Pu der Bär hat einen Bruder bekommen

Oren Lavie: Der Bär, der nicht
da war, Verlag Kunstmann,
16,95 Euro

Bei diesem Buch ist alles besonders bzw. besonders bezaubernd. Wolf Erlbruch hat das bilderbuchformatige Wunderwerk illustriert, Harry Rowohlt hat die deutschsprachige Übersetzung erfunden und ein israelischer Musiker und Dramatiker namens Oren Lavie hat es erschaffen.

„Der Bär, der nicht da war“ ist ein philosophisches Märchen, das mit der Frage beginnt, die der just aus einem Juckreiz entstandene Bär auf einem Zettel in seiner Tasche findet: „Bist du ich?“ Zur Erläuterung steht geschrieben: „Hilfreiche Winke, nach denen man suchen sollte:

1. Ich bin ein sehr netter Bär

2. Ich bin ein glücklicher Bär

3. Außerdem sehr hübsch.“

Dann macht er sich auf die Suche nach der Antwort und wir dürfen mit. Wir machen die Bekanntschaft mit unvergesslichen Tieren, nie gekannten Himmelsrichtungen und Zahlen. Und der Bär findet tatsächlich die Antwort. Jung und Alt werden hingerissen sein.