Polizeibilanz nach Pegida

Bei all dem Lob über die vielen Duisburger, die friedlich gegen Pegida in der Stadt demonstriert hatten, gibt es aus Sicht der Polizei auch einige unschöne Begebenheiten zu berichten.

Ab 18.30 Uhr kam es zu Auseinandersetzungen von kleineren Personengruppen im Bahnhof und auf der Saarstraße. Es gab auch Böller- und Steinwürfe. Gegen 19.40 Uhr versuchten linke Autonome Sperrstellen der Polizei zu durchbrechen. Dabei gab es vier verletzte Polizisten, drei nicht mehr dienstfähig,. Einem hatte ein Unbekannter ein Verkehrsschild über den Kopf geschlagen: Gehirnerschütterung. Um kurz vor acht beendete Pegida die Veranstaltung. Im Anschluss versuchten 150 bis 200 Personen des linken Spektrums in den Bahnhof zu gelangen. Das verhinderte die Polizei mit starken Kräften. Eine Person, die Bengalos auf einen Beamten geworfen hat, nahmen die Polizisten fest. Einen weiteren Mann nahm die Polizei am Krankenhaus fest. Er war dort auf Polizisten losgegangen, die auf ihre verletzten Kollegen warteten. Polizeipräsidentin Elke Bartels, die das Einsatzgeschehen vor Ort verfolgte, zeigte sich entsetzt über die Brutalität, mit der linke Chaoten die eingesetzten Polizisten attackierten: „Ich wünsche der verletzten Kollegin und den Kollegen baldige Genesung.“ Gegen 21 Uhr waren alle Teilnehmer abgereist und alle Verkehrssperrungen aufgehoben.