Public Viewing fällt aus - Keine Geldgeber in Duisburg
03.02.2012 | 19:13 Uhr 2012-02-03T19:13:00+0100
Duisburg.Zur Fußball-EM im Sommer wird es in Duisburg kein zentrales Public-Viewing-Angebot mehr geben. Das bestätigte Uwe Gerste, der Geschäftsführer der Duisburg Marketing (DMG), auf WAZ-Anfrage. Grund dafür sei die Schwierigkeit, Sponsoren für die Finanzierung zu gewinnen.
„Wir wollten wie bei der WM 2006 und der EM 2008 wieder eine Freiluft-Veranstaltung organisieren. Dafür wäre aber ein Budget in Höhe von 200.000 bis 300.000 Euro nötig gewesen. Das war in diesem Jahr leider nicht zu stemmen“, verwies Gerste auch auf die angespannte Finanzsituation der Stadt Duisburg.
DMG und Sponsoren waren mit Auslastung unzufrieden
Viele Sponsoren würden sich zudem in 2012 lieber für andere Projekte engagieren. Etwa die Feierlichkeiten zu „500 Jahre Gerhard Mercator“, dem 100. Geburtstag des Stadttheaters oder aber den Fisa-Masters – einer Riesen-Ruderregatta mit 3500 Sportlern aus aller Welt. Eine Indoor-Lösung – wie der bei der WM 2010 praktizierte Umzug in die Eissporthalle – hätte zwar „nur“ eine fünfstellige Summe gekostet. Jedoch seien DMG und Sponsoren damals mit der Auslastung (maximal 2000 Besucher am Tag) nicht völlig zufrieden gewesen, so Gerste.

05:39
@ tom009
Ich versuche einmal ihre "Argumentation" zu verstehen, weil die SPD die U-Bahn gebaut hat, darf Herr Sauerland 400.000 Euro (ja 400.000 Euro nicht 120.000 Euro) für ein Gutachten ausgeben?
Die CDU-Blogger waren auch schon einmal besser ;-)
Zweimal falsch ist nicht einmal richtig!
Sie bestätigen den OB? Ich dachte Herr Mahlberg hätte allen CDUlern verboten zur Wahl zu gehen?! Wir befinden uns zwar in einer Demokratie, aber nicht erwischen lassen beim Ausüben des Wahlrechts ;-)
14:03
@tom009
Ich würde auch nicht aus Duisburg weg ziehen.Mit meinem Kommentar ging es mir darum aufzuzeigen, dass Duisburg ziemlich an Attraktivität verliert.Ein public viewing ist nur ein kleiner Baustein in einem Angebotskonzept einer Stadt.Natürlich kann es auch von der Werbegeminschaft oder ähnlichem finanziert werden. Dass es nicht so ist zeigt, wie Phantasielos die Duisburger Geschäftswelt teilweise ist. Was das ganze mit SPD zu tun hat, kann ich nicht nach vollziehen.Man tut ja teilweise so, als sei die SPD das Ende Deutschlands. Man sollte aber immer bedenken:Wenn es nur noch eine CDU gibt, nennt man das Diktatur.Unsere Gesellschaft lebt von vielen Meinungen.Man darf aber sicher fragen: Was hätte die CDU von 1970 bis 1990 in Duisburg anders gemacht ?
08:22
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
16:36
und an duisburgernorden.
nur weil kein public viewing veranstalltet wird werde ich bestimmt nicht aus duisburg wegziehen.
und warum sollte ich überhaupt aus duisburg wegziehen.
mir gefällt es hier wunderbar.
und ich bestätige sogar nächste woche adolf sauerland in seinem amt.
denn über 30 jahre stillstand unter der spd reichen für duisburg.
denn wer mal genau hinschaut was jetzt die spd so gegen sauerland vorbringt der wird feststellen das es alles dinge sind die sauerland von der spd übernommen hat.
aber so ist die spd hat
und natürlich wären krings,zieling und co sofort zurück getreten.
nee nachtreten das können sie
aber ansonsten sollten diese spd genossen mal ganz ruhig sein.
16:29
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
16:22
kuki der dem kommentar zu # 1 geantwortet hat.
nun kucki
jetzt antworte ich mal sop
hätte die damalige spd stadtspitze unter krings bzw zieling nicht millionen in die überflüssige u-bahn bzw das tam gesteckt und stattdessen mal in die gewächshäuser und die mercartorhalle hätten diese beiden nicht geschlossen bzw abgerissen werden müssen.
aber die spd hat ja soviel gutes für duisburg geleistet.
ich zähle mal auf
1)......???????
2)......???????
3)......???????
ich könnte jetzt noch weiter machen aber mit fällt absolut nichts ein.
dagegen sind die 120000 euro für das gutachten ein fliegenschiß.
un wo ham se die restlichen 300 000 € versteckt. Dat Gutächtlein hat ca 420 000 € gekostet!
15:42
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
13:35
@sempre (#6)
Das ist wohl die blödsinnigste und hirnrissigste Argumentation, die ich hier in den letzten Monaten gelesen habe. Es ist doch nicht primär Aufgabe der Stadt als Arbeitgeber zu fungieren. Für Arbeitsplätze sollte in erster Linie die (freie) Wirtschaft zuständig sein. Wenn es Ihnen also um Arbeitsplätze geht: machen Sie doch ein Public Viewing. Sorgen Sie für Sponsoren, für die Location, für Securities, für Catering/Getränke, Bestuhlung, Absperrungen, Genehmigungen, Einhaltung der Sicherheitsauflagen etc. Und natürlich für das erforderliche Personal. Wenn Sie DAS mal gestemmt haben, dann können Sie gerne anschließend rumschreien…
BTW: Duisburg muss jährlich nicht 70 Mrd, sondern 70 Mio sparen. Aber macht ja nix. Für Sie ist das wahrscheinlich eins…
12:54
Was den meisten nicht auffällt: wo Kommunen sparen, fallen natūrlich die entsprechenden Einnhamen bei den Anbietern weg.
Eventuell entlassen also im Falle des Public Viewings Eventfirmen Personal bzw. es fallen Arbeitsmõglichkeiten weg.
Gesamtwirtschaftlich fūhrt Sparen eben nicht dazu, dass man sich saniert. Wo der Staat spart, fallen an anderer Stelle eben auch Staatseinnahmen weg.
Duisburg muss in den nächsten Jahren bis Zu 70 Mrd jährlich sparen.
Es wird der Stadt nicht gelingen, denn jede Kūrzung kommt auf die Stadt als Einnahmeausalll zurück.
12:50
Sorry, aber ich verstehe die Aufregung nicht. Jede Eckneipe bietet während der EM Public Viewing an, es gibt genügend Aussengastronome, in der man sich entspannt den Spielen hingeben kann. Man trifft sich mit Freunden und Bekannten auf dem Balkon, im Innenhof oder im Garten. Wozu muss die Stadt auch noch ein weiteres Public Viewing ausrichten, das dann mit einem enorm großen Aufwand betrieben und finanziert werden muss? Und ich betrachte es auch nicht als "selbstverständlich", dass eine Stadt ein öffentliches Rudelgucken veranstaltet. Wenn das andere Städte machen, dann wird das dort von Sponsoren mitgetragen, teilweise bis zu 100%. Bei aller Kritik an Gerste: bevor er Sponsoren für sowas an den Start holt, sollte er den Fokus lieber auf wichtige Dinge setzen. Insbesondere diese, von der die Stadt wirklich profitiert.