Paternoster in Duisburg dürfen bald doch wieder fahren

Der Paternoster im Duisburger Rathaus übt auf viele Menschen eine große Anziehungskraft aus. Da ging es auch dieser  Schülergruppe aus Kansas City nicht anders (Archivfoto).
Der Paternoster im Duisburger Rathaus übt auf viele Menschen eine große Anziehungskraft aus. Da ging es auch dieser Schülergruppe aus Kansas City nicht anders (Archivfoto).
Foto: Friedhelm Geinowski
Was wir bereits wissen
Paternoster lassen Nostalgikern das Herz höherschlagen. Nach einem Verbot war der Aufschrei groß. Nun werden die Aufzüge wieder zugelassen.

Duisburg.. Die Paternoster im Duisburger Rathaus und im Stadthaus dürfen bald wieder ihre Runden drehen. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch nach breiten Protesten die strenge neue Betriebssicherungsverordnung für die nostalgischen Umlaufaufzüge gekippt.

Seit 1. Juni standen die Paternoster still, weil die neue Verfügung aus dem Bundesarbeitsministerium gefordert hatte, dass die Aufzüge nur von eingewiesenem Personal benutzt werden dürfen. Jetzt soll es genügen, wenn Warnhinweisschilder aufgestellt werden.

250 Paternoster in Deutschland

Bundesweit gibt es noch rund 250 der nostalgischen Personenaufzüge. Erst bei der Ratssitzung am Montag wurde der Paternoster im Rathaus schmerzlich vermisst. Die Stadt will jetzt so schnell wie möglich Schilder aufstellen, um die Aufzüge wieder laufen zu lassen. Allerdings muss auch noch der Bundesrat den Kabinettsbeschluss absegnen.