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Großbrand Krefeld

Rauchwolke aus Krefeld – Duisburger Kliniken konnten nur Notfälle operieren

25.09.2012 | 16:29 Uhr
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Blick vom Fernmeldeturm Essen Richtung Nordwesten: Die Rauchwolke zog von Krefeld (links) Richtung Nordwesten über Duisburg hinweg nach Oberhausen und an den Niederrhein.Foto: Anika Wacker

Duisburg. Auch die Duisburger Krankenhäuser waren am Dienstag vom Großbrand im Krefelder Hafen betroffen. Vor allem die Kliniken im Duisburger Süden. Türen und Fenster schließen, die Lüftung abstellen, bis zur Entwarnung kein Risiko eingehen .

Das war das Gebot der Stunde. Die Folge: „Wir konnten dadurch im OP keine sterile Luft gewährleisten und in der Zeit nur Notfälle operieren“, sagte Anja Schmid, Sprecherin des Malteser-Krankenhauses St. Anna in Huckingen. Gleiches berichten die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik in Buchholz und die Wedau-Kliniken.

Rauchwolke über Duisburg

Unruhe oder gar Panik habe es unter den Patienten aber nicht gegeben, nur ein paar uneinsichtige Raucher, die ihrer Sucht trotz Warnung im Freien frönten. „Wir haben die Rauchwolke vom Unfall in der Ferne gesehen. Das war schon beeindruckend, aber die Wolke war eben auch weit genug weg“, erzählt Ute Kozber, Sprecherin der Wedau-Kliniken. (dwi)

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Krefeld/Duisburg, 25.09.2012: Die große Rauchwolke nach dem Brand in einer Lagerhalle am Krefelder Hafen zieht weiter über die Region. Zwar sind die gemessen Luftwerte noch im Grenzbereich, aber Bewohner sollen Türen und Fenster verschlossen halten.

Kommentare
26.09.2012
18:46
Rauchwolke aus Krefeld – Duisburger Kliniken konnten nur Notfälle operieren
von Spatenklopper | #1

Jetzt bin ich doch etwas schockiert.
Was passiert denn erst, wenn mal so ein Chemiepark in die Luft fliegt und es dabei unzählige Verletzte gibt?
Das nicht jedes KH einen entsprechenden Luftfilter haben kann leuchtet mir ja noch ein, aber das eine Unfallklinik sowas nicht hat, ist erschreckend.
Da zeigt sich wie gut das Ruhrgebiet auf Katastrohen vorbereitet ist, nämlich überhaupt nicht.

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