Prinzenbrot für einen guten Zweck

Brauchtum und Handwerk gehen in Duisburg Hand in Hand. Denn für Prinz Thomas I. hat die Bäcker-Innung Rhein-Ruhr ein eigenes Brot kreiert. In wenigen Tagen wird es in einigen Duisburger Bäckereien zu haben sein. Und wer es kauft, der zeigt damit nicht nur seine Sympathie für den neuen Prinzen, sondern unterstützt vor allem einen guten Zweck: Vom Brotpreis geht ein Fünftel an das Kinder-Hospiz Sankt Raphael in Huckingen.

Die Idee war zwei Männern mit dem Namen Thomas schon im vergangenen Sommer gekommen: Denn Prinz Thomas Erlacher hat in seiner Heimatgesellschaft, der KG Alle Mann an Bord, mit Thomas Zimmermann zufällig einen Fachmann in Sachen Brot und Kuchen zum Vereinskollegen. Der Konditor- und Bäckermeister, Ausbildungsleiter bei der Innung Rhein-Ruhr, kannte das mit dem jecken Brot schon aus anderen Städten. Thomas Erlacher wird nun als erster Tollität in Duisburg die Ehre zuteil, ein eigenes Brot zu haben.

2,50 Euro soll das 500 Gramm schwere Backwerk kosten. „50 Cent davon gehen an das Hospiz“, erklärt Thomas Zimmermann, der ebenso wie Tollität hofft, dass viele Duisburger zum Prinzenbrot greifen werden. Und das nicht nur weil sie Karneval mögen, oder helfen wollen, sondern vor allem, weil das Brot ihnen auch super schmeckt.

„Es wird in den nächsten Tagen mit dem Verkauf losgehen“, kündigt Thomas Zimmermann an. Verkauft wird das Brot in den insgesamt 19 Duisburger Filialen der Bäckereien Agethen, Sieveneck und Wilms, bei der Landbäckerei Baerler Mühle an der Augustastraße und der Bäckerei Potthast an der Münchener Straße in Buchholz. „Wir freuen uns, dass diese Bäcker bei der tollen Aktion mitmachen“, so Zimmermann. Er bedauert allerdings, dass die größeren Betriebe in Duisburg allesamt abgewinkt hätten.