Rabe will nach Loveparade zurück zur Tagesordnung
27.10.2010 | 18:17 Uhr 2010-10-27T18:17:00+0200Duisburg.Früher wäre die Übergabe von Rettungswagen durch Sicherheitsdezernent Rabe ein Standard-Termin gewesen. Doch 100 Tage nach der Loveparade-Katastrophe ist die Rückkehr zur Normalität für Duisburgs obersten Wächter über Sicherheit noch schwer.
Solche Einladungen gehören eigentlich zum Tagesgeschäft der Presse: „In seiner Funktion als Dezernent für die Feuerwehr übergibt Beigeordneter Wolfgang Rabe am Mittwoch, 27. Oktober 2010 um 11.15 Uhr an der Hauptfeuerwache an der Wintgensstraße sechs neue Rettungswagen an die Berufsfeuerwehr Duisburg“ (einen Bericht dazu gibt es hier ).
Doch nach der Katastrophe während der Loveparade ist er es nicht mehr. Der oberste Wächter über die Sicherheit bei der Stadtverwaltung versucht wieder zur Tagesordnung überzugehen. Der Oberbürgermeister hat es ihm vorgemacht. Doch wenn Wolfgang Rabe heute über Rettungseinsätze und die Notwendigkeit neuer, moderner Einsatzfahrzeuge spricht, erinnert man sich wieder an seine vollmundigen Erklärungen über die Sicherheit bei der Loveparade, an die Katastrophe selbst und an das katastrophale Verhalten während und nach der Pressekonferenz am 25. Juli.
Es ist nicht vorbei
Nein, es nicht vorbei. Nicht solange die Ursache der Katastrophe nicht restlos aufgeklärt ist, nicht solange Rettungssanitäter, Opfer und Angehörige der Todesopfer traumatisiert sind, damals verletzte Besucher weiter leiden. Nicht solange, bis jemand zeigt, dass er die Verantwortung übernimmt.
Man kann auch fast 100 Tage nach der Loveparade-Katastrophe nicht so tun, als sei nichts geschehen. Das Vertrauen in den Sicherheitsdezernenten ist mehr als erschüttert, wenn man das Gefühl hat, man müsste bei den neuen Rettungsfahrzeugen erst einmal nachsehen, ob auch alle Radmuttern richtig angezogen sind.
22:29
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12:29
Mach den Adler Raabe ...kann deine Visage nicht mehr ertragen ....wofür wird dieser Typ eigentlich bezahlt ? Das wär doch auch was für 1€ Jobber.....
12:13
Der Dezernent fuer Unsicherheit und Unrecht ist nicht der einzige Jurist in hoher politischer Funktion, ein geschicktes Vorgehen auch auf Länder- und Bundesebene, was nicht sein darf!
www.mehr-demokratie.de
http://www.volksentscheid.de
23:34
Noch ne Frage. Gibt´s eigentlich ein Statement von Sagurna?
23:27
Warum fühlte sich Herr Gerste erst nach 2 Jahren von Herrn Sagurna angegriffen und beleidigt?
(Beleidigt) SEIN oder nicht (Beleidigt) SEIN - Das ist eine weitere von vielen Fragen....
23:16
#82 von Agnes Klein
Und wieso nimmt der Gerste die Entschuldigung von Sagurna plötzlich an?
Fragen über Fragen.
23:11
#83 von wattearvolt
Oh pardon, dann muß ich mich bei dir entschuldigen. Ich wollte dir natürlich nicht zu Nahe treten.
Die Besucherströme aus der besagten DMG-Pressemitteilung finde ich allerdings auch ziemlich daneben gegriffen, wenn nicht gar geschmachklos im Hinblick auf die schrechlichen Erlebnisse der Millionenbesucher der Loveparade.
Gruß Agnes.
23:01
82 von Agnes Klein ,
Ich habe nichts unterschrieben, ich habe Herrn Gerste noch nicht einmal angegriffen (ich bin doch nicht im Konzern Stadt Duisburg tätig), ich habe lediglich den inzwischen entfernten Post #74 zum Handeln und zur Fürsprache ermuntert. Allerdings sehe ich den Begriff Besucherströme immer noch wirklich sehr sehr kritisch und takt- bzw. pietätlos !!
22:52
#69 von besser-wissi
#70 von n_elke
#72 von wattearvolt
Ihr seid ja so kaltherzig und gemein zu DMG-Uwe Gerste. Schaut selbst wie tief ihr Herrn Gerste verletzt, wenn ihr hier eure Meinung frei äußert:
Ich wünsche mir, dass auch andere anonym verfassende Online-Kommentierer sich darüber bewusst werden, dass auch anonym abgegebene Beiträge regelmäßig tiefgreifende Empfindungen bei den Betroffenen auslösen. Onlineportale wie www.derwesten.de sollten sich verstärkt darauf ausrichten, die selbstgestellten Ansprüche an die Netiquette auch konsequent sicherzustellen. Am einfachsten ist dies durch eine vorhergehende Prüfung vor Freischaltung der abgegebenen Kommentare leistbar, wie sie von vielen Online-Medien bereits angewandt wird.“
http://www.duisburg-marketing.de/_uploads/news_media/278_PM_Sagurna.doc
Tja, was sind schon 21 Tote und etliche Traumatisierte gegen die tiefen Wunden, die ihr den armen Marketing-Guru zufügt...schämt euch!
22:19
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