Pop-Rocker aus Bottrop und Duisburg hoffen auf viele Klicks

Wollen richtig durchstarten (v. li.): Martin Holtkamp, Tim  Eickmanns, Michael Neugebauer und Anton Gankoff.
Wollen richtig durchstarten (v. li.): Martin Holtkamp, Tim Eickmanns, Michael Neugebauer und Anton Gankoff.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
„The Atrium“ steht in der Endausscheidung bei „WDR 2 für eine Stadt“. Im Web kann für die Band um den Bottroper Martin Holtkamp geklickt werden.

Bottrop/Duisburg.. Die Band „The Atrium“ um den Bottroper Sänger Martin Holtkamp hofft ab 1. Juni auf viele Onlinestimmen. Um im Finale von „WDR 2 für eine Stadt“ am 20. Juni mit Topstars wie Andreas Bourani aufzutreten, müssen die Jungs sich gegen vier andere Newcomer-Bands durchsetzen.

„The Atrium“, das sind Sänger Martin Holtkamp (31) aus Bottrop, Drummer Tim Eickmanns (27) und Gitarrist Michael Neugebauer (26) aus Duisburg sowie der Essener Keyboarder Anton Gankoff (29). „Als wir vor vier Jahren angefangen haben, haben wir uns vorgenommen, große Sounds zu machen“, sagt Schlagzeuger Tim Eickmanns und lacht mit seinen Bandkollegen um die Wette. „Und dass haben wir bis heute auch ganz gut hinbekommen.“

Abstimmung startet am 1. Juni

Im Tonstudio von Gitarrist Michael Neugebauer feilen sie an ihren selbst geschriebenen Songs, an den „großen Sounds“, die ihnen in diesem Sommer erstmals zahlreiche Festivalauftritte in der Region und der ganzen Republik eingebracht haben.

Bevor Holtkamp und Co. etwa beim Traumzeit-Festival im Duisburger Landschaftspark-Nord auf die Bühne steigen, um den Fans rund um die Gebläsehalle melodiösen, straighten Gitarren-Rock mit Ohrwurm-Garantie zu kredenzen, wollen sie die Reise nach Kleve buchen. Als Lohn für den Sieg beim WDR 2-Städtewettbewerb 2015 bekommen die Niederrheiner ein Festival, unter anderem mit Andreas Bourani, Marlon Roudette und Madcon. Der Kölner Sender gibt zu diesem Anlass auch einer NRW-Newcomer-Band die Chance, mit den großen Stars auf die Bühne zu steigen. Und hier kommen „The Atrium“ ins Spiel.

„Wir haben uns beim WDR mit unserer Single-Auskopplung „Electrified“ beworben“, sagt Tim Eickmanns, „und die hat denen so gut gefallen, dass wir jetzt in der Endausscheidung sind.“

Der Song ist selbst geschrieben

Per Mausklick zum Sieg Natürlich hoffen die Vier, dass sie mit ihrem „großen“ Sound, mit „hymnischen Pop-Rock“, die Millionen Radiohörer überzeugen können, denen sie ab heute täglich vorgestellt werden: „Und wir hoffen, dass uns die Bottroper, Duisburger und Essener Bürger kräftig unterstützen werden.“ Als Schmankerl für alle, die bei der Abstimmung für sie stimmen, schenken „The Atrium“ Unterstützern einen Download von „Electrified“.

Der Song ist ebenso selbst geschrieben und komponiert, wie die neue Single „Northern Lights“, zu der sich Sänger Martin Holtkamp bei einem Urlaub in Island inspirieren ließ. Für das Video von „Northern Lights“ war die Band jüngst mit einem Elvis-Double auf der Hamburger Reeperbahn unterwegs. Sofort wurde sie zu zwei großen Festivals in der Weltstadt an der Elbe eingeladen. Der Song wird in der Szene der Hansestadt fast schon als neue Hymne gehandelt. Mit seiner klaren, durchdringenden Stimme öffnet Sänger Martin den Hörern eine Klang-Kathedrale. Was als subtile Ballade beginnt, entwickelt im Verlauf des Songs eine immer größere Dimensionen. Große Sounds eben.