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Loveparade-Tragödie

OB Sauerland will sich der Verantwortung stellen

26.07.2010 | 09:37 Uhr
OB Sauerland will sich der Verantwortung stellen
Der Oberbürgermeister von Duisburg, Adolf Sauerland (CDU) Foto: Henning Kaiser/ddp

Duisburg.Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland will vorerst nicht über einen Rücktritt entscheiden. Das sagte er in einem Interview. Sauerland kündigte aber an, er wolle sich der Verantwortung stellen.

Ein hörbar angeschlagener Duisburger Oberbürgermeister war es, der am Morgen im Westdeutschen Rundfunk Position bezog zur Tragödie am Samstag. „Als Familienvater glaube ich zu verstehen, was in den Menschen vorgeht, die dieses Leid jetzt verkraften müssen“, sagte Sauerland. „Die ganze Stadt ist in Trauer und Betroffenheit“, noch heute solle ein Kondolenzbuch ausgelegt werden. Außerdem bereite man zusammen mit den Duisburger Kirchen eine Trauerfeier vor.

Gleichzeitig versprach Sauerland, die Ermittlungen zur Unglücksursache zu unterstützen: „Wir werden dazu beitragen, zu klären, was an der Rampe passiert ist.“ Zur Frage, bei wem die Verantwortung liege, sagte Sauerland lediglich: „Wir waren ein Austragungsort, und wir haben alles darum gegeben, ein sicherer Austragungsort zu sein. Dafür haben wir gearbeitet und dafür haben wir gekämpft.“

„Auch ich habe viele Fragen“

Nur allgemein äußerte er sich in dem Interview zur Frage, was er im Rückblick anders machen würde: „Im Nachgang blickt man auf solche Ereignisse immer anders zurück.“

In dem Interview mit WDR2 zeigte der Oberbürgermeister Verständnis dafür, dass es bei der Pressekonferenz am Sonntag zu teils lautstarker Kritik und Unmut über nicht beantwortete Fragen gekommen war. „Auch ich habe viele Fragen, und wir werden mit Hochdruck an den Antworten arbeiten.“

Vordringlichste Aufgabe sei allerdings zunächst, der Staatsanwaltschaft Informationen zukommen zu lassen und die „Puzzleteile zu einem Gesamtbild“ zusammenzufügen. Erst danach wolle er die Öffentlichkeit informieren und auch über die Frage eines Rücktritts entscheiden, so Sauerland: „Ich werde mich der Verantwortung stellen.“

DerWesten

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Kommentare
08.01.2011
21:52
OB Sauerland will sich der Verantwortung stellen
von Esreicht-mir-jetzt-echt | #446

Ja klar will er sich jetzt der Verantwortung stellen.
Vor dem Rücktritt hat er jetzt keine Bange mehr.
Denn jetzt wird ihm auch nichts mehr von seiner Rente abgezogen! Sauerland sie sind ein Heuchler!
Mir wird schlecht wenn ich solch falsche Menschen
wie sie sehe! Wiederwertig!!!

07.01.2011
18:42
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von Karmajiha | #445

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07.01.2011
18:41
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von Karmajiha | #444

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07.01.2011
18:40
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von Karmajiha | #443

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07.01.2011
18:39
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von Karmajiha | #442

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07.01.2011
18:38
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von Karmajiha | #441

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07.01.2011
18:35
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von Karmajiha | #440

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14.09.2010
12:34
OB Sauerland will sich der Verantwortung stellen
von Der Geduldige | #439

Sauerland hat massiv für die Loveparade gekämpft (auch in meinem Sinne). Als Repräsentant der Stadt hat er Jugendliche aus aller Welt eingeladen. Er war oberster Verantwortlicher für die Organisation und Genehmigung. In diesem Sinne haben Eltern ihm ihre Kinder anvertraut. Er ist dann doch verantwortlich !!! Natürlich ist das tragisch für ihn. Seine Scheinheiligkeit für eine brutalstmögliche Aufklärung ist sogar noch nachvollziehbar. Wahrscheinlich geht es für ihn um um Pensionsleistungen. Aber dass seine Partei ihn nicht zur Vernunft = Rückzug drängt, finde ich zum k..... Ich bin empört und tief enttäuscht.

26.07.2010
21:57
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von daswarklarvorauszusehen | #438

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26.07.2010
21:48
OB Sauerland will sich der Verantwortung stellen
von nurgutnixboes | #437

Man muss die Sache auch einmal aus seiner, des Herrn S. Sicht, sehen. Der Mann ist Politiker. Damit in erster Linie Funktionär. An sich hat seine Tätigkeit keine Berechtigung, sie ist quasi immanent, tranzendental. Nimmt man ihm nun seine Funktion, den OB-Sessel, weg, was bleibt ihm dann? Schulmeister war er schon, die wollen ihn auch nicht mehr. Wer will schon einen Funktionäre zurück haben? Also muss er, quasi zwangsläufig, an seinem Sessel kleben. Daß ihn das nicht sympathischer macht, ist eine andere Sache.

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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