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„Problemhaus“

Reaktionen auf rechte Kundgebung am „Problemhaus“

22.02.2013 | 17:07 Uhr
Reaktionen auf rechte Kundgebung am „Problemhaus“
Das sogenannte „Problemhaus“ sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Unruhe in der Nachbarschaft in Duisburg-Bergheim. Trotz der Konflikte: Rechte Parteien wollen die Bürger dort nicht dulden.Foto: Kerstin Bögeholz

Duisburg.  SPD und Linke rufen zur Teilnahme an der Gegenkundgebung des Duisburger „Bündnis für Toleranz und Zivilcourage“ anlässlich der geplanten Kundgebung der rechtspopulistischen „Pro NRW“ vor dem Bergheimer Hochhaus In den Peschen am 12. März um 11 Uhr auf.

Die Anwohner der Immobilien In den Peschen 3-5 und Beguinenstraße 1-3 werden der von pro NRW angemeldeten Demo am 12. März weder ihre Aufmerksamkeit schenken noch diesen unsäglichen Auftritt durch ihre Teilnahme an der geplanten Gegendemonstration aufwerten. Das teilt Bezirksvertreter Karsten Vüllings (BL) nach Rücksprache mit Hans-Wilhelm Halle, Sprecher der Anwohner, mit. „Es ist genau das eingetreten, was die Anwohner immer befürchtet haben: sich irgendwann den Strömungen fragwürdiger politischer Gruppierungen ausgesetzt zu sehen.“

Nun haben auch die rechtsgerichteten Republikaner das Thema für ihren Bundestagswahlkampf entdeckt und kramen die alte „Das Boot ist voll“-Parole wieder auf. Dabei verdrehen sie zusätzlich die Tatsachen und machen aus den Rumänen und Bulgaren allesamt „Asylanten“, obwohl sie lediglich von der Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU Gebrauch machen.

Anwohner organisieren Widerstand gegen Rechte

Sylvia von Häfen, Vorstandsmitglied der Linken überbrachte derweil dem Pächter des Bootshauses Ehingen einen Blumenstrauß, weil er eine Versammlung der NPD abgelehnt hatte.

Die rechtspopulistische Partei „Pro NRW “ ruft zu einer Kundgebung am sogenannten „Problemhaus “ in Bergheim auf. Dort leben viele Roma aus Bulgarien und Rumänien. Die Anwohner organisieren den Widerstand gegen die Rechten. Unter dem Namen „Volksinitiative gegen Asylmissbrauch“ hat die Partei die Demonstration angemeldet. Sie ist Teil einer Kundgebungsreihe, die in der gesamten Region stattfindet. SPD und Linke rufen nun zur Teilnahme an der Gegenkundgebung auf.


Kommentare
25.02.2013
14:14
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Name von Moderation entfernt | #19

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24.02.2013
22:03
Reaktionen auf rechte Kundgebung am „Problemhaus“
von hercules150 | #18

"Es ist genau das eingetreten, was die Anwohner immer befürchtet haben: sich irgendwann den Strömungen fragwürdiger politischer Gruppierungen ausgesetzt zu sehen.
Ja , rechter Gruppierungen und dann geht man auf die Straße und setzt ein Zeichen gegen diese Strömungen und verkriecht sich nicht hinter fadenscheinigen Ausreden
Da muss man zeigen wo man steht, denn dieses weggucken und wegtauchen hat schon einmal viel Unrecht und Leid über Millionen Menschen gebracht.
Denn pro nrw sind eure Probleme einerlei sie wollen nur eines Hetzen und Aufwiegeln und das gegen alles was nicht ihrem Vorstellungsbild entspricht.
Bergheim will sich raushalten, keine Flagge zeigen und gibt den Raum frei für braunes Gedankengut, ich bin mehr als ENTSETZT :-(

2 Antworten
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Name von Moderation entfernt | #18-1

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Reaktionen auf rechte Kundgebung am „Problemhaus“
von heinxel | #18-2

""Bergheim will sich raushalten, keine Flagge zeigen und gibt den Raum frei für braunes Gedankengut""

Gehts noch? Vielleicht mal kurz vom PC weg an die frische Luft gehen.

Dass solche allgemeinen, beleidigenden Unterstellungen publiziert werden können, ist schon heftig. Was muss erst in den blockierten Kommentaren gestanden haben?

24.02.2013
20:54
Reaktionen auf rechte Kundgebung am „Problemhaus“
von DU-Kersten | #17

Die Sozialarbeiter in Duisburg sollten sich vielleicht mal mit Herr Ceipek unterhalten.

"Die Abhängigkeiten schaffen auch die Grundlage für das Geschäftsmodell Kinderhandel, mit dem die Clanchefs Millionen von Euro verdienen. Norbert Ceipek weiß wie kaum ein anderer über dieses Geschäftsmodell Bescheid. Er wird von der OSZE, von der Schweizer Bundespolizei, von Lichtenstein, Deutschland oder Frankreich zu Vorträgen und Schulungen eingeladen. Er sagt: „Mich interessiert nur die Frage, wie ich die Kinder besser schützen kann.“ Ceipek spricht offen. Er ist nicht diplomatisch, weil Diplomatie seiner Meinung nach nur die Hintermänner schützt."
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/roma-clans-elend-als-geschaeftsmodell-12092059.html

24.02.2013
20:42
Reaktionen auf rechte Kundgebung am „Problemhaus“
von DU-Kersten | #16

Man muss aufpassen, dass man keine Clanstrukturen unterstützt. Denn damit wäre gerade jungen Frauen nicht geholfen.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/roma-clans-elend-als-geschaeftsmodell-12092059.html
"Die bittere Armut ist aber nur eine Facette des Problems. Eine andere wird oft verschwiegen: Die Roma, die in den Westen kommen, sind oft Teil eines lukrativen Geschäftsmodells. Die Hintermänner dieses Geschäfts sind selbst Roma. Sie stehen in der Hierarchie der Clans ganz oben. Sie sind die Clanchefs. Nicht alle nutzen die Not ihrer Leute aus, aber viele."

24.02.2013
16:31
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Name von Moderation entfernt | #15

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24.02.2013
15:12
Reaktionen auf rechte Kundgebung am „Problemhaus“
von DU-Kersten | #14

Ab 2014 werden die Probleme noch größer, da die Zuwanderung nur in bestimmte Städte stattfindet. Hier müsste es eine Entzerrung geben. Clans wird man wahrscheinlich nicht auseinander reißen können.
Mit Hilfsgeldern aus dem Bundes- oder EU-Haushalt wird man auch nicht weit kommen.
Überbelegungen in Wohnungen kann man nicht nur den Vermietern ankreiden. Oft sind es auch die Zuwanderer,m die weitere Personen in die angemieteten Wohnungen holen.
Für Duisburg ist der Zug abgefahren und für einige Stadtteile wird mehr Integration auch nicht weiter helfen. In welche Gesellschaft soll denn da integriert werden ?
Ich sehe für Jahre keine Lösung.

24.02.2013
11:46
WEG MIT DEN RECHTEN
von halenerstrasse | #13

WEG MIT DEN RECHTEN
Ich habe vor diesen Rechten Angst.
Ich habe vor dieser Überfremdung meiner Stadt Sorge.
Ich bin von so manchem Kommentar beunruhigt.

Ist es wirklich eine Bereicherung, an nahezu jedem Supermarkt BettlerINNEN zu sehen?
Wenn unser System „plötzlich“ und keineswegs „unerwartet“ die Tore für Armutswanderungen öffnet, ist das in unserem Interesse?
Das sich die Unbelehrbaren auf diesem Feld der Sorge sofort tummeln werden, stand doch von Anfang an fest.
Wir sollten in Ruhe alles nochmals überdenken und solange die Tore schließen, dann kriegen die Rechten auch keinen Zulauf.

24.02.2013
09:17
Reaktionen auf rechte Kundgebung am „Problemhaus“
von zebolon1 | #12

@#11 Wie stellen Sie sich denn ein Gespräch mit den Leuten denn vor??Bitte vermüllt nicht die Straßen und Gehwege und bitte begeht keine Straftaten mehr!! Es hat in der Vergangenheit Gespräche mit dem Vermieter gegeben und es wurde in den Medien berichtet,hat sich etwas geändert?Ob mit den Leuten gesprochen wird,oder in Köln fällt eine Tür zu.

24.02.2013
08:23
@ # 10
von ulrics | #11

Was haben die Anwohner bisher denn unternommen außer zu meckern? Haben sie versucht mit den Leuten in dem Haus zu reden? Vielleicht auch mit Hilfe von Menschen die übersetzen können?

Welcher Druck wurde auf den Vermieter ausgeübt unhaltbare Zustände zu ändern? Es gibt schließlich nicht nur ordnungsrechtliche Wege auf einen Hauseigentümer einzuwirken, sondern auch zivilrechtliche. Wenn da alle zusammenhalten ist dafür auch kein großes Geld von den Einzelnen notwendig um den Anwalt zu bezahlen.

Dazu sollte man sehr genau prüfen, was das Ordnungsamt behauptet, denn nicht alles ist immer richtig.

24.02.2013
05:58
Reaktionen auf rechte Kundgebung am „Problemhaus“
von zebolon1 | #10

Warum wird nicht vorher reagiert,bevor die Rechten in Aktion treten? Es ist einfacher eine Gegendemo zu organisieren,als den Anwohnern zu helfen.Die Reaktion der Anwohner finde ich vollkommen richtig,und wenn es Leute gibt,die sie jetzt noch in die rechte Ecke schieben wollen,ist das eine Frechheit.

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