Polizei kontrolliert mit Großaufgebot Duisburger Rockergangs

Die Duisburger Polizei hatte Hinweise auf möglichen Ärger in der Rockerszene bekommen. In Rheinhausen und an der Vulkanstraße kontrollierten die Beamten verdächtige Fahrzeuge und Personen.
Die Duisburger Polizei hatte Hinweise auf möglichen Ärger in der Rockerszene bekommen. In Rheinhausen und an der Vulkanstraße kontrollierten die Beamten verdächtige Fahrzeuge und Personen.
Foto: WAZFotoPool
Was wir bereits wissen
Nachdem die Polizei Hinweise auf eine mögliche Auseinandersetzung im Duisburger Rocker-Milieu bekommen hatte, kontrollierte ein Großaufgebot von Einsatzkräften mehrere Treffpunkte der Motorradgangs in Rheinhausen und im Rotlichtviertel Vulkanstraße.

Duisburg.. Mit einem Großaufgebot rückte die Polizei am Sonntagabend aus, nachdem es Hinweise auf mögliche Auseinandersetzungen zwischen den beiden verfeindeten Rockerclubs MC Satudarah und den Hells Angels gegeben hatte.

Nach 17 Uhr am Sonntagabend kontrollierte Einsatzkräfte aus mehreren Städten und der Einsatzhundertschaft mehrere Rockertreffs im linksrheinischen Rheinhausen sowie im Rotlichtviertel. Dort wollten Mitglieder der Rockergruppe Satudarah MC wohl Mitglieder der verfeindeten Hells Angels angreifen.

Platzverweise gegen zehn Satudarah-Anhänger ausgesprochen

Rockerbanden An der Vulkanstrasse kontrollierten daraufhin schwerbewaffnete Polizisten verdächtige Fahrzeuge und Sympathisanten und Mitglieder der Gangs. Gegen zehn Mitglieder des MC Satudarah, die in zwei Wagen aus den Niederlanden nach Duisburg gekommen waren, sprach die Polizei Platzverweise auf. Sie hielten sich am Marientor unweit des Rotlichtviertels auf.

Waffen oder Drogen fanden die Polizisten übrigens keine bei den Rockern. Der Großeinsatz der Polizei endete gegen 23 Uhr, zum Glück ist aber alles ruhig geblieben, so dass die ersten Beamten schon gegen halb neun abrücken konnten", so Polizeisprecher Ramon van der Maat. (tric/mawo)