Opernpartner verhandeln Finanzen

Bei der Sitzung des Aufsichtsrats der Deutschen Oper am Rhein (DOR) in Duisburg ging es nicht darum, ob die Opernehe zwischen Düsseldorf und Duisburg fortgesetzt wird, sondern wie. Verhandelt worden ist, wer die Tarifsteigerungen übernimmt. Duisburg hat den Zuschuss von 9,5 Millionen Euro für die DOR gedeckelt. „Den können wir nicht einmal leicht erhöhen“, so Kulturdezernent Thomas Krützberg vor dem Hintergrund der Haushaltssituation. „Die Frage ist, wo noch einzusparen ist, ohne dass die Qualität des Angebots in Duisburg leidet.“ Ob Düsseldorf die Kostensteigerung trägt, muss der Düsseldorfer Stadtrat entscheiden.

Der Tenor im Aufsichtsrat: Die Vertreter beider Städte sind sich absolut einig, an der Operngemeinschaft festzuhalten. Vor dem Hintergrund der Tarifsteigerungen gibt es allerdings intensive Verhandlungen der Kulturdezernenten beider Städte und der Geschäftsführung der Rheinoper. Es gelte, das qualitative und quantitative Angebot an beiden Spielstätten zu sichern.

Der Jahresabschluss 2013/14 ist geprüft und bestätigt das positive Ergebnis. Die Rheinoper habe gut gewirtschaftet und schließt das Geschäftsjahr mit einer schwarzen Null ab. Da sei eine „Punktlandung“ in schwierigen Zeiten gelungen.