Rauchwolke aus Krefeld – Duisburger Kliniken konnten nur Notfälle operieren

Blick vom Fernmeldeturm Essen Richtung Nordwesten: Die Rauchwolke zog von Krefeld (links) Richtung Nordwesten über Duisburg hinweg nach Oberhausen und an den Niederrhein.
Blick vom Fernmeldeturm Essen Richtung Nordwesten: Die Rauchwolke zog von Krefeld (links) Richtung Nordwesten über Duisburg hinweg nach Oberhausen und an den Niederrhein.
Foto: WAZ FotoPool

Duisburg.. Auch die Duisburger Krankenhäuser waren am Dienstag vom Großbrand im Krefelder Hafen betroffen. Vor allem die Kliniken im Duisburger Süden. Türen und Fenster schließen, die Lüftung abstellen, bis zur Entwarnung kein Risiko eingehen.

Das war das Gebot der Stunde. Die Folge: „Wir konnten dadurch im OP keine sterile Luft gewährleisten und in der Zeit nur Notfälle operieren“, sagte Anja Schmid, Sprecherin des Malteser-Krankenhauses St. Anna in Huckingen. Gleiches berichten die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik in Buchholz und die Wedau-Kliniken.

Unruhe oder gar Panik habe es unter den Patienten aber nicht gegeben, nur ein paar uneinsichtige Raucher, die ihrer Sucht trotz Warnung im Freien frönten. „Wir haben die Rauchwolke vom Unfall in der Ferne gesehen. Das war schon beeindruckend, aber die Wolke war eben auch weit genug weg“, erzählt Ute Kozber, Sprecherin der Wedau-Kliniken. (dwi)