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OB-Wahl

OB-Kandidat Rubinstein peilt Stichwahl in Duisburg an

22.03.2012 | 08:29 Uhr
Michael Rubinstein kandidiert als Parteiloser bei der OB-Wahl in Duisburg. Foto: Jakob Studnar

Duisburg.   Das Oberbürgermeister-Rennen in Duisburg soll mit einer Stichwahl enden - zumindest wenn es nach dem parteilosen Kandidaten Michael Rubinstein geht. Der Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde hat dabei auch schon einen ganz bestimmten Konkurrenten im Sinn.

„Ich will so nah an Sören Link herankommen wie möglich“, hat Michael Rubinstein als ehrgeiziges Ziel bei der Oberbürgermeisterwahl angegeben und visiert damit eine Stichwahl gegen den SPD-Kandidaten an.

Unterstützung beim Abwahl-Initiativler Werner Hüsken

Am Dienstag hatte Rubinstein offiziell seine Kandidatur bekannt gegeben und damit bislang wie berichtet Unterstützung beim ehemaligen Abwahl-Initiativler Werner Hüsken gefunden, der den Verein Neuanfang für Duisburg gegründet hat. Ob der Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde als parteiloser Kandidat weitere Unterstützer findet, ist ungewiss.

Beim OB-Wahlbündnis hatte er keine Gehör gefunden. Es gibt jetzt noch Gespräche mit der FDP und der CDU. Bei der hält sich aber nach WAZ-Information das Interesse ungeachtet des Lobes von NRW-Generalsekretär Wittke für Rubinsteins Kandidatur-Überlegungen eher in Grenzen, ihn für die Union aufs Schild zu heben.

Rubinstein lässt sich dadurch nicht entmutigen, obgleich er Anfang März seine Kandidatur von einem breiten, parteiübergreifenden Bündnis abhängig gemacht hatte. Nun sei es allerdings „befremdlich“, dass die „Parteien eine nach der anderen ihre verdienten Funktionäre als Kandidatinnen bzw. Kandidaten präsentieren“.

Neuanfang nach der Loveparade
OB-Wahl in Duisburg

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Rubinstein, der in Düsseldorf geboren wurde, einen Studienabschluss als Diplom-Medienwirt hat und seit 2005 Geschäftsführer der jüdischen Gemeinde Duisburg/Mülheim/Oberhausen mit Sitz im Innenhafen ist, will direkt nach den Osterferien „Orientierungsmarken eines Neuanfangs für Duisburg“ vorlegen. Auch ist er schon nach eigenen Worten dabei, ein „Kompetenzteam“ aufzustellen.

Stark machen für ein Ende des Gegeneinanders

Er wolle sich dafür stark machen, kündigt der 39-Jährige an, dass das Gegeneinander von Rat und Verwaltung aufhöre. Als Oberbürgermeister würde er sich zunächst um eine gute Zusammenarbeit mit dem rot-rot-grünen Ratsbündnis bemühen. Selbstverständlich würde auch die CDU als zweitstärkste Fraktion „bei ihm Gehör finden“.

Duisburgs OB-Kandidaten

Oliver Schmeer



Kommentare
17.04.2012
23:39
OB-Kandidat Rubinstein peilt Stichwahl in Duisburg an
von Wildersueden | #12

Ich hatte das Glück Herrn Rubinstein kennenlernen zu dürfen.

Er Zeichnet sich sowohl durch Kompetenz als auch durch Neutralität gegenüber aller Etablierten Parteien in Duisburg aus.

Einen besseren Kanditaten für Duisburg gibt es nicht.

Alles ander ist nur wieder Vettern Wirtschaft.

17.04.2012
14:45
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #11

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

23.03.2012
14:36
OB-Kandidat Rubinstein peilt Stichwahl in Duisburg an
von Harke4711 | #10

Parteilose Kandidaten für die OB-Wahl sind nicht so gut.

Das Versagen Sauerlands konnte man auch der CDU und deren Hintergrundfiguren Vogts und Mahlberg ankreiden.

Wem will man ein Versagen des Einmann-Seglers Rubinstein anlasten, dem Messias ??

23.03.2012
13:54
Jetzt kommt der nächste Klüngel, statt schwarz zur Abwechslung wieder mal rot
von pressling | #9

Wie pflegte mein Großvater so schön zu sagen:
Die Tränke bleibt, nur die Schweine, die sich an ihr drängen, wechseln...
Das geht ausdrücklich NICHT gegen Herrn Rubinstein!

22.03.2012
21:25
OB-Kandidat Rubinstein peilt Stichwahl in Duisburg an
von Herr.Schertes | #8

Warum fragt man nicht mich? Parteiunabhängig. Gehöre keiner Lobby-Gruppe. Alle genannten Personen haben irgendwelche Anhängsel und können gar nicht frei agieren.

1 Antwort
OB-Kandidat Rubinstein peilt Stichwahl in Duisburg an
von kadiya26 | #8-1

Lassen Sie sich doch aufstellen. Wer hält Sie davon ab?

22.03.2012
20:26
"Auch ist er schon nach eigenen Worten dabei, ein „Kompetenzteam“ aufzustellen."
von Terrorgurke | #7

Wie soll das funktionieren? Dafür hat ein OB in der Regel seine Dezernenten. Ich frage mich, welche Funktion das „Kompetenzteam“ haben wird und welche Personen bilden eigentlich das „Kompetenzteam“? Darüber hätte ich gerne mehr Information.

2 Antworten
OB-Kandidat Rubinstein peilt Stichwahl in Duisburg an
von kikimurks | #7-1

Sicherlich kann ein solches Team nicht an die Stelle der Dezernenten treten, doch kann es hilfreich sein Entscheidungen zu vorzubereiten. Jeder Politikier, und auch Rubinstein ist ein solcher seit dem er sich zur Wahl gestellt hat, benötigt Ratgeber.

OB-Kandidat Rubinstein peilt Stichwahl in Duisburg an
von Wildersueden | #7-2

Von Kompetenz kann man bei den Dezernenten im moment nicht sprechen.Inkompetenz ist hier schon zutreffender.

22.03.2012
18:56
OB-Kandidat Rubinstein peilt Stichwahl in Duisburg an
von hajo100 | #6

Die Geschäftsführertätigeit der jüdischen Gemeinde in Duisburg(wieviel Mitglieder 100000?) befähigt zum Oberbürgermeisteramt in Duisburg?An welch massloser Selbstüberschätzung leidet denn dieser Kirchenkaspar.Wahrscheinlich wird dann noch die deutsche Geschichte als Wahlargument eingeführt,um jeden Wähler der ihn nicht wählt Schuldgefühle zu vermitteln.

1 Antwort
OB-Kandidat Rubinstein peilt Stichwahl in Duisburg an
von kikimurks | #6-1

Und was befähigt die anderen Kandidaten? Link: Verwaltungsangestellter mit zwei Jahren Berufserfahrung; Laakmann: Schuldirektorin; Fitzek: Sozialwisschenschaftlerin, Ex-Landtagsabgeordnete und Frauenbeauftragte der Uni. Damit bringt Rubinstein sicherlich mehr Kompetenzen mit als alle anderen zusammen.

22.03.2012
13:40
OB-Kandidat Rubinstein peilt Stichwahl in Duisburg an
von festus04 | #5

H.Rubinstein verzichten sie darauf von irgendeiner Partei zu unterstützt zu werden. Sie werden nicht von den Parteimitgliedern gewählt, sondern von den Duisburger Bürgern. Und so wie ich die Meinungen höre, sagen viele Bürger wir wollen einen OB, der jeglichen Kontakt zu den Politischen Parteien einfach nicht hatte und sich neutral verhält. Selbstverständlich ist man als gewählter OB dann mit allen Parteien auf Augenhöhe, aber der Vorteil ist, dass sie uneingeschränkt ohne eine Partei im Nacken zu haben, ihre Arbeit so ausrichten und vertreten können, wie sie es aus ihrer Sicht gegenüber den Parteien auch sehen. Lassen sie sich nicht von irgendeiner Partei einlullen, und vertreten sie einfach die Meinung der Bürger und stellen sie als oberster Verwaltungschef als aller erste das Vertrauen mit den Veraltungsmitarbeitern wieder her, das macht ihre gemeinsame Arbeit dann wiederum viel leichter.

1 Antwort
OB-Kandidat Rubinstein peilt Stichwahl in Duisburg an
von moeppy | #5-1

Wenn ein parteiloser Kandidat sich durch eine Partei unterstützen lässt, muss er keine Unterschriften sammeln, um zur Wahl zugelassen zu werden. Außerdem muss er dann kein eigenes Geld für den Wahlkampf in die Hand nehmen. Deshalb können sich kleinere politische Gruppierungen oftmals keinen eigenen Kandidaten "leisten".

22.03.2012
11:39
OB-Kandidat Rubinstein peilt Stichwahl an
von woelly | #4

Nur noch Masse statt Klasse! Nach dem albernen OB Abwahlverfahren konnte man auch nichts anderes erwarten! Welcher seriöser OB Kandidat läßt sich denn in Dusselburg noch aufstellen, immer mit dem Risiko im Nacken von irgendeiner zusammengelaufenen Bürgerinitiative abgewählt zu werden? Die Qualität unserer Politiker wird immer schlechter. Das gilt auch für die Medien, die den ganzen Unfug mitgestalten.

3 Antworten
OB-Kandidat Rubinstein peilt Stichwahl in Duisburg an
von kikimurks | #4-1

Haben Sie Ihren Beitrag schon als Textbaustein abgelegt? Ich lese den gleichen Kommentar inzwischen zum dritten Artikel. Inzwischen haben wir wirklich verstanden, was Sie uns sagen wollen.

OB-Kandidat Rubinstein peilt Stichwahl in Duisburg an
von woelly | #4-2

Da bin ich mir in Dusselburg nicht so sicher, nachdem was man da alles so lesen kann.

Ich dachte,
von bigkahuna | #4-3

die Duisburger Bürger hätten den letzten OB abgewählt.
Doofe Demokratie...

22.03.2012
11:34
„Ich will so nah an Sören Link herankommen wie möglich“
von Bodesein | #3

Die Bescheidenheit von Herrn Rubinstein zeichnet ihn aus.
Ich hoffe doch, dass die Duisburger sich an die hehren Ziele der ursprünglichen OB-Suche erinnern - z.B. Überparteilichkeit - und Herrn Rubinstein mehr Stimmen als einem Parteiliebling geben.

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