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Polizei setzt auf friedliche Demonstrationen

17.03.2010 | 14:39 Uhr
Polizei setzt auf friedliche Demonstrationen

Der Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Duisburg, Sevket Avci, hat sich bei Polizeipräsident Rolf Cebin davon überzeugt, dass die Polizei ihren Beitrag leistet, damit Duisburg am letzten Märzwochenende friedliche Proteste erlebt.

Wie berichtet, sind getrennte Demonstrationen von NPD und Pro NRW in Marxloh angekündigt. Dazu sind mehr als zehn Gegendemonstrationen angemeldet, u.a,. vom Bündnis für Marxloh, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und dem Duisburger Netzwerk gegen Rechts.

Avci: „Gerade die Information der Öffentlichkeit mit den Infoveranstaltungen an den Schulen und dem umfangreichen Internetangebot kam bisher gut an.“

Rolf Cebin ergänzt: „Meine beiden Kontaktbeamten für die muslimischen Institutionen verteilen seit Tagen rund um die Moscheen im Duisburger Norden Informationsmaterial und werben dabei, friedlich für Toleranz und Menschlichkeit zu demonstrieren.“

Auch am kommenden Freitag sind die Polizeibeamten Jürgen Kiskemper und Tom Nagel ab 12 Uhr auf dem Markt in Marxloh, August-Bebel-Platz und zum Freitagsgebet in der Begegnungsstätte sowie dem DITIB-Moscheeverein, um die Bürgerinnen und Bürger über die Veranstaltungen Ende März zu informieren und für friedliche Proteste zu werben.

WAZ



Kommentare
19.03.2010
23:24
Polizei setzt auf friedliche Demonstrationen
von Parkplatzkohl | #30

Auch wenn versucht wird der Bevölkerung die oftmals mittelalterlichen kulturellen und politischen Bereicherungen aufzuzwingen, ein unangenehmes Gefühl kommt auf, wenn an Scharia oder Ehrgefühl gedacht wird. Das sehen viele Zugereiste allerdings genau so.

19.03.2010
21:27
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Name von Moderation entfernt | #29

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19.03.2010
19:28
Polizei setzt auf friedliche Demonstrationen
von Tora | #28

Zu 24 und schon wieder wirft die liebe Frau Müller Dreck auf all jene die in Marxloh aktiv werden.
Was anderes kann sie einfach nicht und ich nehme an das Sie den ersten Stein werfen damit es auch ja zu Randale kommt. Ziviler Ungehorsam oder aber auch sich in den Weg stellen ist gewaltlos.
Was paßt Ihnen denn nicht, das soviele unterschiedliche Menschen zu sammen kommen,
das ein miteinander über alle Vorurteile hin weg gelingt. Bei all dem was und wie Sie schreiben liebe Frau Müller sind Sie sich da wirklich sicher das Sie nicht bei den Rechten mitmarschieren?

18.03.2010
22:12
Polizei setzt auf friedliche Demonstrationen
von Leila Müller | #27

Tja, so ist das eben. Man treibt den Teufek mit dem Beelzebub aus und hinterher kann man sich dann noch mal die Köpfe einschlagen. Das Marxloher Bündnis bündelt alle die, die sonst kein gehör bekommen, weil nicht gesellschaftsfähig. unter dem mantel des Bündnisses werden sie gehört.
Das ist nichts anderes als gutes Marketing.
Schau mal beislielsweise diesen Henning von Stoltzenberg, der beim marxloher Bündnis klar gesagt hat, man wollle ja keine Parteipolitik machen machen und deshalb soll Sigmar gabriel nicht in Marxloh reden.
Kurioserweise ist er neben vielen andeen Posten im Vorstandsreferat der Linkspartei in NRW zuständig für Kommunikation. da hat er sich nie geoutet, sondern tritt nur als Vertreter des Duisburger Netzwerk gegen rechts auf. Besser kann Parteipolitik nicht laufen......

18.03.2010
18:20
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Name von Moderation entfernt | #26

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18.03.2010
17:14
Polizei setzt auf friedliche Demonstrationen
von Parkplatzkohl | #25

Seltsam das sich dann die genehmen Rechten, mit unseren Linken und den Toleranten verbünden. Eigentlich wollen auch diese Rechten gar nichts mit den Linken und Toleranten zu tun haben. Aber das wird dann hinterher geregelt wenn man diese Allianz nicht mehr braucht und die Masken fallen.

18.03.2010
16:22
Polizei setzt auf friedliche Demonstrationen
von Leila Müller | #24

Liebe 17 und 18
Ihr sprecht mir aus der Seele
Es isn rechtlich angemeldete Demos von legalen Parteien. Man muß gerade einmal differenzieren, was Nazis sind. Pro NRW dürfte soweit Nazi sein, wie das rechte Ende des rechten Flügels der CDU.
Bei der NPD kann man wohl von Rechtsnationalisten sprechen, die einen rechten Flügel haben, den man als Nazis bezeichnen kann.
Wir kämpfen am 27. und 28. gegen deutsche Rechte. Andere rechtsradikale aus der ganzen Welt, die in Duisburg leben werden gar nicht berücksichtigt. Die Vereine wurden ja oben schon genannt. Die Türken haben ein massives Faschismusproblem, ebenso die Libanesen. Was ist eigentlich mit einem Russen, der von der großen Sowjetunion träumt?.
Wir laufen nun mit Rechten gegen Rechte. Jeder, der sein eigenes Volk gegenüber anderen Völkern erhöht ist ein Rechter, kann man sich darauf einigen ?
Rechte tendenzen gibt es in jedem Land und das sogar offiziell.
Hier mal ein Beispiel aus der polnischen Nationalhymne:
1. Noch ist Polen nicht verloren,
solange wir leben.
Was uns fremde Übermacht nahm,
werden wir uns mit dem Säbel zurückholen.
[Refrain] Marsch, marsch, Dabrowski,
von Italien bis nach Polen.
Unter deiner Führung
Vereinen wir uns mit der Nation.
2. Wir werden Weichsel und Warthe durchschreiten,
Wir werden Polen sein,
Bonaparte gab uns vor,
Wie wir zu siegen haben.
[Refrain wie 1.]
3. Wie Czarniecki bis nach Posen
nach der schwedischen Besetzung,
zur Rettung des Vaterlands
Kehren wir übers Meer zurück.
[Refrain wie 1.]
Das ist manchmal richtig spannend, was beim deutsch polnischen Stattsbesuch so gesungen wird. Die Marselleise hat auch einiges zu bieten, ebenso die Amis.
Mein Lieblingssatz aus der französischen Hymne ist:
Das unreine Blut
tränke unserer Äcker Furchen!
Wow, so was in der deutschen Hymne, das wäre doch ein Aufschrei, oder ?
Also, haltet die Augen offen, Rechte gibt es in jedem Land und da in Marxloh ja 140 Nationalitäten wohnen, wird es dort auch Rechte oder Nazis aus 140 Nationen geben.
genau darüber sollten wir diskutieren.

18.03.2010
12:22
Polizei setzt auf friedliche Demonstrationen
von SchwarzeWeisheit | #23

Na das hat doch ein Geschmäckle.

Unter den UnterstützerInnen des Aufrufs des „Marxloher Bündnis“ findet sich zudem „Milli Görüs Marxloh“. Dabei dürfte es sich um die Marxloher Sektion der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) handeln, dem größten türkisch-islamistischen Verband in der BRD. Obwohl sich der Milli Görüs-Dachverband seit Ende der neunziger Jahre offiziell vom Antisemitismus distanziert hat, gibt es regelmäßig Hinweise darauf, dass antisemitische Positionen unter Mitgliedern von Milli Görüs verbreitet sind.[7] Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt zudem seit 2009 gegen den deutschen IGMG-Generalsekretär Oguz Ücüncü wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung. Ücüncü und weiteren Islamisten wird vorgeworfen, in der BRD Geld zur Weiterleitung an militante islamistische Gruppen wie Hamas gesammelt zu haben.

Schönen Tag noch.

18.03.2010
11:41
Polizei setzt auf friedliche Demonstrationen
von Pillekram | #22

Wir sind eine Demokratie und jede Meinung
soll gehört werden und schaut in beiden
Lagern mal nach wer da überhaupt demonstriert.

18.03.2010
11:32
Polizei setzt auf friedliche Demonstrationen
von Daniel_Do | #21

Hier gibt es ein paar Infos über die Gegendemo:

http://petition.blogsport.de/

Dass in den Bündnissen gegen Rechts aber auch islamistische und antisemitische Organisationen aktiv sind, scheint bislang wenige zu irritieren und einer noch kleineren Zahl von Menschen bekannt zu sein.

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