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Loveparade-Gedenkstätte

Politiker hoffen auf tragfähigen Kompromiss für Loveparade-Gedenkstätte

17.01.2013 | 09:00 Uhr
So könnte die Gedenkstätte nach dem derzeitigem Plan aussehen. Ganz rechts befindet sich der sieben Meter breite Zugang an der Karl-Lehr-Straße.Foto: Krieger

Duisburg.   Die Loveparade-Katastrophe ist eines der dunkelsten Kapitel in der Duisburger Stadtgeschichte. Umso tragischer, dass es selbst um die Gedenkstätte Diskussionen gibt. Am kommenden Montag wird OB Link den aktuellen Planungsstand vorstellen - mit der Hoffnung, einen Kompromiss zu finden.

In der Politik zeichnet sich ab, dass der auf dem Tisch liegende Gestaltungsplan für die Loveparade-Gedenkstätte Zustimmung findet. Trotzdem gibt es beispielsweise bei der SPD-Fraktion die Hoffnung, dass sich Investor und die Vertreter der Hinterbliebenen und Opfer noch einmal zusammenfinden und am Ende ein gemeinsam getragener Kompromiss doch noch zustande kommt.

Am Montag werden Oberbürgermeister Sören Link und Planungsdezernent Carsten Tum dem Rat den derzeitigen Stand der Planungen für die Gedenkstätte erläutern. Wie berichtet, waren die jüngsten Gespräche vor zwei Wochen ergebnislos abgebrochen worden. Während Vertreter der Hinterbliebenen und Opfer versuchen wollen, ein weiteres Gespräch mit Kurt Krieger zu führen, um doch noch weitere Änderungen (Vergrößerung der Fläche im Eingangsbereich und Erhalt bzw. Bau einer Stele für das Stellwerkhäuschen) zu erreichen, sieht man in den Fraktionen „das Ende der Fahnenstange“, wie es zum Beispiel Dieter Kantel, Fraktionssprecher der Grünen bezeichnete. „Es ist ein Kompromiss und könnte so gemacht werden. Verglichen mit den ersten Entwürfen hat sich Krieger weit bewegt.“

Qualitätsverbesserung zum Entwurf

Ähnlich sieht man es auch bei der SPD. Fraktionsgeschäftsführer Oliver Hallscheidt: „Es ist eine deutliche Qualitätsverbesserung gegenüber ersten Vorschlägen und auch eine würdige Gestaltung. Wir unterstützen das Ergebnis, das nun vorliegt, haben allerdings noch die Hoffnung, dass sich Investor und Hinterbliebene und Opfer vielleicht doch noch einmal zusammensetzen und sich am Ende ein von beiden Seiten getragener Kompromiss finden lässt.“

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Während das Thema bei der CDU-Fraktion erst am gestrigen Abend auf der Tagesordnung zur Beratung anstand, erkennt Hermann Dierkes (Die Linke) an, dass sich in den Verhandlungen beide Seiten aufeinander zubewegt hätten. „Es hat sich ja etwas bewegt und das Ergebnis ist akzeptabel.“

Bedauerlich findet er es, dass es keinen Konsens für diesen Entwurf gegeben hat. Doch: „Alles Weitere würde zu Zerwürfnissen führen. Kurt Krieger darf hier außerdem nicht an den Pranger gestellt werden. Man sollte es nicht weiter ausreizen.“

Streit um LoPa-Gedenkstätte

 

Alfons Winterseel


Kommentare
19.01.2013
10:11
UNGLAUBLICHER SKANDAL - Heimliche Tonaufzeichnungen beim letzten Treffen mit Kurt Krieger
von TravisBickle | #15

Mir wurden Dokumente zugespielt, aus denen sich eindeutig ein Skandal um die Verhandlungen mit Kurt Krieger abzeichnet. Man hat offensichtlich nicht nur gegen die Vertraulichkeitsvereinbarung verstoßen sondern auch heimliche Tonaufzeichnungen gemacht von Krieger, OB Link, den Angehörigen.

Die Vorgehensweise erinnert an Stasi Methoden. Wie soll man den Investor überzeugen, noch einmal an den Verhandlungstisch zu kommen bei diesem entsetzlichen Vertrauensbruch? Und das Erschütterndste: Fast alle der Beteiligten bis auf OB Link und Kurt Krieger wissen davon.

17.01.2013
23:04
Wofür ein Kompromiss für Loveparade-Gedenkstätte ???
von GutesGewissen | #14

Was soll man denn jetzt nach Kompromissen suchen! Die jetzige Planung ist gelungen und so langsam muss es auch mal gut sein mit diesem Sch...! Wir "normalen" Duisburger, nicht die Selbstdarsteller, haben so langsam die Nase voll von dieser Diskussion! Die 21 Magnolien auf dem Bahnhofsvorplatz und die Gedenkstätte von proDuisburg sind doch wohl mehr als ausreichend!

1 Antwort
Selbstdarsteller
von lospolloshermanos | #14-1

da sagt mal jemand was Wahres. Ganz Duisburg scheint davon zu leben...

17.01.2013
21:42
Es ist schon mehr als erstaunlich,
von lospolloshermanos | #13

wie sich Duisburg immer weiter selbst entwürdigt.

Von Politikern ist man nichts anderes gewöhnt.

Was so nebenher an schmutziger Wäsche gewaschen wird wirkt doch recht grotesk. Die wirklich Betroffenen können einem nur leid tun. Verantwortung sieht anders aus.

17.01.2013
15:07
Lieber Rat, gebt endlich grünes Licht für die Bagger!
von TravisBickle | #12

Von sechs Änderungswünschen sind vier berücksichtigt worden. Die GS hat eine Fläche ausgewiesen von 650 qm. Das reicht. Die Stadt und der Investor sind nicht die Büttel für selbsternannte Opfervertreter.

12 Antworten
#12 TravisBickle
von taosnm | #12-1

Obwohl ich mich aus dieser Diskussion weitestgehend heraushalten möchte, muss ich Ihnen jetzt doch etwas sagen. Der Investor hat in der Tat mit der Katastrophe nichts zu tun und hat einen Deal mit der Stadt gemacht. Die Stadt selbst jedoch steht voll in der Verntwortung, denn sie genehmigte die Loveparade. Bitte, Verantwortung und nicht Schuld. Die Verantwortung an sich bringt es mit sich, dass die Stadt normalerweise hier in der Pflicht wäre für die Gedenkstätte. Diese Pflicht hat sie mit dem Zugeständnis an Herrn Krieger elegant weitergeschoben.

Ein würdiger und menschenwürdiger Umgang mit der Katastrophe seitens der Verantwortlichen hätte möglicherweise all das, was nun heiss diskutiert wird, verhindern können. Doch Würde kannte weder der OB ade noch sein Nachfolger. Diese Menschen kennen nur sich selbst und Partei und werden damit dieser sensiblen Aufgabe in keiner Weise gerecht.

Es ist daneben, die Stadt als Büttel der Opfervertreter zu sehen - die Stadt steht in der Pflicht.

von taosnm | #12-1
von TravisBickle | #12-2

Wir haben schon miteinander telefoniert und ich habe keinerlei Probleme, ihre Ansichten auszuhalten,die ich nicht immer teile. Eins aber am Rande: Die Stadt steht nicht in der Pflicht bei Wichtigtuern, die das Thema Lopa für sich entdeckt haben. Die ohne Bezug und scheinheiligem Mitgefühl sich auf Protestveranstaltungen verkleidet hatten als Engelchen mit Pappflügeln oder im Kostüm eines dicken Tod. Ich weiß nicht was schrecklicher ist: Die Tragödie einer städtisch genehmigten Katastrophe oder eine Handvoll von Selbstdarstellern, die die Opfer instrumentalisieren.

#12-2 TravisBickle
von taosnm | #12-3

Solange Sie keine anderen Ansichten ertragen müssen als meine, können Sie sich nur beglückwünschen. Keineswegs bin ich bei den obskuren Gruppen, die sich nach der Loveparade breitmachten, sondern habe das immer als Zumutung für die Opfer empfunden. Die Loveparade Selbsthilfe hat einen anderen Stellenwert, den ich allerdings mangels Wissen auch nicht exakt beurteilen kann.

Dennoch sehe ich die Stadt Duisburg nach wie vor in der Pflicht, einer Pflicht, der sie sich immer noch entzieht in jeder Weise. Mich stört, dass die Stadt sich gegen 20% Randsortiment, einer Gesetzeslücke geschuldet, bequem zurücklehnt und bis heute nicht ihren Anteil an der Verursachung der Katastrophe realisieren will. Und das Fehlen dieses Zugeständnisses ist die Ursache für all die Querelen, die folgten. Leider ist der neue OB entgegen seinen Versprechungen ein ebensolcher Totalversager wie sein unglückseliger Vorgänger.

von taosnm | #12-3
von TravisBickle | #12-4

Wir wollen doch keine Symbolpolitik. Sauerland abzuwählen war Opium fürs Volk. Die Gedenkstätte ist Opium für die Angehörigen und Betroffenen. Wir brauchen ein anderes Miteinander. Das finden wir aber nicht auf der Fernbedienung und im TV als geistig vorverdautes Lebenskonzept. Manchmal glaube ich, das revolutionäre Potential der 60er Jahre findet sich mittlerweile nur noch in den Altersheimen oder feist und korrupt im Chefchensessel. Hat die 60er Generation so unkreativ gelebt und gejammert? An allen Ecken und Enden wurden Gegenmodelle nicht nur erschaffen sondern auch gelebt. Und heute? Meine Damen und Herren, die Revolution finden sie in der zweiten Etage, heute im Vorteilspack. Ein Spiel für die ganze Familie in sechs bequemen Monatsraten. Machen Sie also nicht Sören Link verantwortlich für eine Gesellschaft, die immer hohler wird.

Gerade deshalb!
von AxelKrause | #12-5

von TravisBickle | #12-4

Machen Sie also nicht Sören Link verantwortlich für eine Gesellschaft, die immer hohler wird.

Wenn man das verfolgt, was hier gerade in Duisburg passiert, ist natürlich OB Link verantwortlich. Er macht es wie Sauerland.
Hohle Parteibuch-Politik. Selbst live erlebt. Berechtigte Kritik und Nachfragen unerwünscht. Er reagiert genervt statt konstruktiv.

#12 TravisBickle
von taosnm | #12-6

Ich bin schon ziemlich erstaunt, wie Sie meine Antwort interpretieren. Nein, Sören Link ist nicht verantwortlich für die hohle Gesellschaft, er ist eines ihrer Kinder, der eben niemals, so wie wir seinerzeit, demonstriert hat, sondern sich unverzüglich in die bequeme politische Hängematte legte. Dementsprechend handelt er auch, Pfründe sichern, Unangenehmes am besten nicht zur Kenntnis nehmen und schon gar nicht Stellung nehmen.

Und die Abwahl Sauerlands war kein Opium fürs Volk - übrigens drollig, das von Ihnen angesichts Ihrer Seite "Sauerland raus" zu hören -, sondern überlebensnotwendig. Und die Gedenkstätte ist nicht Opium für Hinterbliebene und Opfer, sondern muss Mahnmal werden gegen Menschenverachtung und Grössenwahnsinn. Das Leid der Eltern, die ihre Kinder aufgrund von Handlungen profilneurotischer Menschen verloren, wird auch durch die Gedenkstätte nicht verändert oder gemildert. Das bleibt, ein Leben lang.

von taosnm | #12-6
von wattearvolt | #12-7

@taosnm, unser TravisPickel hat im Laufe der Jahre nicht nur seine Nicknames permanent geändert, sondern auch seine Grundeinstellung. Beispielhaft sei die Kehrtwende von Pro Sauerland zu Contra Sauerland erwähnt.
Dagegen ist Madame Merkel eine glaubwürdige und stets konsequent handelnde Person :-))

Politiker hoffen auf tragfähigen Kompromiss für Loveparade-Gedenkstätte
von TravisBickle | #12-8

......die Abwahl Sauerlands war kein Opium fürs Volk sondern überlebensnotwendig.

Für wen überlebenswichtig? Für den Rat, der die Lopa abnickte? Es war Symbolpolitik.

.........Und die Gedenkstätte ist nicht Opium für Hinterbliebene und Opfer, sondern muss Mahnmal werden gegen Menschenverachtung und Grössenwahnsinn.

Sie meinen tatsächlich, wenn Sie ein Mahnmal errichten, dann ändern Sie die Menschen? Schauen Sie sich mal allein hier um im Kommentarbereich. Hass, Verachtung, Größenwahn, das finden Sie auch hier. Und selbst wenn Sie auf der Rampe eine vergoldete Pyramide hinsetzen, die Menschen werden dadurch nicht besser.

von TravisBickle | #12-8
von AxelKrause | #12-9

Guck Du weiter W´ort-RTL.

von wattearvolt | #12-7
von TravisBickle | #12-10

Und was wollen Sie mir erzählen? Dass Sie mich nicht mögen? Geschenkt! Dass man bei seinen Ansichten 30 Jahre bleiben muss, um glaubwürdig zu sein? Wo steht das? Wenn ich mir diese Abwahltruppe anschaue und was aus ihnen geworden ist, wie sie sich in ihre fetten Hälse verbissen haben, dann sollten Sie sich an Ihre eigene Nase fassen.

#12-8
von taosnm | #12-11

Ihre Symbolpolitik mag für sie persönlich gelten, und das ist in Ordnung. Duisburg ist die Stadt der verantwortungslosen Katastrophe, und mithin die Bürger Duisburgs, und für diese Bürger, die in keiner Weise verantwortlich sind für die grössenwahnsinnige Politik ihrer Stadt, ist der würdige Umgang mit den Opfern in der Tat überlebensnotwendig, denn im Gegensatz zu den Protagonisten der grossen Show können sie mit den Opfern fühlen. Ob der Rat sich davon beeindrucken lässt oder nicht, ist völlig überflüssig.

Und ja, es ist wichtig, dass ein Mahnmal gesetzt wird, das natürlich die Vertreter der Stadt nicht gern sehen, weil es sie an ihre eigenen Versäumnisse erinnert.

@ taosnm - Sie haben eindeutig Recht! Und obwohl Sie sich ja eigentlich raushalten wollten..
von JoachimMutz | #12-12

haben Sie hier "ganz nebenbei" vier Mal kommentiert und "4 x ins Schwarze getroffen!"

Liest man die "Logik der Argumentation" in #12 - sträuben sich mir die Nackenhaare.
"Von 6 Punkten wurden 4 anerkennt, 650 qm, das reicht..."
Ääähh - Hallo?, ist das das Rezept, aus dem all das Unerklärliche von Politik "verzapft und beschlossen wird", was gemeinhin dieses häufige Kopfschütteln bei uns Bürgern verursacht?

Eine politische Grundsatzdiskussion zur GS "Gedenktafel oder GS? - bzw. über das ob Ja/Nein,- wenn ja, wie" ist ja in dem Sinne offenbar übergangen worden, oder?
Und nun hat man 650/660 qm... - die man irgendwie nutzt, nutzen möchte, "verplant hat"...
Die Stellungnahmen, "das Credo" der Fachplaner/Psychologen/Notfallseelsorger würde ich sehr gerne Mal hören! Was die zu dieser Planung sagen - was die bezüglich des unumgänglich erforderlichen Platzbedarfs/Aufenthalts-/Angstgefühls begrüßen oder sicherlich wohl eher befürchten!

GS - Wenn schon ja, dann richtig oder gar nicht!

17.01.2013
14:49
Politiker hoffen auf tragfähigen Kompromiss für Loveparade-Gedenkstätte
von JoachimMutz | #11

Für Jedermann zum Lesen/Nachlesen hier nun der Link zur Mitteilungsvorlage zu Punkt 18 der Stadtratssitzung (+ BV) aus den jetzt im Ratsinformationssystem eingestellten Unterlagen!

https://www.duisburg.de/ratsinformationssystem/bi/to0040.php?__ksinr=20053084

Zur Klarheit des Sachverhaltes wegen - dort steht;
- Zuerst hat man den "Städtebaulichen Vertrag" geschlossen (Krieger-Stadt...) -
- dann hat man über den von Kurt Krieger vorgelegten Entwurf GS beraten...
- Verbesserungen erreicht
- ...aber in Zwei strittigen Punkten -je nach Sichtweise sehr wichtigen (!) oder vernachlässigbaren "Knackpunkten"- keinen Konsens erzielt
- so dass "man zur Erteilung der Baugenehmigung verpflichtet ist/wäre...!"

So serviert man das dem Stadtrat.

Was sagt der Volksmund immer wieder so treffend:
"Wenn von Anfang an was falsch läuft..."

Fachplanung kostet Geld (!), die Ergründung, Aufnahme und Einarbeitung der Anregungen von Fachleuten möglicherweise auch - aber "Basta" ist hier keine Lösung...!

17.01.2013
12:26
Kurt Krieger hat sehr viel Geduld gezeigt
von Vergeltung | #10

"SPD. Fraktionsgeschäftsführer Oliver Hallscheidt: „Es ist eine deutliche Qualitätsverbesserung gegenüber ersten Vorschlägen und auch eine würdige Gestaltung. Wir unterstützen das Ergebnis, das nun vorliegt, haben allerdings noch die Hoffnung, dass sich Investor und Hinterbliebene und Opfer vielleicht doch noch einmal zusammensetzen und sich am Ende ein von beiden Seiten getragener Kompromiss finden lässt.“

Man bedenke: Es gibt Personen, die wollen dort ein Wahrzeichen sehen. Warum will ein Lothar Evers, der weder Hinterbliebener noch Opfer ist, dort eine "Landmarke"? (s. BILD) Weshalb soll dort ein weithin sichtbarer Turm stehen?

Die Hauptfrage ist, wer soll und will dort an wen oder was gedenken?
Wer alles hat ein Interesse an einer dortigen Gedenkstätte bzw. "Mahnmal"?

Frage an den Loveparade Selbsthilfeverein: Instrumentalisieren Sie die Hinterbliebenen?

1 Antwort
Diese Hauptfrage... - Gedenktafel oder Gedenkstätte Ja/Nein...
von JoachimMutz | #10-1

stellt sich JETZT nicht mehr.

Im Bebauungsplan-Entwurf war wohl nur "vorsichtshalber" eine GS aufgenommen worden - natürlich wäre eine umfassende politische Diskussion über das Für und Wider angebracht gewesen.
Stattdessen tauchte die "Einigung mit 650 qm" auf... - DAS kennen Sie aber doch!
Und jetzt ist der Bebauungsplan rechtskräftig...

Meine Meinung ist; Wenn schon GS, dann auch so, dass jedem Besucher anhand der erhaltenen Örtlichkeit das unfassbar Geschehene deutlich wird...

17.01.2013
11:54
DANK an Herrn Krieger für dessen Bereitschaft - JA (aber!) - ein Kompromiss ist allerdings nur dann ein Kompromiss, wenn alle Beteiligten sich im Konsens einig sind..
von JoachimMutz | #9

Die Frage ist neben der Gestaltung, Größe und Finanzierung der GS doch vor allem AUCH:
Baut Kurt Krieger nun sein Möbelhaus oder baut er es nicht - oder hängt das an der GS?

"Nägel mit Köpfen machen" - Das Credo von Experten zur GS zu Rate ziehen (!) - und auf dieser Grundlage über das Ziel "verhandeln", entscheiden...

Wozu überhaupt 650 qm - wenn sich für Betroffene/Besucher nur schon der geringste Hauch des Gedankens von Enge ergibt und sie diese Stätte aus völlig nachvollziehbaren Gründen nie wieder aufsuchen...?!

Sören Link hatte die 650 qm "aus dem Hut gezaubert" - Was hatte er sich gedacht?
Der Stadtrat ist gut beraten, nicht vorschnell sondern die offenen Fragen der Reihe nach möglichst im Konsens Aller oder im Paket zu entscheiden. Der Vorsitzende ist gefragt... - das Können und Geschick des Oberbürgermeisters ist gefragt!

Auch hier "kratzt man" am Ansehen der Stadt Duisburg.

17.01.2013
11:28
Politiker hoffen auf tragfähigen Kompromiss für Loveparade-Gedenkstätte
von stan44 | #8

Hallo TravisBickle, so wird hier gerne diskutiert: man postuliert wurmhaft empört die Versachlichung, in dem man gegen andere polemisiert.
Der zitierte Artikel ist übrigens genauso dumm wie diese schräge Polemik. IHK und örtlicher Einzelhandelsverband können nur eines sehr gut: sich gegen jede Konkurrenz abzuschotten. Und eben diese Abschottung ist einer der Gründe dafür, dass Duisburg als Einzelhandelsstandort da steht, wo die Stadt seit über 30 Jahren steht: Ganz weit hinten!

3 Antworten
Politiker hoffen auf tragfähigen Kompromiss für Loveparade-Gedenkstätte
von Handcrafted | #8-1

Seit 30 Jahren!!!? 1.) Bis zur Eröffnung (1996 ) des CentrO war Duisburg begehrtes Einkaufsziel sog. Oberzentrum für den gesamten linken Niederrhein bis hin zu den Niederlanden, dann erst hat sich dies verändert. Seitdem ist Duisburg auf dem absteigenden Ast. 2.) Waren sie heute mal in der Innenstadt von Oberhausen. Das CentrO hat die gesamte Geschäftsstruktur verändert. Ähnliches könnte ich mir auch für die Innenstadt Duisburg vorstellen z.B. für die Anbieter mit den gleichen Angeboten wir Kurt Kriegers Randsortiment. 3.) Duisburg fängt gerade erst wieder an igeschäftlich interessant zu werden, wobei Kurt Kriegers Möbelhaus mit grossen Randsortiment sehr kontraproduktiv für die Innenstadt werden könnte.Also schreiben sie selber keine Polemik.

von Handcrafted | #8-1
von TravisBickle | #8-2

......Duisburg begehrtes Einkaufsziel sog. Oberzentrum für den gesamten linken Niederrhein bis hin zu den Niederlanden, dann erst hat sich dies verändert.

Quatsch. Mit dem alten Karstadt; Horten, C und A, und der gesamten Infrastruktur lockte man keinen Hund hinter dem Ofen hervor. Haben Sie überhaupt eine Ahnung, wie der Innenhafen damals aussah, wie die Innenstadt?

........Waren sie heute mal in der Innenstadt von Oberhausen. Das CentrO hat die gesamte Geschäftsstruktur verändert.

Noch mal Quatsch. Die Markstraße in Oberhausen war nie attraktiv!

.......Duisburg fängt gerade erst wieder an geschäftlich interessant zu werden

Das ist der allergrößte Quatsch! Die Hebesätze sind extrem unternehmerfeindlich. Daher kann man bald nur die Not verwalten, wenn man dem Gekrähe folgt, das Kapital sei ausschließlich böse.

Politiker hoffen auf tragfähigen Kompromiss für Loveparade-Gedenkstätte
von Handcrafted | #8-3

Travis Bickle, haben sie ausser Quatsch, noch etwas Sachliches beizutragen. Ich wusste gar nicht das sie Stan44 sind.


17.01.2013
11:18
von Handcrafted | #6
von TravisBickle | #7

Sie möchten die Diskussion angeblich versachlichen und polemisieren "die Stadt Duisburg kriecht dem Herrn Krieger in den Allerwertesten".

Belegen Sie bitte ihre Polemik. Wodurch kriecht die Stadt Duisburg dem Herrn Krieger in den Allerwertesten?

9 Antworten
Politiker hoffen auf tragfähigen Kompromiss für Loveparade-Gedenkstätte
von Handcrafted | #7-1

Ich muss davon ausgehen das sie lesen können. Also lesen sie den Artikel..
Wenn die Stadt dem Herrn Krieger ein Randsortiment von 20% zugesteht, welches sie wiederum anderen IKEA z.B. nicht zugesteht, wird die Stadt Duisburg, besser gesagt deren Repräsentanten; ein Interesse daran haben. Zudem nimmt sie billigend in Kauf das dadurch die Kaufkraft aus der Innenstadt abgezogen wird , die ja grerade erst wieder mühsam an Attraktivität gewinnt. Also ein Schelm der nicht Böses dabei denkt. Hier könnten Korruption oder ein interner Deal dahinterstehen z.B. Gedenstätte,das kann ich nicht beweisen, sie können aber auch nicht das Gegenteil beweisen.

von Handcrafted | #7-1
von TravisBickle | #7-2

.......Wenn die Stadt dem Herrn Krieger ein Randsortiment von 20% zugesteht, welches sie wiederum anderen IKEA z.B. nicht zugesteht, wird die Stadt Duisburg, besser gesagt deren Repräsentanten; ein Interesse daran haben

Das ist eine Schlussfolgerung, mehr nicht! Fakt ist, dass die Vorschriften zum Zeitpunkt der Zulassung von Ikea eine andere waren durch die Landesregierung als beim Zulassungsverfahren von Möbel Höffner.Was damals bei Ikea noch nicht ging, war nun möglich. Dann von Korruption zu reden, ist ein starkes Stück.

Politiker hoffen auf tragfähigen Kompromiss für Loveparade-Gedenkstätte
von duisblog | #7-3

"Fakt ist, dass die Vorschriften zum Zeitpunkt der Zulassung von Ikea eine andere waren durch die Landesregierung als beim Zulassungsverfahren von Möbel Höffner.Was damals bei Ikea noch nicht ging, war nun möglich."

Können Sie das belegen? Wann wurde welcher Antrag gestellt und wann wurden die gesetzlichen Rahmenbedingungen geändert? Ich warte auf Ihre Nachweise!

Politiker hoffen auf tragfähigen Kompromiss für Loveparade-Gedenkstätte
von duisblog | #7-4

Hmm, noch keine Antwort? Woran liegts? Vielleicht daran, dass es keine Belege für Ihre Behauptung gibt?
Tja, was soll ich jetzt nur über Sie denken?

Politiker hoffen auf tragfähigen Kompromiss für Loveparade-Gedenkstätte
von TravisBickle | #7-5

Zitat: "Die von der Landesregierung im April beschlossenen Ziele zur Steuerung von „großflächigem Einzelhandel“ seien rechtlich noch nicht verbindlich, sondern lediglich bei der Abwägungsentscheidung zu berücksichtigen."

Quelle: DER WESTEN
http://www.derwesten.de/wp/staedte/duisburg/wp/staedte/duisburg/stadt-will-krieger-plaene-fuer-moebelhaeuser-durchdruecken-id6817939.html

Warten Sie doch ein Weilchen....
von TravisBickle | #7-6

Hinsichtlich der landesplanerischen Regelungen zur Steuerung des Einzelhandels insgesamt hatte das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW) in seiner Entscheidung vom 30.09.2009 festgestellt, dass § 24a LEPro kein Ziel der Raumordnung darstelle. Die eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde
wurde vom Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) am 14.04.2010
zurückgewiesen; womit das o. g. Urteil des OVG NRW Rechtskraft erlangte.
In der Folge war § 24a LEPro damit von den Kommunen nur noch in ihrer Abwägung zu berücksichtigen und nicht – wie vorher – zu beachten.

Politiker hoffen auf tragfähigen Kompromiss für Loveparade-Gedenkstätte
von duisblog | #7-7

Das haben Sie aber schön irgendwo abgeschrieben. Leider ist es nur die halbe Wahrheit. Als Krieger seinen ursprünglichen bauantrag steltle, galt die 10%-Regelung für Randsortimente. Dann hat er die günstige Gelegenheit genutzt, und eine Erhöhung von 10% auf 20% ausgehandelt, im Gegenzug würde er sich einer Gedenkstätte nicht mehr in den Weg stellen.


http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/realisierungsplaene-fuer-die-duisburger-freiheit-wackelten-id6844799.html
"In der Ratsdebatte setzte sich die CDU-Fraktion vehement für die Reduzierung des Anteils ein, weil sie um die Geschäfte in der Innenstadt fürchtet. Josef Wörmann: „Ich verstehe vor allem nicht, dass man nun 20 Prozent festschreibt, obwohl in der Anfangsphase der Planungen gesetzlich zehn Prozent galten.“ Das Problem: Zur Zeit ist diese landesgesetzliche Regelung außer Kraft."

Es ist also so, das Krieger ursprünglich nur 10% Randsortimente benatren konnte, in Zukunft auch nur 10% bekommen könnte, und nur

Politiker hoffen auf tragfähigen Kompromiss für Loveparade-Gedenkstätte
von duisblog | #7-8

Es ist also so, das Krieger ursprünglich nur 10% Randsortimente benatren konnte, in Zukunft auch nur 10% bekommen könnte, und nur unter Ausnutzung einer Gesetzeslücke und unter Erpressung der Stadt zu seinen 20% gekommen ist.

Damit ist für mich diese Debatte mit Ihnen auch beendet. Ich gehöre nämlich nicht zu den gescheiterten Existenzen, die den ganzen tag nichts anderes zu tun haben, als irgendwelche haarsträubenden Kommentare ins Internet zu stellen.

von duisblog | #7-8
von TravisBickle | #7-9

Ich gehöre nämlich nicht zu den gescheiterten Existenzen, die den ganzen tag nichts anderes zu tun haben, als irgendwelche haarsträubenden Kommentare ins Internet zu stellen

Wenn Ihnen die Argumente ausgehen, werden Sie beleidigend? Was Sie behaupten, ist falsch.Durch das Bundesverwaltungsgericht wurde § 24a LEPro bereits am 14.04.2010 hinfällig.

17.01.2013
11:14
Politiker hoffen auf tragfähigen Kompromiss für Loveparade-Gedenkstätte
von Handcrafted | #6

Vielleicht hilft dieser Artikel: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/stadt-will-krieger-plaene-fuer-moebelhaeuser-durchdruecken-id6817939.html, diese Diskussion zu versachlichen. Anders ausgedrückt, die Stadt Duisburg kriecht dem Herrn Krieger in den Allerwertesten. Ein Schelm der nichts Böses dabei denkt.
So Travis Bickle beweisen sie das Gegenteil!!!!

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