Politiker tagen zur Zukunft der Mercatorstraße

Innenstadt..  Eine Sondersitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr, des Umweltausschusses und der Bezirksvertretung Mitte wird sich am heutigen Donnerstag, 19. Februar, ab 15 Uhr mit der Beschlussvorlage zum Ausbau der Mercatorstraße westlich der A 59 befassen. Ziel ist eine komplette städtebauliche Neuordnung. Diese Pläne haben in der Vergangenheit zu Bürgerprotesten geführt.

Vorgeschlagen werden zwei Planungsvarianten: Variante A sieht eine komplette Neugestaltung vor, orientiert an verkehrlichen Notwendigkeiten. Aus Sicht der Stadt sind bei dieser Variante die Belange der Rettungs- und Einsatzfahrzeuge erfüllt. Zudem gebe es gesicherte Querungsmöglichkeiten. Nach Fällung von 24 Bäumen wird eine komplett neu gepflanzte Baumallee mit 30 neuen Straßenbäumen den neuen Straßenraum einfassen, die Mittelinsel wird begrünt. Bei der Variante B können bis zu elf Bäume erhalten werden. Allerdings ergeben sich bei dieser Variante reduzierte Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und der Wegfall der begrünten Mittelinsel auf der Mercatorstraße.

Kerstin Ciesla vom BUND stellt klar: „Wir haben der Planungsvariante B nicht zugestimmt. Uns ist der Erhalt der Allee wichtig.“ Claudia Leiße, Fraktionssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen bemängelt die Informationspolitik der Stadt: „Die logische Konsequenz aus der nicht fristgerechten Zustellung der Vorlage ist aus meiner Sicht die Absage der Sondersitzung.“