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Stadtentwicklung

Politiker begrüßen Ostermann-Planungen für "Zeus"-Gelände in Duisburg

07.07.2011 | 19:56 Uhr
Politiker begrüßen Ostermann-Planungen für "Zeus"-Gelände in Duisburg
Ein Möbelhaus will Ostermann auf dieser alten Industriebrache bauen. Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.   Politiker aller Gremien und aller Fraktionen haben in Duisburg einstimmig die Ostermann-Planung für das "Zeus"-Gelände begrüßt. Das Familienunternehmen möchte fast 12 Hektar Industriebrache in Meiderich für den Neubau dreier Möbelhäuser nutzen.

Alle Zeichen standen auf Ostermann: Lastwagen mit dem Logo des Möbelhauses säumten den Weg der Bürger und Politiker zur Sitzung der Bezirksvertretungen Meiderich und Hamborn, den eine Bürgerinformation über die geplante Ansiedlung voranging.

Fast 12 Hektar Industriebrache an der A 59 in Meiderich möchte das Familienunternehmen Ostermann für den Neubau dreier Möbelhäuser nutzen: ein viergeschossiger Möbelmarkt, ein Mitnahmemarkt und ein Küchenzentrum, letztere beide maximal zweigeschossig. 1200 Pkw-Stellplätze sind geplant, sowie eine Zufahrt von der Hamborner Straße über einen Kreisverkehr und die schon bestehende Autobahnbrücke.

50.000 Quadratmeter Verkaufsfläche

100 Mio Euro will Ostermann in den neuen Standort nach Witten, Recklinghausen, Bottrop und Haan investieren. 300 bis 350 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze sollen entstehen sowie 30 Ausbildungsplätze. 50.000 Quadratmeter Verkaufsfläche sind geplant, das 25.000 qm für andere Nutzungen wie Lager und Gastronomie.

Die Bedenken der Bürger aus dem Umfeld waren schnell behandelt: Es ging unter anderem um die Erreichbarkeit des neuen Einkaufsgeländes per Fahrrad und über die Flächen für Nebensortimente wie Glas, Porzellan, Küchenutensilien, die dem alteingesessenen Handel Konkurrenz bescheren könnte. Klare Ansage: Mehr als zehn Prozent der Fläche der einzelnen Häuser darf’s nicht sein, höchsten je 2500 qm.

Verkehrsbelastung berücksichtigen

Was den Politikern aus Rat und Bezirksvertretungen mehr Kopfschmerzen bereitet, sind die absehbaren Belastungen durch den Verkehr. 5000 Fahrzeuge seien an guten Geschäftstagen zu erwarten, erklärte Möbelhaus-Chef Rolf Ostermann. Die gebe es vor allem in den Wintermonaten und vornehmlich am Samstag, also zu Zeiten mit relativ wenig Berufs- und Lkw-Verkehr.

SPD-Ratsherr Herbert Eickmanns wies darauf hin, im Planverfahren auch Verkehrsbelastungen zu berücksichtigen, die durch andere Planungen im Norden der Stadt in naher Zukunft zu erwarten seien: durch die geplante Ikea-Erweiterung, durch die Ansiedlung von Bauhaus, durch das Altmarkt-Zentrum und das Factory Outlet Center (Fabrikverkauf) : „Man darf die Planungen nicht isoliert sehen.“

Dennoch begrüßten die Politiker aller Gremien und aller Fraktionen einstimmig die Ostermann-Planungen für das „Zeus“-Gelände .

Willi Mohrs

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Kommentare
11.07.2011
07:28
Ostermann ist willkommen
von nie88 | #9

@ #8 von kikimurks

hähä...350 Arbeitsplätze von denen dann wohl nur 14 so viel Einbringen das man davon Leben kann^^

und dann kommt schnell die Pleite, hauptsache Subventionen für den Bau bekommen...was soll Duisbur mit Möbelhäusern?

09.07.2011
07:16
Politiker begrüßen Ostermann-Planungen für Zeus-Gelände in Duisburg
von kikimurks | #8

@?phoenixx61

Mir sind sichere 350 Arbeitsplätze lieber als geträumte 3.500 oder haben Sie einen Investor an Hand, der die 3.500 Arbeitsplätze schaffen will?

09.07.2011
07:14
Ostermann ist willkommen
von nie88 | #7

Jo drei Möbelhäuser, wenn Duisburg nichts hat, aber Kaufkraft ist vorhanden...lol...

09.07.2011
00:44
Politiker begrüßen Ostermann-Planungen für Zeus-Gelände in Duisburg
von parcelpanic | #6

wichtig scheint, dass sich die verkehrsströme von den käuferschichten einzelner zielgruppen nicht ins gehege kommen. na, dass ist mal ein problem...

im umkehrschluss könnte man sagen, Onkel Kurt sei besser, weil der krieger sorgt für eine autobahnanbindung? hat irgend einer der Adolfs auch. das macht dessen sache auch nicht besser

08.07.2011
16:37
Ostermann ist willkommen
von mitleser2000 | #5

Ostermann baut das Ding doch nicht für die Duisburger Käuferschicht.... Das Einzugsgebiet ist einfach gigantisch...deswegen will ja auch ein Krieger nach Duisburg und ein FOC in den Norden!!!

Von Duisburgs Käuferschicht können nur KIK und Knüllermarkt Profit schlagen...Krieger/Ostermann nehmen das hier nur als strategischen Standort...

08.07.2011
14:55
Politiker begrüßen Ostermann-Planungen für Zeus-Gelände in Duisburg
von wattearvolt | #4

Und so toll niedrig sind die Preise bei blau/gelb auch nicht!
#3 von Beteiligter , am 08.07.2011 um 14:06

Diesmal stimmen unsere Meinungen ja tatsächlich mal überein :-))

08.07.2011
14:06
Ostermann ist willkommen
von Beteiligter | #3

@2
mal auch für etwas weniger dankbar sein....350 sind besser als nichts.Dazu kommen auch Steuern für die Stadt...

Und so toll niedrig sind die Preise bei blau/gelb auch nicht!

08.07.2011
12:51
Ostermann ist willkommen
von phoenixx61 | #2

Nur 350 Arbeitsplätze? Tolle Show!

Und wer soll denn dann bitte das teure Zeug kaufen welches Ostermann anbietet? Die meisten Menschen im Umfeld haben doch für so etwas wirklich kein Geld.

Wenn das mal keine saftige Fehlinvestition wird.

Mir wären 3.500 Arbeitsplätze auf dem Gelände wesentlich lieber.

08.07.2011
10:40
Ostermann ist willkommen
von parcelpanic | #1

direkt neben dem Schweden? der mann wird wissen was er tut und ist mir alle mal lieber, als der Kollege Krieger.

wenn tatsächlich in der hauptsache sozialversicherungspflichtige arbeitsplätze und ausbildungsplätze mit einer relativ sicheren übernahme entstehen: herzlich willkomen!

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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