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Preise für Konzerte und Schauspiel steigen

10.02.2016 | 11:00 Uhr
Preise für Konzerte und Schauspiel steigen
Mit der Rückkehr in die sanierte Mercatorhalle im City-Palais werden die Eintrittspreise für die Konzerte erhöht.Foto: Marc Wolko

Duisburg.  Der Kulturausschuss berät die Vorschläge der Verwaltung: Karten werden um etwa 10 Prozent teurer, die Ermäßigungen bleiben aber.

Theater- und Konzertbesuche werden mit Beginn der Saison 2016/2017 teurer. Über zwei entsprechende Vorlagen der Verwaltung entscheidet der Kulturausschuss in der Sitzung, die morgen, Donnerstag, um 15 Uhr im Rathaus beginnt.

Die Erhöhung der Eintrittspreise für die Konzerte der Philharmoniker war schon im Juni 2012 beschlossen worden. Doch dann musste aus bekannten Gründen die Mercatorhalle saniert werden, die Konzerte zogen ins Theater am Marientor um. Jetzt gehen die Verantwortlichen davon aus, dass die Philharmoniker mit Start der neuen Saison in ihren Konzertsaal zurück kehren können. Und heben die Kartenpreise um durchschnittlich zehn Prozent an. Allerdings müssen nicht alle der etwa 50.000 Besucher pro Saison tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für Kinderkonzerte bleiben die alten; Schüler, Studenten und Auszubildende bis 27 Jahren können für fünf Euro Karten bekommen (beim Abo „Easy go“ gibt es für 25 Euro fünf Karten für Schauspiel und Konzerte); bestehen bleiben auch die Ermäßigungen unter anderem für Duisburg-Pass-Inhaber, die die Hälfte des regulären Preises bezahlen. Auch Abonnenten sparen weiterhin zwischen 20 und 30 Prozent.

Plus ein bis plus drei Euro

Erhöht werden die Preise für die Philharmonischen Konzerte und Gastkonzerte ja nach Kategorie um einen bis drei Euro. In der günstigsten Gruppe kosten Karten künftig 10 statt bislang 9 Euro, in den beiden höchsten Preisgruppen werden 33 statt 30 und 39 statt 36 Euro fällig. Bei den Kammerkonzerten bleibt es in der günstigsten Gruppe bei 10, die beiden anderen Preisgruppen legen von 17 auf 19 sowie von 22 auf 25 Euro zu.

Insgesamt sollen damit die Einnahmen um 90.000 Euro gesteigert werden, von denen 10.000 Euro in die Werbung fließen. „Zielgerichtet“ soll das neue Marketingkonzept Menschen erreichen, „die bisher Konzertveranstaltungen der Philharmoniker noch nicht oder nur selten besucht haben“.

Eintrittspreise "im unteren Bereich"

Den gleichen Prinzipien folgt die Erhöhung der Preise fürs Schauspiel, das etwa 24.000 Besucher pro Saison anzieht. 10 Prozent mehr (plus 5 Euro für die Produktionen, die zum Theatertreffen eingeladen werden) bei Beibehaltung der bisherigen Ermäßigungen. Im großen Saal bedeutet das für die günstigste Kategorie: Bislang 9, neuer regulärer Preis 10, Theatertreffen-Preis 15 Euro; für die teuerste Kategorie bislang 28, neuer regulärer Peris 31, Theatertreffen-Preis 36 Euro. Damit sollen 2016 noch 8300 Euro, dann pro Saison 20.000 Euro zusätzlich erwirtschaftet werden, von denen 10.000 ins Marketing fließen.

Dass die Eintrittspreise für Schauspiel in Duisburg im Vergleich mit umliegenden Schauspielhäusern „im unteren Bereich“ liegen, worauf die Verwaltung ausdrücklich hinweist, ist allerdings auch der Tatsache geschuldet, dass Duisburg über kein eigenes professionelles Schauspiel-Ensemble verfügt.

Anne Horstmeier

Kommentare
10.02.2016
23:54
Preise für Konzerte und Schauspiel steigen
von Alternativ.Duisburg | #2

Wer die Kultur möchte, der soll auch dafür zahlen.
Ist doch ganz einfach!

Grüße

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2016-02-10 11:00
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