Nur 40 Personen dürfen gleichzeitig aufs Kunstwerk

Auch das Thema „Besucher-Sicherheit“ spielt bei einem auf dem Wasser treibenden Kunstwerk natürlich eine zentrale Rolle.

„Die Künstler haben diesen Aspekt als Teil der Inszenierung geplant“, weiß Aßmann. Bevor die Besucher die Stege zum „Flüster-Dom“ betreten dürfen, erhalten sie in Zelten an Land nicht nur eine Einweisung, sondern auch eine Schwimmweste. Zudem wird es einen Begleiter geben, der die Gruppen (maximal 40 Personen gleichzeitig) in die Kuppel-Hälften führt und auch dort bleibt, wenn diese zu besagtem „Flüster-Dom“ zusammengeführt werden. „Jeder Besucher wird etwa 20 Minuten im Inneren der Kuppel bleiben, so lange dauert ein Zyklus“, sagt Aßmann. Und für jeden von ihnen soll diese begehbare Installation eine sinnliche Erfahrung des Übergangs sein. Die Erfahrungen, die zuvor in Sydney und Glasgow gesammelt werden, sollen natürlich in die Duisburger Umsetzung mit einfließen.

Der Eigentümer des Eisenbahnhafens, die Waterfront GmbH, ist vom Projekt begeistert und hat seine volle Unterstützung zugesagt.