Politiker begrüßen Ostermann-Planungen für "Zeus"-Gelände in Duisburg
07.07.2011 | 19:56 Uhr 2011-07-07T19:56:00+0200
Duisburg. Politiker aller Gremien und aller Fraktionen haben in Duisburg einstimmig die Ostermann-Planung für das "Zeus"-Gelände begrüßt. Das Familienunternehmen möchte fast 12 Hektar Industriebrache in Meiderich für den Neubau dreier Möbelhäuser nutzen.
Alle Zeichen standen auf Ostermann: Lastwagen mit dem Logo des Möbelhauses säumten den Weg der Bürger und Politiker zur Sitzung der Bezirksvertretungen Meiderich und Hamborn, den eine Bürgerinformation über die geplante Ansiedlung voranging.
Fast 12 Hektar Industriebrache an der A 59 in Meiderich möchte das Familienunternehmen Ostermann für den Neubau dreier Möbelhäuser nutzen: ein viergeschossiger Möbelmarkt, ein Mitnahmemarkt und ein Küchenzentrum, letztere beide maximal zweigeschossig. 1200 Pkw-Stellplätze sind geplant, sowie eine Zufahrt von der Hamborner Straße über einen Kreisverkehr und die schon bestehende Autobahnbrücke.
50.000 Quadratmeter Verkaufsfläche
100 Mio Euro will Ostermann in den neuen Standort nach Witten, Recklinghausen, Bottrop und Haan investieren. 300 bis 350 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze sollen entstehen sowie 30 Ausbildungsplätze. 50.000 Quadratmeter Verkaufsfläche sind geplant, das 25.000 qm für andere Nutzungen wie Lager und Gastronomie.
Die Bedenken der Bürger aus dem Umfeld waren schnell behandelt: Es ging unter anderem um die Erreichbarkeit des neuen Einkaufsgeländes per Fahrrad und über die Flächen für Nebensortimente wie Glas, Porzellan, Küchenutensilien, die dem alteingesessenen Handel Konkurrenz bescheren könnte. Klare Ansage: Mehr als zehn Prozent der Fläche der einzelnen Häuser darf’s nicht sein, höchsten je 2500 qm.
Verkehrsbelastung berücksichtigen
Was den Politikern aus Rat und Bezirksvertretungen mehr Kopfschmerzen bereitet, sind die absehbaren Belastungen durch den Verkehr. 5000 Fahrzeuge seien an guten Geschäftstagen zu erwarten, erklärte Möbelhaus-Chef Rolf Ostermann. Die gebe es vor allem in den Wintermonaten und vornehmlich am Samstag, also zu Zeiten mit relativ wenig Berufs- und Lkw-Verkehr.
SPD-Ratsherr Herbert Eickmanns wies darauf hin, im Planverfahren auch Verkehrsbelastungen zu berücksichtigen, die durch andere Planungen im Norden der Stadt in naher Zukunft zu erwarten seien: durch die geplante Ikea-Erweiterung, durch die Ansiedlung von Bauhaus, durch das Altmarkt-Zentrum und das Factory Outlet Center (Fabrikverkauf) : „Man darf die Planungen nicht isoliert sehen.“
Dennoch begrüßten die Politiker aller Gremien und aller Fraktionen einstimmig die Ostermann-Planungen für das „Zeus“-Gelände .

07:28
@ #8 von kikimurks
hähä...350 Arbeitsplätze von denen dann wohl nur 14 so viel Einbringen das man davon Leben kann^^
und dann kommt schnell die Pleite, hauptsache Subventionen für den Bau bekommen...was soll Duisbur mit Möbelhäusern?
07:16
@?phoenixx61
Mir sind sichere 350 Arbeitsplätze lieber als geträumte 3.500 oder haben Sie einen Investor an Hand, der die 3.500 Arbeitsplätze schaffen will?
07:14
Jo drei Möbelhäuser, wenn Duisburg nichts hat, aber Kaufkraft ist vorhanden...lol...
00:44
wichtig scheint, dass sich die verkehrsströme von den käuferschichten einzelner zielgruppen nicht ins gehege kommen. na, dass ist mal ein problem...
im umkehrschluss könnte man sagen, Onkel Kurt sei besser, weil der krieger sorgt für eine autobahnanbindung? hat irgend einer der Adolfs auch. das macht dessen sache auch nicht besser
16:37
Ostermann baut das Ding doch nicht für die Duisburger Käuferschicht.... Das Einzugsgebiet ist einfach gigantisch...deswegen will ja auch ein Krieger nach Duisburg und ein FOC in den Norden!!!
Von Duisburgs Käuferschicht können nur KIK und Knüllermarkt Profit schlagen...Krieger/Ostermann nehmen das hier nur als strategischen Standort...
14:55
Und so toll niedrig sind die Preise bei blau/gelb auch nicht!
#3 von Beteiligter , am 08.07.2011 um 14:06
Diesmal stimmen unsere Meinungen ja tatsächlich mal überein :-))
14:06
@2
mal auch für etwas weniger dankbar sein....350 sind besser als nichts.Dazu kommen auch Steuern für die Stadt...
Und so toll niedrig sind die Preise bei blau/gelb auch nicht!
12:51
Nur 350 Arbeitsplätze? Tolle Show!
Und wer soll denn dann bitte das teure Zeug kaufen welches Ostermann anbietet? Die meisten Menschen im Umfeld haben doch für so etwas wirklich kein Geld.
Wenn das mal keine saftige Fehlinvestition wird.
Mir wären 3.500 Arbeitsplätze auf dem Gelände wesentlich lieber.
10:40
direkt neben dem Schweden? der mann wird wissen was er tut und ist mir alle mal lieber, als der Kollege Krieger.
wenn tatsächlich in der hauptsache sozialversicherungspflichtige arbeitsplätze und ausbildungsplätze mit einer relativ sicheren übernahme entstehen: herzlich willkomen!