Promi-Fans freuen sich über Klassenerhalt des MSV Duisburg

In der Duisburger Fußball-Arena darf wieder häufiger gejubelt werden, wie hier nach dem 2:1 gegen Cottbus.
In der Duisburger Fußball-Arena darf wieder häufiger gejubelt werden, wie hier nach dem 2:1 gegen Cottbus.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Trotz einer 1:2-Pleite in Berlin hat Duisburg den Klassenerhalt in der Zweiten Fußball-Bundesliga gefeiert. Auch prominente Fans der Zebras freuen sich mit dem MSV. Doch nach der Feier geht der Blick bereits nach vorne: Wie sieht die Zukunft für Blau-Weiß aus? Die Promis sind optimistisch.

Duisburg.. Der MSV Duisburg bleibt der Zweiten Bundesliga erhalten. Da macht sich auch unter prominenten Zebra-Fans große Erleichterung breit.

Comedian Markus Krebs (42) ist eingefleischter MSV-Fans. Seinen Jungs hat der Duisburger per Fernbestellung eine Erfolgsprämie noch im Mannschaftsbus ausgezahlt. Über Sportmanager Ivo Grlic spendierte er nach dem Klassenerhalt zwei Kisten Pils . „Jetzt bin ich mehr als zufrieden“, sagt Krebs. Zum Saisonabschluss wünscht sich der Comedian ein 4:1. Nächste Saison sollte der MSV „am besten nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, wünscht er sich.

Beim MSV spielen viele Talente

Das ersehnt auch Antonio Pelle (57), Mitinhaber des Landgasthauses Milser in Huckingen. Er hatte nach dem verkorksten Saisonstart nicht mehr viel auf die Mannschaft gesetzt. Dass doch noch die Wende gelang, wertet der Gastronom als Achtungserfolg. „Jetzt heißt es, zwei bis drei Jahre aufbauen, deutsche junge Spieler einbauen und dann angreifen“, so Pelle. Denn genügend Talente, wie Dustin Bomheuer und Stephan Hennen, seien im Verein zweifelsohne vorhanden.

Martina Voss-Tecklenburg (45) drückte ihrem MSV aus der Ferne die Daumen. Die Trainerin des Schweizer Frauenfußball-Nationalteams hofft, dass jetzt Stabilität einkehrt. In den Verein und in der Mannschaft. „MSV-Trainer Kosta Runjaic scheint einen guten Job zu machen“, sagt die ehemalige FCR-Trainerin.

Der Nachwuchs soll gestärkt werden

„Ich habe mich sehr gefreut, dass der MSV sportlich den Klassenerhalt geschafft hat“, sagt OB Sören Link. Jetzt gehe es darum, den Verein für die nächste Saison finanziell gut aufzustellen. „Das ist in erster Linie eine Sache des Vereins.“

Vorstandsmitglied und MSV-Legende Bernard Dietz (65) meint: „Vielleicht war diese Saison ein Schuss vor den Bug.“ Daraus sei zu erkennen, dass nur ein Miteinander zum Erfolg führe. Jetzt gelte es, den Verein für Wirtschaftsunternehmen interessant zu machen und den Nachwuchs zu stärken. Außerdem müsste den Zuschauern etwas geboten werden. Nach einem langsamen Aufbau könnten in drei bis fünf Jahren wieder größere Ziele angepackt werden.