Rekord bei „Speisen für Waisen“

Mit einem neuen Teilnehmerrekord ist die insgesamt dritte Runde von „Speisen für Waisen“ zu Ende gegangen, teilt die Hilfsorganisation Islamic Relief Deutschland mit. Mehr als 10 000 Teilnehmer und rund 200 000 Euro – so lautet die erste Bilanz der bundesweiten Aktion. Sechs Wochen lang kochten und aßen Muslime und Nichtmuslime gemeinsam, bauten Vorurteile ab und spendeten für traumatisierte Waisenkinder in Gaza. Auch Familie Just aus Duisburg hatte, wie berichtet, erfolgreich zu einem Internationalen Abendessen im heimischen Wohnzimmer eingeladen.

„Wir sind überwältigt, dass sich so viele Menschen gemeinsam für Waisenkinder engagiert haben. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Teilnehmerzahl verdoppelt“, erklärt Nuri Köseli, der die Aktion bei Islamic Relief verantwortet. Mit zahlreichen Aktionen vom Frühstück in der Gemeinde über das Menü in der Universität bis zum geselligen Abendessen zu Hause engagierten sich Muslime und Nichtmuslime seit Jahresbeginn gemeinsam, unter ihnen auch Altbundespräsident Wulff und Staatsministerin Özoguz. Dazu habe es bundesweit rund 500 große und kleine Aktionen gegeben, die auf das vorurteilsfreie Miteinander und die Solidarität mit Waisenkindern in Gaza setzten.

„Nahezu alle Kinder im Gazastreifen sind traumatisiert und leiden unter körperlichen und seelischen Verletzungen“ so Nuri Köseli. „Dank der Spenden können wir nun viele mit psychologischer Hilfe, Schulbildung, medizinischer Versorgung unterstützen.“

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