Tolles und macht den Süden so lebenswert.“ OB Sören Link nahm mit den Teilnehmern noch ein Mittagsessen ein – für viele das eigentliche Highlight des Tages. Abschließend besuchten die Heimatfreunde das Hüttenwerk Krupp Mannesmann, das wie kaum ein anderes Unternehmen den Duisburger Süden prägte und daher einen gelungener Schlussakkord darstellte.

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