OB Adolf Sauerland und die CDU starten nun doch eine Wahlkampagne
24.01.2012 | 11:06 Uhr 2012-01-24T11:06:00+0100
Duisburg. Am Freitag sagte OB Adolf Sauerland, er wolle vor dem Bürgerentscheid keinen Wahlkampf führen, nun hat er ihn eröffnet: mit einer Website und Flyern, die der CDU-Kreisverband drucken ließ. Darin rechtfertigt er erneut sein Verhalten nach der Loveparade und die Sicherheitsvorkehrungen der Stadt.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland zieht mit einem alten Adenauer-Spruch in den Wahlkampf für den Bürgerentscheid über seine politische Zukunft am 12. Februar. „Keine Experimente!“ steht auf den Flyern, die der CDU-Kreisverband hat drucken lassen. Die beiden Wörter gelten als bekanntester deutscher Wahlkampfslogan; die CDU konnte bei der Bundestagswahl 1957 unter Kanzler Adenauer ihr bis heute bestes Ergebnis einfahren. Jetzt münzt die CDU den Slogan auf Duisburg und Sauerland um: Die Bürger sollen für das unter der Sauerland-Ägide Erreichte stimmen, bei einer Abwahl unterstellt die CDU eine unsichere Zukunft. Vom „Muff des Alten“ ist die Rede, von einem „Zurück in die trostlose Vergangenheit“, zur „Tristesse“ und zum „Schmuddelimage“.
Dass der CDU-Kreisverband hinter der Kampagne steckt, wird nur im Impressum auf der neuen Internetseite (www.adolf-sauerland.de) ersichtlich. Der Inhalt ist Wahlkampf in Reinform: Sauerland listet vor allem seine Erfolge auf, seine Ziele hält er allgemein. Die Finanzlage sei zu verbessern, jeder Duisburger müsse eine Arbeitsstelle finden und einen „Platz in der Stadt“ haben.
„Alles für einen sicheren Ablauf getan“
Artikel, Fotos, Videos und ausgewählte Beiträge zur Loveparade in Duisburg und den Folgen – etwa zur Abwahl von Adolf Sauerland als OB und dem politischen Neuanfang in Duisburg – finden Sie auf unseren fünf Spezialseiten.
Den Abwahlantrag habe „eine Gruppe von Bürgern“ gestellt, wie es Sauerland formuliert. Zur Loveparade erklärt er seine Überzeugung, dass die „Stadtverwaltung mit mir an der Spitze alles für einen sicheren Ablauf getan“ habe. Seinem Verhalten nach der Katastrophe, das Kern der Kritik der Bürgerinitiative ist, widmet Sauerland nur einen Absatz: „Ich frage mich oft, warum ich damals nicht sensibler oder souveräner aufgetreten bin“, schreibt er. Die Antwort darauf sei „einfach“, so Sauerland: „Weil auch ich zu diesem Zeitpunkt von dem Ausmaß des Unglücks schockiert und in meinen Grundfesten erschüttert war“.
Die Kampagne verwundert allerdings aus zwei Gründen. Zum einen hatte Sauerland noch Freitagabend beim Empfang in der Merkez-Moschee erklärt, dass er keinen Wahlkampf führen will .
Aufruf zur Abstimmung
„Es hat bisher keinen Wahlkampf meinerseits gegeben und es gibt ihn auch in den nächsten Wochen nicht“, sagte Sauerland. „Schließlich handelt es sich nicht um eine Wahl, sondern um eine Abstimmung“. Die Kampagne konterkariert seine Aussage, zudem ist auf den Flyern explizit von einer „Wahl am 12. Februar“ die Rede.
Zum anderen widerspricht sich die CDU in ihrer Haltung, wie sie mit der Abstimmung umgeht. „Stimmen Sie mit Nein am 12. Februar und drücken sie damit Ihren Wunsch nach einer gesicherten Zukunft aus“, ruft die CDU jetzt per Flyer auf. Im Dezember hatte der Vorsitzende Thomas Mahlberg noch erklärt , dass er davon ausgehe, den Mitgliedern zu empfehlen, der Abstimmung fern zu bleiben.

18:17
Kein Wunder. A.S. geht der "***** auf Grundeis". Oder wie der Olm zu sagen pflegt: "Der Mann steht so unter Druck. Wenn man ihm ein Brikett hinten reinschiebt, kommt ein Diamant raus". Diesen Spruch finde ich allerdings recht derbe, darum sage ich sowas auch nicht!
06:11
er mmacht weiter mit dem was er am besten kann, bis zum letzten tag
18:41
Ich kenne keinen der mehr an seinem Stuhl klebt als dieser Mensch .. wie geldgierig muss man sein und wieviel muss man mit dem Posten verdienen um sich so widerlich zu verhalten !
Nimm endlich den Hut und vor allem die Schande, die du über meine Stadt gebracht hast und verzieh dich irgendwo hin, wo dich niemand hören, sehen und ertragen muss ! Bestmöglich hinter Gittern ...
18:39
Schon der alte Alte Adenauer der Unchrist-Demokrat sagte "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern."
18:37
... liegen falsch, wenn sie behaupten, dass Herr Oberbürgermeister Adolf Sauerland lügt. Herr Sauerland konnte Freitag noch nicht wissen, dass, hinter seinem Rücken, der CDU-Kreisverband eine Wahlinitiative startet. Er hat diese nicht genehmigt, nichts unterschrieben. Auch in diesem Fall gilt zunächst die Unschuldsvermutung, bis das CDU-Bundesschiedsgericht ein Urteil fällt.
Herr Sauerland war nach eigenem Bekunden, wie in einer Meldung der weißrussischen Nachrichtenagentur Prawda nachzulesen ist, von seinen Mitarbeitern nicht umfassend informiert worden. Sauerland: "Das zweite große Mißgeschick meiner Amtszeit, dass wieder auf das Versagen Anderer zurückzuführen ist. Beim ersten Mal kam ich gerade aus dem Urlaub und mir wurde berichtet, dass in zwei Tagen in Duisburg ein großes Event stattfinden soll, über das ich nicht informiert war. Mein Rechtsdezernent war gar so dreist, Mitarbeiter in meinem Namen unter Druck zu setzen. Unmöglich das Ganze." Wie aus sicheren Quellen zu hören war, hat OB Sauerland bei Silvio Berlusconi um Hilfe bei den anstehenden Rechtstreitigkeiten gebeten. Er soll sich dahingehend geäußert haben, dass er das auch könne, was der Silvio kann. Nur im äußersten Notfall wolle er auf die Hilfe Alexander Lukaschenkos zurückgreifen.
Lassen sie mich raten ... die Richtigkeit wurde bereits von einer bekannten Blondine im Rahmen ihrer professionellen Dienstleisungspalette bestätigt, ihren für ganz besondere Kunden geltenden Stundensatz von 800,- EUR haben sich die duisburger Bürger zu übernehmen bereiterklärt.
Das mit der Blondinen stimmt, aber die Sache läuft jetzt kostenlos. Dafür können aber Aufträge nach dem 12.2. in Aussicht gestellt werden. Und das LP-Gutachten? - Schwamm drüber, das Geld ist schließlich schon abgebucht und eine Krähe ...
...es wurden sogar schon die ersten Panzer gesichtet
18:32
ICH würde mich in Grund und Boden schämen.
Aber dieser Adolf Sauerland hat ja anscheinend nur seine Pensionsansprüche vor Augen.
Nicht anders ist dieses beschämende Verhalten zu erklären.
Aus Hattingen,
Hans Huckebein.
18:20
Na, ob er bei den Bildern nicht ein Copyright verletzt hat.
17:40
Heute sollte doch Sauerlands und Mahlbergs Pressekonferenz ablaufen, wo man sich zur Abwahl äussern wollte - also ist das Ganze in seiner Peinlichkeit durchaus noch steigerungsfähig. Die überregionale Presse hat "viel zu lange" nicht mehr negativ über Duisburg berichtet - "größter Duisburger aller Zeiten", daran muss unbedingt etwas geändert werden. Bitte übernehmen Sie!
17:40
Wenn in Duisburg der WDR 2 zu empfangen ist, sollten jetzt alle Dusselburger bescheid wissen. Die Duisburger Bürger brauchen nicht an der Abstimmung teilnemen und können zuhause bleiben. Da hat Herr Schauerland mit der Broschüre genau recht!
17:40
VORSICHT: SAUERLAND fügt Ihnen und Ihrer Umgebung, sowie der CDU erheblichen Schaden zu!
Sauerland sollte sich schämen!