Pegida-Demo: Teilnehmerzahl sinkt weiter

Die Zahl der Pegida-Demonstration in Duisburg sinkt von Woche zu Woche: Nur noch rund 100 Anhänger waren es, die sich wie üblich um 18 Uhr am Fernbusbahnhof versammelt hatten. Veranstalter Marco Carta-Probach hatte sich zuvor geweigert, trotz vieler Beschwerden der ansässigen Geschäftsleute die Pedida-Demo an einen anderen Ort zu verlegen. Nach öffentlichen Kundgebungen ist der Trupp ohne Zwischenfälle den ebenfalls schon gewohnten Weg um den Häuserblock vor dem Hauptbahnhof gezogen.

In der vergangenen Woche hatten die Duisburger Pegida-Organisatoren ausdrücklich Mitglieder der Dortmunder Neo-Nazi-Partei „Die Rechte“ rund um Michael Brück ausgeladen. Dem sind die Rechten gefolgt: Statt den Zug in Duisburg zu verlassen, sind sie offenbar bis Düsseldorf zur dortigen Demo gefahren. Die Düsseldorfer Polizei sprach von 25 bis 30 Personen aus dem rechten Umfeld, die sich dort den unter 100 Pegida-Demonstranten angeschlossen haben.

In Duisburg waren die Teilnehmer der beiden Gegen-Veranstaltungen erneut in der Überzahl: Insgesamt rund 300 von ihnen zählte die Polizei am Bahnhofsvorplatz.