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Polizei sucht Schwachstellen

20.07.2007 | 08:24 Uhr

Beratung für Autohäuser, Kfz-Werkstätten und Baumärkte soll nach Einbruch-Serie intensiviert werden.Diebe transportierten ganze Tresore einfach ab und brachen sie im Duisburger Wald auf

In Nordrhein-Westfalen haben sich seit Januar 2006 Einbrüche in Autohäuser, Kfz-Werkstätten und Baumärkte gehäuft. In vier Fällen transportierten die Einbrecher die Tresore der Geschäfte ab und brachen sie in entlegenen Ecken in Waldgebieten im Duisburger Süden auf. Das Kriminalkommissariat Vorbeugung will der Bande nun kräftig in die Suppe spucken und bietet Autohäusern, Werkstätten und Baumärkten, die Bargeld in ihren Räumen aufbewahren, eine "Schwachstellen-Analyse" ihrer Sicherheitsvorkehrungen an.

Kriminalkommissar Uwe Gärtner: "Die Täter gehen nach Erkenntnissen des Landeskriminalamtes immer nach dem gleichen Muster vor. Zumeist wurde noch ein Pkw vom Hof gestohlen, in dem die Tresore und anderes Diebesgut abtransportiert wurden."

Die Beamten des KK-Vorbeugung sind Spezialisten: "Wir beraten zum Thema Alarmtechnik ebenso wie Fragen zu organisatorischen Maßnahmen, die die Sicherheit erhöhen können. Außerdem existiert eine Liste von Sicherheitsfirmen, die vom Landeskriminalamt geprüft worden sind. Nur wer die Kriterien der Polizei auch erfüllt, steht auf dieser Liste", so Uwe Gärtner. Oftmals lasse die Sicherheit zu wünschen übrig: "Einen maskierten Dieb beim Einbruch zu filmen, ist eigentlich sinnlos. Denn eigentlich will man ja den Einbruch verhindern." Vielmehr spielt der Faktor Zeit bei der Einbruchsicherung ein Rolle. Im Idealfall wird schon (stiller) Alarm ausgelöst, wenn sich ein Einbrecher an der Tür zu schaffen macht. Wenn er für den Aufbruch lange braucht, gebe er entweder genervt auf oder werde von einem Sicherheitsdienst oder der Polizei festgenommen. "Nicht jede Anlage aus dem Baumarkt taugt etwas. Außerdem muss sie fachgerecht eingebaut sein."

Informationen unter Tel: 0203-280-4081 (Manfred Zimmermann), -4091 (Peter Schulz) und -4095 (Uwe Gärtner). Die Schwachstellenanalyse der Polizei ist kostenlos.

Von Alfons Winterseel

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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