Polizei sperrt Straßen in der Citypegida-sammlerpegida-sammlerpegida-sammler

Die anti-islamistische Pegida will am Montag durch die Stadt zieht, viele Institutionen haben zur Gegendemonstration aufgerufen, und die Polizei kündigt Straßensperrungen und Halteverbote an.

Ab 16 Uhr müsse mit Verkehrsbeeinträchtigungen und Halteverbotszonen gerechnet werden. Im Zuge der Veranstaltungen wird die Polizei die Zufahrten zur Innenstadt von der Saarstraße, Mainstraße, Am Burgacker, Mercatorstraße, Friedrich-Wilhelm-Straße/Düsseldorfer Straße angepasst an die Lageentwicklung sperren.

Die Fernreisebusse von der Haltestelle am Hauptbahnhof werden planmäßig abfahren. Der Einstieg wird jedoch auf der Mercatorstraße (Nähe Gallenkampstraße) sein.

Ab 16 Uhr werden von der Stadt entlang der Zugstrecke Halteverbote eingerichtet, die bis zum Einsatzende der Polizei bestehen bleiben. Fahrzeuge, die nach 16 Uhr dort parken, werden abgeschleppt. Die Polizei richtet am Montag von 8 bis 22 Uhr ein Servicetelefon ein: 280-1065.

Der DGB hat eine Kundgebung auf der Landfermannstraße/Theatervorplatz von 18 bis 20 Uhr angekündigt und rechnet mit 1000 Teilnehmern. Die „Initiative gegen Duisburger Zustände“ hat eine Demo von 17.30 bis 21.30 Uhr auf der Düsseldorfer Straße organisiert und erwartet 200 Teilnehmer. Und das „Duisburger Netzwerk gegen Rechts“ plant eine Kundgebung ab 17.30 Uhr vorm Hauptbahnhof mit 100 Teilnehmern.

Pegida wird mit rund 500 Teilnehmern um 18 Uhr mit einer Versammlung am Fernbusbahnhof beginnen. Anschließend will man über Mercator-, Wittekind-, Fürsten-, Günther-, Hohe Straße und zurück über die Friedrich-Wilhelm-Straße zum Bahnhof ziehen. Mit einem Großaufgebot will die Polizei dafür sorgen, dass alles friedlich bleibt. Fahrgäste der DVG müssen mit Verspätungen und Umleitungen. Von Störungen betroffen wären die Buslinien 921, 923, 924, 926, 928, 929, 933, 934, 937, 939, 944, SB10 und SB30. Auf allen genannten Linien dürfte es Verspätungen geben.

Gegen Pegida positionieren sich auch Kulturdezernent Thomas Krützberg, Duisburger Philharmoniker, Theater Duisburg und Deutsche Oper am Rhein: Ein Blechbläserquartett der Philharmoniker wird dabei um 18.30 Uhr mit einem Marsch aufspielen. Dazu Krützberg: „Duisburg wird der Pegida-Bewegung nicht nur symbolisch den Marsch blasen. Die Kultur wird ein starkes Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Antiislamismus setzen.“

Das evangelische Bildungswerk wendet sich gegen Pegida und teilte mit, dass es „in seinen Kursen, in seinen Kindertageseinrichtungen und in seinen Offenen Ganztagsschulen einen offenen und toleranten Umgang aller Menschen miteinander“ vermittle.

Die SPD-Bundestags- und Landtagsabgeordneten rufen zur Teilnahme an den Gegendemos auf: „Wir müssen dieser Bewegung mit einer breiten gesellschaftlichen Gegenbewegung, welche für Toleranz und Offenheit steht, unmittelbar zeigen, dass sie in unserer Stadt unter keinen Umständen willkommen ist.“ Die SPD-AG 60plus erklärte, Pegida gehe mit Parolen auf die Straße, die an eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte erinnere. Die Linke-Ratsfraktion wird ihre Montagssitzung am Platz der Gegenkundgebung abhalten.

KRÜTZBERG/PHILHARMONIKER.

Die Duisburger Philharmoniker, das Theater Duisburg und die Deutsche Oper am Rhein positionieren sich klar gegen Pegida: Ein Blechbläserquartett der Philharmoniker wird dabei um 18.30 Uhr zu Beginn der Kundgebung der Pegida Bewegung mit einem Marsch aufspielen. Zahlreiche weitere Mitglieder des multinationalen Orchesters werden sich der Kundgebung anschließen.

Kulturdezernent Thomas Krützberg: „Duisburg wird der Pegida-Bewegung nicht nur symbolisch den Marsch blasen. Die Kultur wird ein starkes Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Antiislamismus setzen. Das ist Duisburg – wir sind Duisburg.“

EVANGELEN:

„Das Evangelische Bildungswerk Duisburg lebt und vermittelt in seinen Kursen, in seinen Kindertageseinrichtungen und in seinen Offenen Ganztagsschulen einen offenen und toleranten Umgang aller Menschen miteinander. Bei uns sind alle Menschen unabhängig ihres Glaubens und ihrer Herkunft immer herzlich willkommen. Die fremdenfeindliche und anti-islamische Propaganda der Pegida-Bewegung verstört uns alle zutiefst! Das Evangelische Bildungswerk Duisburg will keine Gesellschaft, in der Menschen mit nicht-deutscher Herkunft oder anderer Religionen verunglimpft werden. Darum schließt sich das Evangelische Bildungswerk Duisburg den Gegendemonstrationen an und ruft alle Kursteilnehmer, sowie Eltern, deren Kinder im Bildungswerk betreut werden, dazu auf, sich den friedlichen Protesten gegen Pegida anzuschließen.“

Mit herzlichem Gruß und Dank

Rolf Schotsch

LINKE Ratsfraktion:

Anlässlich der Proteste gegen den geplanten Aufmarsch des Duisburger Ablegers der Pegida-Bewegung am Montag, 19. Januar 2015, wird die Ratsfraktion DIE LINKE Duisburg ihre wöchentliche Sitzung vor Ort, am Platz der Gegenkundgebung, veranstalten.

Jeden Montag trifft sich der Fraktionsvorstand der LINKEN um ihre politischen Initiativen zu beraten. „Am kommenden Montag werden wir unsere Sitzung unter freiem Himmel abhalten“, teilen Ratsfrau Martina Ammann-Hilberath, Fraktionsvorsitzende der LINKEN, und Bürgermeister Erkan Kocalar mit.

Die Linksfraktion schließt sich den spontan organisierten Demonstrationen und Protesten gegen den Aufmarsch der selbsternannten Retter des Abendlandes an.

„Am Montag wird Politik auf der Straße gemacht. Kein Antrag wird jemals so wirkungsvoll sein, wie das sichtbare Zeichen der Duisburger Stadtgesellschaft, die sich gegen Rassismus und Antiislamismus stellen. Was Köln kann und erreicht hat, kann Duisburg auch. Wir brauchen keine fremdenfeindliche, chauvinistische Bewegung, die auf billige Ressentiments setzt. Wir setzen uns dafür ein, dass Duisburg eine multikulturelle Stadt bleibt, in der schon seit Jahrhunderten Menschen zugewandert sind, die hier leben und arbeiten wollen. Der Wissenschaftler und Kosmopolit Gerhard Mercator kam 1551 nach Duisburg, weil er hier ein tolerantes und offenes Umfeld für seine Forschungen vorfand. In den letzten 50 Jahren trugen tausende zugewanderter Menschen in Duisburger Betrieben zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt bei.“ so Martina Ammann-Hilberath

Die Duisburger Linksfraktion wird die Proteste gegen Pegida fortsetzen.

„Wenn es sein muss, werden wir einen langen Atem haben und in den nächsten Monaten gemeinsam mit VertreterInnen von Vereinen, Verbänden und Gewerkschaften auf der Straße stehen. Wir werden es nicht zulassen, dass fremdenfeindliche und rassistische Parolen beim DUIGIDA-Marsch über die Königstrasse gerufen werden und dabei die Stolpersteine für die ermordeten Opfer der Naziherrschaft betreten werden.

Wir laden alle Einwohnerinnen und Einwohner und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Gegenkundgebungen ein, machen sie mit Ihrer Teilnahme deutlich: in Duisburg ist kein Platz für Hass und Intoleranz.“ sagt Bügermeister Erkan Kocalar.

SPD 60plus:

Der Vorstand und Ausschuss der SPD AG 60plus im Unter-bezirk Duisburg ruft auf zur Teilnahme an der Demo gegen den Aufmarsch der Pegida am Montag, 19.01.2015, 18:30 Uhr, Opernplatz vor dem Stadttheater. In Duisburg ist kein Platz für Hetze gegen Religionsgemeinschaften und auch nicht gegen Juden. Die Pegida gehen mit Parolen auf die Straße die an eine der dun-kelsten Geschichte in Deutsch-land im vorigen Jahrhundert erinnern. „Wehret den Anfän-gen – Wir sind Duisburg“.

SPD-LANDTAGSABGEORDNETE

„Wenn am Montagabend in Duisburg die „PEGIDA“-Bewegung zu ihrem fremdenfeindlichen Spaziergang aufruft, kommt es darauf an:

Wir müssen dieser Bewegung mit einer breiten gesellschaftlichen Gegenbewegung, welche für Toleranz und Offenheit steht, unmittelbar zeigen, dass sie in unserer Stadt unter keinen Umständen willkommen ist“, so die Duisburger Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir sowie die vier Landtagsabgeordneten Sarah Philipp, Rainer Bischoff, Frank Börner und Ralf Jäger.

Die SPD-Abgeordneten werden an den Gegendemonstrationen vor dem Duisburger Stadttheater teilnehmen. Sie vermuten hinter der Anmeldung des „PEGIDA“-Spaziergangs einen Testlauf, im Ruhrgebiet künftig regelmäßig Kundgebungen zu veranstalten. Die vergangenen Wochen zeigten, dass die „PEGIDA“-Bewegung immer weniger Anhänger mobilisieren kann.

„Wenn wir von Beginn an ein starkes Zeichen gegen diese diskriminierende Gruppe setzen“, so die SPD-Politiker abschließend, „ist dies auch ein Zeichen an die breite Öffentlichkeit und an die „PEGIDA“-Anhänger: Hier werden keine Menschengruppen durch dumpfe Vorurteile und Parolen ausgegrenzt. Wir stellen uns solidarisch nicht nur vor die friedlichen und toleranten Menschen unserer Stadt, sondern auch stellvertretend vor jenen im gesamten Ruhrgebiet.“

TURA 88

Wenn am Montag Pegida-Anhänger durch Duisburg ziehen, demonstrieren die jungen Fußballer von TuRa 88 Duisburg dagegen: mit Normalität, nämlich „aufm Platz“.

Während hoffentlich viele engagierte Duisburger gegen Ausgrenzung und Intoleranz auf die Straße gehen, spielen Mert und Nick, Lauritz und Yassier, Kürsat und Leonard, Noah und Batuhan ZUSAMMEN gegen die C1 der Viktoria Buchholz. Daher kann TuRa leider nicht das Licht ausschalten. Allerdings erklärt die Jugendabteilung des Neudorfer Vereins die gesamte Platzanlage zur „Pegida-freien Zone“.

Jugendleiter Veli Atmaca: „Bei uns haben Ausgrenzung und Anfeindung – egal von welcher Seite - keinen Platz. Integration ist für uns eine tägliche Aufgabe, der wir uns mit Freude stellen. Spaß am Fußball und sportlicher Erfolg sind sicherlich wichtig. Viel wichtiger ist es jedoch, unseren Kindern einen vorurteilsfreien und offenen Umgang miteinander zu vermitteln.“

Dass TuRa88 dabei gerne und regelmäßig „über den Tellerrand“ blickt, beweist der Verein mit vielen Aktionen. So wurde im letzten Jahr z. B. Sportkleidung für bedürftige Kinder in Kamerun gesammelt. Im Mai wird der Verein mit einem Benefitzturnier „Der Bunte Kreis“ Behinderte und Frühgeborene unterstützen.

Atmaca: „Wir sind als Verein finanziell nicht auf Rosen gebettet. Trotzdem wissen wir, dass es Menschen gibt, denen es schlechter geht als uns. Wo wir mit Aktionen unterstützen können, tun wir das.“ (1.479 Zeichen)

CARITAS

Die Caritas im Ruhrbistum ruft zur Beteiligung an geplanten Demonstrationen für Freiheit, Toleranz und Vielfalt auf. „Caritas heißt Nächstenliebe. Caritas heißt auch Eintreten für Schwache, für Verfolgte, für Minderheiten. Wir sind immer für Menschen und gegen Menschenfeindlichkeit jeder Art. Deswegen rufen wir unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden zur Beteiligung an den Demonstrationen auf, die diesem Anliegen Ausdruck verleihen“, so Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes.

Am Sonntag in Essen und am Montag in Duisburg sind entsprechende Demos gegen „Pegida“- und „Hogesa“-Bewegungen geplant. „Wir stellen uns dem Geist dieser Kundgebungen entgegen. Die Caritas tritt für eine offene Gesellschaft und für Toleranz gegenüber Andersglaubenden und -denkenden ein. Radikalisierungen jeglicher Art finden bei uns keine geistige Heimat“, so Meiwes.

Die Caritas in der Stadt Essen ist mit den anderen Wohlfahrtsverbänden an „Essen stellt sich quer“ beteiligt. Auch der Caritasverband Duisburg hat sich dem Aufruf zu „WIR SIND DUISBURG“ angeschlossen. Caritas-Gruppen im Märkischen Sauerland bieten Mitfahrgelegenheiten zu Demonstrationen in Köln oder Düsseldorf an.

ARIC

Wir beobachten mit Sorge die Mobilisierung der antimuslimischen und nationalistischen Pegida.

Daher rufen wir die Zivilgesellschaft auf, sich gemeinsam mit Gewerkschaften, Politiker_innen, Religionsgemeinschaften, Verbänden und Initiativen auf 19.01. in Duisburg bei den Kundgebungen den Rechtspopulisten entgegen zu stellen und damit für Respekt, Vielfalt und Verständigung einzutreten.

In Duisburg ist kein Platz für Hass und Rassismus!

ARBEITSAMT

Die Agentur für Arbeit Duisburg und das jobcenter Duisburg unterstützen den Aufruf zur Kundgebung gegen einen „Pegida“-Ableger in Duisburg. Als sichtbares Zeichen werden in den Räumen der beiden Einrichtungen am Montag, 19. Januar, ab 18:15 Uhr die Lichter ausgeschaltet.

„Wir wollen ebenfalls ein deutliches Signal gegen Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Hass in Duisburg setzen“, so Ulrich Käser, Leiter der Agentur für Arbeit Duisburg und Norbert Maul, Geschäftsführer des jobcenter Duisburg, gemeinsam. „In unserer Stadt leben und arbeiten Menschen unterschiedlicher Herkunft, Lebens- und Glaubensanschauung gemeinsam miteinander. Sie erbringen täglich ihren Beitrag für die Region, zahlen Steuern und Beiträge zur Sozialversicherung. Da brauchen wir keinen, der versucht Zwietracht zu säen.“

Käser und Maul weisen mit Blick auf die demografische Entwicklung und den wachsenden Bedarf an Fachkräften auf das Erfordernis einer weiteren Zuwanderung hin, damit es in Zukunft nicht an jenen Fachkräften fehlt, die ein Motor für Wachstum und Wohlstand sind: „Duisburg ist dadurch gekennzeichnet, dass hier immer schon Menschen zusammengekommen sind, die mit unterschiedlichen Fachkenntnissen und mit Tatkraft ans Werk gegangen sind. Das soll so bleiben.“

KRÜTZBERG/PHILHARMONIKER.

Die Duisburger Philharmoniker, das Theater Duisburg und die Deutsche Oper am Rhein positionieren sich klar gegen Pegida: Ein Blechbläserquartett der Philharmoniker wird dabei um 18.30 Uhr zu Beginn der Kundgebung der Pegida Bewegung mit einem Marsch aufspielen. Zahlreiche weitere Mitglieder des multinationalen Orchesters werden sich der Kundgebung anschließen.

Kulturdezernent Thomas Krützberg: „Duisburg wird der Pegida-Bewegung nicht nur symbolisch den Marsch blasen. Die Kultur wird ein starkes Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Antiislamismus setzen. Das ist Duisburg – wir sind Duisburg.“

EVANGELEN:

„Das Evangelische Bildungswerk Duisburg lebt und vermittelt in seinen Kursen, in seinen Kindertageseinrichtungen und in seinen Offenen Ganztagsschulen einen offenen und toleranten Umgang aller Menschen miteinander. Bei uns sind alle Menschen unabhängig ihres Glaubens und ihrer Herkunft immer herzlich willkommen. Die fremdenfeindliche und anti-islamische Propaganda der Pegida-Bewegung verstört uns alle zutiefst! Das Evangelische Bildungswerk Duisburg will keine Gesellschaft, in der Menschen mit nicht-deutscher Herkunft oder anderer Religionen verunglimpft werden. Darum schließt sich das Evangelische Bildungswerk Duisburg den Gegendemonstrationen an und ruft alle Kursteilnehmer, sowie Eltern, deren Kinder im Bildungswerk betreut werden, dazu auf, sich den friedlichen Protesten gegen Pegida anzuschließen.“

Mit herzlichem Gruß und Dank

Rolf Schotsch

LINKE Ratsfraktion:

Anlässlich der Proteste gegen den geplanten Aufmarsch des Duisburger Ablegers der Pegida-Bewegung am Montag, 19. Januar 2015, wird die Ratsfraktion DIE LINKE Duisburg ihre wöchentliche Sitzung vor Ort, am Platz der Gegenkundgebung, veranstalten.

Jeden Montag trifft sich der Fraktionsvorstand der LINKEN um ihre politischen Initiativen zu beraten. „Am kommenden Montag werden wir unsere Sitzung unter freiem Himmel abhalten“, teilen Ratsfrau Martina Ammann-Hilberath, Fraktionsvorsitzende der LINKEN, und Bürgermeister Erkan Kocalar mit.

Die Linksfraktion schließt sich den spontan organisierten Demonstrationen und Protesten gegen den Aufmarsch der selbsternannten Retter des Abendlandes an.

„Am Montag wird Politik auf der Straße gemacht. Kein Antrag wird jemals so wirkungsvoll sein, wie das sichtbare Zeichen der Duisburger Stadtgesellschaft, die sich gegen Rassismus und Antiislamismus stellen. Was Köln kann und erreicht hat, kann Duisburg auch. Wir brauchen keine fremdenfeindliche, chauvinistische Bewegung, die auf billige Ressentiments setzt. Wir setzen uns dafür ein, dass Duisburg eine multikulturelle Stadt bleibt, in der schon seit Jahrhunderten Menschen zugewandert sind, die hier leben und arbeiten wollen. Der Wissenschaftler und Kosmopolit Gerhard Mercator kam 1551 nach Duisburg, weil er hier ein tolerantes und offenes Umfeld für seine Forschungen vorfand. In den letzten 50 Jahren trugen tausende zugewanderter Menschen in Duisburger Betrieben zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt bei.“ so Martina Ammann-Hilberath

Die Duisburger Linksfraktion wird die Proteste gegen Pegida fortsetzen.

„Wenn es sein muss, werden wir einen langen Atem haben und in den nächsten Monaten gemeinsam mit VertreterInnen von Vereinen, Verbänden und Gewerkschaften auf der Straße stehen. Wir werden es nicht zulassen, dass fremdenfeindliche und rassistische Parolen beim DUIGIDA-Marsch über die Königstrasse gerufen werden und dabei die Stolpersteine für die ermordeten Opfer der Naziherrschaft betreten werden.

Wir laden alle Einwohnerinnen und Einwohner und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Gegenkundgebungen ein, machen sie mit Ihrer Teilnahme deutlich: in Duisburg ist kein Platz für Hass und Intoleranz.“ sagt Bügermeister Erkan Kocalar.

SPD 60plus:

Der Vorstand und Ausschuss der SPD AG 60plus im Unter-bezirk Duisburg ruft auf zur Teilnahme an der Demo gegen den Aufmarsch der Pegida am Montag, 19.01.2015, 18:30 Uhr, Opernplatz vor dem Stadttheater. In Duisburg ist kein Platz für Hetze gegen Religionsgemeinschaften und auch nicht gegen Juden. Die Pegida gehen mit Parolen auf die Straße die an eine der dun-kelsten Geschichte in Deutsch-land im vorigen Jahrhundert erinnern. „Wehret den Anfän-gen – Wir sind Duisburg“.

SPD-LANDTAGSABGEORDNETE

„Wenn am Montagabend in Duisburg die „PEGIDA“-Bewegung zu ihrem fremdenfeindlichen Spaziergang aufruft, kommt es darauf an:

Wir müssen dieser Bewegung mit einer breiten gesellschaftlichen Gegenbewegung, welche für Toleranz und Offenheit steht, unmittelbar zeigen, dass sie in unserer Stadt unter keinen Umständen willkommen ist“, so die Duisburger Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir sowie die vier Landtagsabgeordneten Sarah Philipp, Rainer Bischoff, Frank Börner und Ralf Jäger.

Die SPD-Abgeordneten werden an den Gegendemonstrationen vor dem Duisburger Stadttheater teilnehmen. Sie vermuten hinter der Anmeldung des „PEGIDA“-Spaziergangs einen Testlauf, im Ruhrgebiet künftig regelmäßig Kundgebungen zu veranstalten. Die vergangenen Wochen zeigten, dass die „PEGIDA“-Bewegung immer weniger Anhänger mobilisieren kann.

„Wenn wir von Beginn an ein starkes Zeichen gegen diese diskriminierende Gruppe setzen“, so die SPD-Politiker abschließend, „ist dies auch ein Zeichen an die breite Öffentlichkeit und an die „PEGIDA“-Anhänger: Hier werden keine Menschengruppen durch dumpfe Vorurteile und Parolen ausgegrenzt. Wir stellen uns solidarisch nicht nur vor die friedlichen und toleranten Menschen unserer Stadt, sondern auch stellvertretend vor jenen im gesamten Ruhrgebiet.“

TURA 88

Wenn am Montag Pegida-Anhänger durch Duisburg ziehen, demonstrieren die jungen Fußballer von TuRa 88 Duisburg dagegen: mit Normalität, nämlich „aufm Platz“.

Während hoffentlich viele engagierte Duisburger gegen Ausgrenzung und Intoleranz auf die Straße gehen, spielen Mert und Nick, Lauritz und Yassier, Kürsat und Leonard, Noah und Batuhan ZUSAMMEN gegen die C1 der Viktoria Buchholz. Daher kann TuRa leider nicht das Licht ausschalten. Allerdings erklärt die Jugendabteilung des Neudorfer Vereins die gesamte Platzanlage zur „Pegida-freien Zone“.

Jugendleiter Veli Atmaca: „Bei uns haben Ausgrenzung und Anfeindung – egal von welcher Seite - keinen Platz. Integration ist für uns eine tägliche Aufgabe, der wir uns mit Freude stellen. Spaß am Fußball und sportlicher Erfolg sind sicherlich wichtig. Viel wichtiger ist es jedoch, unseren Kindern einen vorurteilsfreien und offenen Umgang miteinander zu vermitteln.“

Dass TuRa88 dabei gerne und regelmäßig „über den Tellerrand“ blickt, beweist der Verein mit vielen Aktionen. So wurde im letzten Jahr z. B. Sportkleidung für bedürftige Kinder in Kamerun gesammelt. Im Mai wird der Verein mit einem Benefitzturnier „Der Bunte Kreis“ Behinderte und Frühgeborene unterstützen.

Atmaca: „Wir sind als Verein finanziell nicht auf Rosen gebettet. Trotzdem wissen wir, dass es Menschen gibt, denen es schlechter geht als uns. Wo wir mit Aktionen unterstützen können, tun wir das.“ (1.479 Zeichen)

CARITAS

Die Caritas im Ruhrbistum ruft zur Beteiligung an geplanten Demonstrationen für Freiheit, Toleranz und Vielfalt auf. „Caritas heißt Nächstenliebe. Caritas heißt auch Eintreten für Schwache, für Verfolgte, für Minderheiten. Wir sind immer für Menschen und gegen Menschenfeindlichkeit jeder Art. Deswegen rufen wir unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden zur Beteiligung an den Demonstrationen auf, die diesem Anliegen Ausdruck verleihen“, so Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes.

Am Sonntag in Essen und am Montag in Duisburg sind entsprechende Demos gegen „Pegida“- und „Hogesa“-Bewegungen geplant. „Wir stellen uns dem Geist dieser Kundgebungen entgegen. Die Caritas tritt für eine offene Gesellschaft und für Toleranz gegenüber Andersglaubenden und -denkenden ein. Radikalisierungen jeglicher Art finden bei uns keine geistige Heimat“, so Meiwes.

Die Caritas in der Stadt Essen ist mit den anderen Wohlfahrtsverbänden an „Essen stellt sich quer“ beteiligt. Auch der Caritasverband Duisburg hat sich dem Aufruf zu „WIR SIND DUISBURG“ angeschlossen. Caritas-Gruppen im Märkischen Sauerland bieten Mitfahrgelegenheiten zu Demonstrationen in Köln oder Düsseldorf an.

ARIC

Wir beobachten mit Sorge die Mobilisierung der antimuslimischen und nationalistischen Pegida.

Daher rufen wir die Zivilgesellschaft auf, sich gemeinsam mit Gewerkschaften, Politiker_innen, Religionsgemeinschaften, Verbänden und Initiativen auf 19.01. in Duisburg bei den Kundgebungen den Rechtspopulisten entgegen zu stellen und damit für Respekt, Vielfalt und Verständigung einzutreten.

In Duisburg ist kein Platz für Hass und Rassismus!

ARBEITSAMT

Die Agentur für Arbeit Duisburg und das jobcenter Duisburg unterstützen den Aufruf zur Kundgebung gegen einen „Pegida“-Ableger in Duisburg. Als sichtbares Zeichen werden in den Räumen der beiden Einrichtungen am Montag, 19. Januar, ab 18:15 Uhr die Lichter ausgeschaltet.

„Wir wollen ebenfalls ein deutliches Signal gegen Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Hass in Duisburg setzen“, so Ulrich Käser, Leiter der Agentur für Arbeit Duisburg und Norbert Maul, Geschäftsführer des jobcenter Duisburg, gemeinsam. „In unserer Stadt leben und arbeiten Menschen unterschiedlicher Herkunft, Lebens- und Glaubensanschauung gemeinsam miteinander. Sie erbringen täglich ihren Beitrag für die Region, zahlen Steuern und Beiträge zur Sozialversicherung. Da brauchen wir keinen, der versucht Zwietracht zu säen.“

Käser und Maul weisen mit Blick auf die demografische Entwicklung und den wachsenden Bedarf an Fachkräften auf das Erfordernis einer weiteren Zuwanderung hin, damit es in Zukunft nicht an jenen Fachkräften fehlt, die ein Motor für Wachstum und Wohlstand sind: „Duisburg ist dadurch gekennzeichnet, dass hier immer schon Menschen zusammengekommen sind, die mit unterschiedlichen Fachkenntnissen und mit Tatkraft ans Werk gegangen sind. Das soll so bleiben.“

KRÜTZBERG/PHILHARMONIKER.

Die Duisburger Philharmoniker, das Theater Duisburg und die Deutsche Oper am Rhein positionieren sich klar gegen Pegida: Ein Blechbläserquartett der Philharmoniker wird dabei um 18.30 Uhr zu Beginn der Kundgebung der Pegida Bewegung mit einem Marsch aufspielen. Zahlreiche weitere Mitglieder des multinationalen Orchesters werden sich der Kundgebung anschließen.

Kulturdezernent Thomas Krützberg: „Duisburg wird der Pegida-Bewegung nicht nur symbolisch den Marsch blasen. Die Kultur wird ein starkes Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Antiislamismus setzen. Das ist Duisburg – wir sind Duisburg.“

EVANGELEN:

„Das Evangelische Bildungswerk Duisburg lebt und vermittelt in seinen Kursen, in seinen Kindertageseinrichtungen und in seinen Offenen Ganztagsschulen einen offenen und toleranten Umgang aller Menschen miteinander. Bei uns sind alle Menschen unabhängig ihres Glaubens und ihrer Herkunft immer herzlich willkommen. Die fremdenfeindliche und anti-islamische Propaganda der Pegida-Bewegung verstört uns alle zutiefst! Das Evangelische Bildungswerk Duisburg will keine Gesellschaft, in der Menschen mit nicht-deutscher Herkunft oder anderer Religionen verunglimpft werden. Darum schließt sich das Evangelische Bildungswerk Duisburg den Gegendemonstrationen an und ruft alle Kursteilnehmer, sowie Eltern, deren Kinder im Bildungswerk betreut werden, dazu auf, sich den friedlichen Protesten gegen Pegida anzuschließen.“

Mit herzlichem Gruß und Dank

Rolf Schotsch

LINKE Ratsfraktion:

Anlässlich der Proteste gegen den geplanten Aufmarsch des Duisburger Ablegers der Pegida-Bewegung am Montag, 19. Januar 2015, wird die Ratsfraktion DIE LINKE Duisburg ihre wöchentliche Sitzung vor Ort, am Platz der Gegenkundgebung, veranstalten.

Jeden Montag trifft sich der Fraktionsvorstand der LINKEN um ihre politischen Initiativen zu beraten. „Am kommenden Montag werden wir unsere Sitzung unter freiem Himmel abhalten“, teilen Ratsfrau Martina Ammann-Hilberath, Fraktionsvorsitzende der LINKEN, und Bürgermeister Erkan Kocalar mit.

Die Linksfraktion schließt sich den spontan organisierten Demonstrationen und Protesten gegen den Aufmarsch der selbsternannten Retter des Abendlandes an.

„Am Montag wird Politik auf der Straße gemacht. Kein Antrag wird jemals so wirkungsvoll sein, wie das sichtbare Zeichen der Duisburger Stadtgesellschaft, die sich gegen Rassismus und Antiislamismus stellen. Was Köln kann und erreicht hat, kann Duisburg auch. Wir brauchen keine fremdenfeindliche, chauvinistische Bewegung, die auf billige Ressentiments setzt. Wir setzen uns dafür ein, dass Duisburg eine multikulturelle Stadt bleibt, in der schon seit Jahrhunderten Menschen zugewandert sind, die hier leben und arbeiten wollen. Der Wissenschaftler und Kosmopolit Gerhard Mercator kam 1551 nach Duisburg, weil er hier ein tolerantes und offenes Umfeld für seine Forschungen vorfand. In den letzten 50 Jahren trugen tausende zugewanderter Menschen in Duisburger Betrieben zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt bei.“ so Martina Ammann-Hilberath

Die Duisburger Linksfraktion wird die Proteste gegen Pegida fortsetzen.

„Wenn es sein muss, werden wir einen langen Atem haben und in den nächsten Monaten gemeinsam mit VertreterInnen von Vereinen, Verbänden und Gewerkschaften auf der Straße stehen. Wir werden es nicht zulassen, dass fremdenfeindliche und rassistische Parolen beim DUIGIDA-Marsch über die Königstrasse gerufen werden und dabei die Stolpersteine für die ermordeten Opfer der Naziherrschaft betreten werden.

Wir laden alle Einwohnerinnen und Einwohner und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Gegenkundgebungen ein, machen sie mit Ihrer Teilnahme deutlich: in Duisburg ist kein Platz für Hass und Intoleranz.“ sagt Bügermeister Erkan Kocalar.

SPD 60plus:

Der Vorstand und Ausschuss der SPD AG 60plus im Unter-bezirk Duisburg ruft auf zur Teilnahme an der Demo gegen den Aufmarsch der Pegida am Montag, 19.01.2015, 18:30 Uhr, Opernplatz vor dem Stadttheater. In Duisburg ist kein Platz für Hetze gegen Religionsgemeinschaften und auch nicht gegen Juden. Die Pegida gehen mit Parolen auf die Straße die an eine der dun-kelsten Geschichte in Deutsch-land im vorigen Jahrhundert erinnern. „Wehret den Anfän-gen – Wir sind Duisburg“.

SPD-LANDTAGSABGEORDNETE

„Wenn am Montagabend in Duisburg die „PEGIDA“-Bewegung zu ihrem fremdenfeindlichen Spaziergang aufruft, kommt es darauf an:

Wir müssen dieser Bewegung mit einer breiten gesellschaftlichen Gegenbewegung, welche für Toleranz und Offenheit steht, unmittelbar zeigen, dass sie in unserer Stadt unter keinen Umständen willkommen ist“, so die Duisburger Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir sowie die vier Landtagsabgeordneten Sarah Philipp, Rainer Bischoff, Frank Börner und Ralf Jäger.

Die SPD-Abgeordneten werden an den Gegendemonstrationen vor dem Duisburger Stadttheater teilnehmen. Sie vermuten hinter der Anmeldung des „PEGIDA“-Spaziergangs einen Testlauf, im Ruhrgebiet künftig regelmäßig Kundgebungen zu veranstalten. Die vergangenen Wochen zeigten, dass die „PEGIDA“-Bewegung immer weniger Anhänger mobilisieren kann.

„Wenn wir von Beginn an ein starkes Zeichen gegen diese diskriminierende Gruppe setzen“, so die SPD-Politiker abschließend, „ist dies auch ein Zeichen an die breite Öffentlichkeit und an die „PEGIDA“-Anhänger: Hier werden keine Menschengruppen durch dumpfe Vorurteile und Parolen ausgegrenzt. Wir stellen uns solidarisch nicht nur vor die friedlichen und toleranten Menschen unserer Stadt, sondern auch stellvertretend vor jenen im gesamten Ruhrgebiet.“

TURA 88

Wenn am Montag Pegida-Anhänger durch Duisburg ziehen, demonstrieren die jungen Fußballer von TuRa 88 Duisburg dagegen: mit Normalität, nämlich „aufm Platz“.

Während hoffentlich viele engagierte Duisburger gegen Ausgrenzung und Intoleranz auf die Straße gehen, spielen Mert und Nick, Lauritz und Yassier, Kürsat und Leonard, Noah und Batuhan ZUSAMMEN gegen die C1 der Viktoria Buchholz. Daher kann TuRa leider nicht das Licht ausschalten. Allerdings erklärt die Jugendabteilung des Neudorfer Vereins die gesamte Platzanlage zur „Pegida-freien Zone“.

Jugendleiter Veli Atmaca: „Bei uns haben Ausgrenzung und Anfeindung – egal von welcher Seite - keinen Platz. Integration ist für uns eine tägliche Aufgabe, der wir uns mit Freude stellen. Spaß am Fußball und sportlicher Erfolg sind sicherlich wichtig. Viel wichtiger ist es jedoch, unseren Kindern einen vorurteilsfreien und offenen Umgang miteinander zu vermitteln.“

Dass TuRa88 dabei gerne und regelmäßig „über den Tellerrand“ blickt, beweist der Verein mit vielen Aktionen. So wurde im letzten Jahr z. B. Sportkleidung für bedürftige Kinder in Kamerun gesammelt. Im Mai wird der Verein mit einem Benefitzturnier „Der Bunte Kreis“ Behinderte und Frühgeborene unterstützen.

Atmaca: „Wir sind als Verein finanziell nicht auf Rosen gebettet. Trotzdem wissen wir, dass es Menschen gibt, denen es schlechter geht als uns. Wo wir mit Aktionen unterstützen können, tun wir das.“ (1.479 Zeichen)

CARITAS

Die Caritas im Ruhrbistum ruft zur Beteiligung an geplanten Demonstrationen für Freiheit, Toleranz und Vielfalt auf. „Caritas heißt Nächstenliebe. Caritas heißt auch Eintreten für Schwache, für Verfolgte, für Minderheiten. Wir sind immer für Menschen und gegen Menschenfeindlichkeit jeder Art. Deswegen rufen wir unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden zur Beteiligung an den Demonstrationen auf, die diesem Anliegen Ausdruck verleihen“, so Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes.

Am Sonntag in Essen und am Montag in Duisburg sind entsprechende Demos gegen „Pegida“- und „Hogesa“-Bewegungen geplant. „Wir stellen uns dem Geist dieser Kundgebungen entgegen. Die Caritas tritt für eine offene Gesellschaft und für Toleranz gegenüber Andersglaubenden und -denkenden ein. Radikalisierungen jeglicher Art finden bei uns keine geistige Heimat“, so Meiwes.

Die Caritas in der Stadt Essen ist mit den anderen Wohlfahrtsverbänden an „Essen stellt sich quer“ beteiligt. Auch der Caritasverband Duisburg hat sich dem Aufruf zu „WIR SIND DUISBURG“ angeschlossen. Caritas-Gruppen im Märkischen Sauerland bieten Mitfahrgelegenheiten zu Demonstrationen in Köln oder Düsseldorf an.

ARIC

Wir beobachten mit Sorge die Mobilisierung der antimuslimischen und nationalistischen Pegida.

Daher rufen wir die Zivilgesellschaft auf, sich gemeinsam mit Gewerkschaften, Politiker_innen, Religionsgemeinschaften, Verbänden und Initiativen auf 19.01. in Duisburg bei den Kundgebungen den Rechtspopulisten entgegen zu stellen und damit für Respekt, Vielfalt und Verständigung einzutreten.

In Duisburg ist kein Platz für Hass und Rassismus!

ARBEITSAMT

Die Agentur für Arbeit Duisburg und das jobcenter Duisburg unterstützen den Aufruf zur Kundgebung gegen einen „Pegida“-Ableger in Duisburg. Als sichtbares Zeichen werden in den Räumen der beiden Einrichtungen am Montag, 19. Januar, ab 18:15 Uhr die Lichter ausgeschaltet.

„Wir wollen ebenfalls ein deutliches Signal gegen Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Hass in Duisburg setzen“, so Ulrich Käser, Leiter der Agentur für Arbeit Duisburg und Norbert Maul, Geschäftsführer des jobcenter Duisburg, gemeinsam. „In unserer Stadt leben und arbeiten Menschen unterschiedlicher Herkunft, Lebens- und Glaubensanschauung gemeinsam miteinander. Sie erbringen täglich ihren Beitrag für die Region, zahlen Steuern und Beiträge zur Sozialversicherung. Da brauchen wir keinen, der versucht Zwietracht zu säen.“

Käser und Maul weisen mit Blick auf die demografische Entwicklung und den wachsenden Bedarf an Fachkräften auf das Erfordernis einer weiteren Zuwanderung hin, damit es in Zukunft nicht an jenen Fachkräften fehlt, die ein Motor für Wachstum und Wohlstand sind: „Duisburg ist dadurch gekennzeichnet, dass hier immer schon Menschen zusammengekommen sind, die mit unterschiedlichen Fachkenntnissen und mit Tatkraft ans Werk gegangen sind. Das soll so bleiben.“