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"Planet Hollywood" unterstützt lokale Vereine in Duisburg

14.12.2012 | 17:47 Uhr
"Planet Hollywood" unterstützt lokale Vereine in Duisburg
Requisiten und Modeklassiker präsentiert von Katja Münter, Geschäftsführerin von "Planet Hollywood".Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.   Gemeinsam mit dem Bunten Kreis Duisburg e.V. hat das Geschäft "Planet Hollywood" eine Ausstellung auf die Beine gestellt. Denn: "Wir wollen lokale Organisationen unterstützen", erklärt Geschäftsführerin Katja Münter. Und Spenden für den Verein sammelt "Planet Hollywood" gleich mit.

Arnie sieht ganz schön mitgenommen aus. Unter seinem Shirt klafft eine offene Wunde, der halbe Schädel ist skalpiert. Nun ja, so kennt man ihn und so begrüßt er die Kunden. Der Schauspieler ist freilich nur als Puppe anwesend und gehört fortan zum Inventar des Geschäfts „Planet Hollywood“, das im City Palais eröffnet hat . Und weil soziales Engagement zum Konzept gehört, wurde nun eine Ausstellung in Kooperation mit dem Bunten Kreis Duisburg e.V. eröffnet.

„Wir wollen lokale Organisationen unterstützen“, erklärt Geschäftsführerin Katja Münter die Kooperation. Besonders stolz ist sie übrigens noch auf andere Einrichtungsstücke, etwa die signierte Baywatch-Badeshorts von David Hasselhoff und das Skateboard von Michael J. Fox aus „Zurück in die Zukunft“. Zum Sortiment gehören T-Shirts, Kapuzenpullover und allerlei Fan-Artikel.

Seinem Star ganz nah sein

Zudem Benefizarmbändchen, die für den guten Zweck verkauft werden. Ein Teil des Bändchen-Erlöses kommt dem Bunten Kreis zugute, der auch eine Fotoausstellung mit vielen fröhlichen Kindergesichtern vor dem Laden installieren durfte. „Wir wussten, dass Planet Hollywood nach Charity-Partnern sucht und wir wollten die Arbeit unseres Vereins gerne in der Öffentlichkeit präsentieren, da hat die Kooperation gut gepasst“, freut sich Dr. Sassa von Roehl, die Pressesprecherin des Bunten Kreis e.V.

Neben Armbändern und kleinen Lebkuchen-Männern, die in dem Laden ebenfalls gegen Spenden verkauft werden, bekommt der Fan, der seinen Stars ganz nah sein möchte, Schnaps, Handyhüllen und Kopfhörer – etwa von der der Rock-Band Motörhead. „Leider geil“ steht auf einem Shirt von Deichkind und auch Devotionalien der Countrytruppe Bosshoss oder der Beatles gibt’s nun im City Palais.

Pompöse Opening-Party

Zwei große Flachbildschirm-Fernseher hängen an der Wand und zeigen Hollywood-Streifen am laufenden Band. Und während die Frau oder der Mann durch die Regale stöbert, können sich die Begleiter auf riesengroßen Sitzsäcken nahe des Schaufensters niederlassen. „Rund 99 Prozent der Kunden kommen hier rein und wissen etwas mit dem Begriff ,Planet Hollywood’ anzufangen“, freut sich Münter. Und das, obwohl die Kette der Bundesrepublik seit der Schließung des letzten Restaurants in Oberhausen vor gut zehn Jahren den Rücken gekehrt hatte.

Planet Hollywood
Konzept floppte in Deutschland

Seit zehn Jahren existiert der Bunte Kreis Duisburg e.V. – Niederrhein und westliches Ruhrgebiet. Ziel der Vereinsarbeit ist die Verbesserung der Betreuung von frühgeborenen, kranken und behinderten Kindern. Das Bewusstsein, der Situation nicht alleine ausgeliefert zu sein, erleichtert betroffene Eltern.

Zu den „Planet Hollywood“-Gründern gehören beispielsweise Schauspieler wie Demi Moore, Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis. Sie betreiben diverse Restaurants in den USA. Allerdings floppte das Konzept in Deutschland. Aktuell gibt es noch 15 Filialen weltweit, darunter in Dubai und Kuwait.

Aber nun will das amerikanische Unternehmen einen Neuanfang starten – und zwar in Duisburg. „Jeder Zweite möchte wissen, wann und wo das Restaurant eröffnet wird“, sagt sie. Voraussichtlich im kommenden Jahr soll es denn unter dem Namen auch einen kulinarischen Ableger geben. Münter verrät nur so viel: „Es wird eine pompöse Opening-Party geben“.



Kommentare
15.12.2012
04:02
Wer ist denn Arnie auf dem Bild??
von Stukkadierta | #1

Mit "Arnie" hat die oben abgebildete Figur keine Ähnlichkeit und ob der Laden läuft, bleibt abzuwarten. Ich bin da eher skeptisch. Die Menschen kaufen doch solche Produkte in aller Regel als Souvenir, um zu zeigen, wo sie schon waren, schließlich prangt unter den Logos in aller Regel der Städtename. Zumal eigentlich erst die Attraktion, in diesem Fall das Restaurant, und dann der Souvenirshop öffnen sollte. Aber es ist natürlich billiger, 100qm mit ein paar Regalen auszustatten, anstatt ein größeres Restaurant hochwertig einzurichten.

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