Das aktuelle Wetter Duisburg 16°C
Neujahrsempfang

OB Sauerland: 2010 wird ein gutes Jahr

17.01.2010 | 16:20 Uhr

Im ungewöhnlichen Ambiente richtete die Stadt ihren Neujahrsempfang aus: Oberbürgermeister Adolf Sauerland begrüßte die etwa 500 Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, von Behörden und Gewerkschaften, aus Kirchen, Vereinen und Verbänden in der Fahrzeugwerkstatt der DVG.

Diese befindet sich auf dem Betriebshof Grunewald. Eine historische Tram aus dem Jahre 1926 bot eine prächtige Kulisse.

DVG-Chef Dr. Hermann Janning als Hausherr wies darauf hin, dass sich das Gesicht einer Stadt zu keinem anderen Anlass so vielfältig und bunt spiegele wie auf dem Jahresempfang der Stadt. Er nutzte die Gelegenheit, um die Bedeutung seines Unternehmens herauszustreichen. „Die DVG befördert jährlich 60 Millionen Fahrgäste. Am Frankfurter Flughafens sind es keine 50 Millionen,” zog Dr. Janning einen kühnen Vergleich.

Oberbürgermeister Adolf Sauerland betonte mehrfach, dass das Jahr 2010 ein gutes Jahr werden würde. Vor dem Hintergrund der schrecklichen Ereignisse in Haiti rückte das Stadtoberhaupt die Verhältnisse gerade. Da gehe es uns doch ausgesprochen gut.

Adolf Sauerland bezeichnete seine Gäste als „local heros” (lokale Helden), die sich in diesen Zeiten als Lokomotive und nicht als Anhänger definieren müssten. „Fassen Sie Mut und Zuversicht”, rief der Oberbürgermeister seinen Gästen zu. Er hoffte, die 500 „local heros” mutierten zu lokalen Eisbrechern. „Wir wollen zeigen, was wir können und was wir haben”, sagte Sauerland. Dies sei der Stadt in den vergangenen fünf Jahren durchaus gelungen.

2010 werden auch deshalb ein gutes Jahr, glaubt Adolf Sauerland, weil die gesamte Region gestärkt aus der Kulturhauptstadt hervorgehen werde. Das Ruhrgebiet werde an Selbstbewusstsein zulegen, wo es im europäischen Fokus stehe. Und dieses Selbstbewusstein müsse sich auf Duisburg übertragen, hoffte der Oberbürgermeister.

Wolfgang Gerrits

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2396718/create

Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

Captcha

Bitte übertragen Sie den Code in das folgende Feld:

Wort unleserlich? (Neuladen)

 
Aktuelle Fotos und Videos
Schützenfest in Großenbaum
Bildgalerie
Schützenfest
Kanu Worldcup
Bildgalerie
Wassersport
Aus dem Ressort
BUND erwägt Klage wegen Feinstaub-Belastung in Duisburg
Umweltblastung
Der BUND hat die Stadt Duisburg und die Bezirksregierung aufgefordert, die Feinstaub-Belastung in der Stadt zu senken. An fünf von sieben Station im Stadtgebiet sind die Werte schon jetzt viel zu hoch. Der Umweltverband fordert nun Gegenmaßnahmen und droht mit einer Klage.
Niederländer baut alten Bahnhof zum Therapiezentrum um
Projekt
Der alte Meidericher Bahnhof, zuletzt ein wenig attraktiver Ort zwischen Sparkasse und Bezirksamt, wird kurzfristig aufpoliert – und bereits im Oktober eröffnet dort ein Gesundheitszentrum.
Foto Text