Nummer 129

Zu: In der Warteschlange
im Straßenverkehrsamt
Um kurz vor 8 Uhr betrat ich mit meiner Tochter den Warteraum des Straßenverkehrsamtes in Duisburg, um ein neues kleines Motorrad anzumelden, der Raum war bereits brechend voll mit Menschen. Tapfer stellten wir uns hinten an. Erst mal die Hürde, Eingangskontrolle der nötigen Papiere und Nummernausgabe überwinden. Danach noch mal warten, bis unsere Nummer aufgerufen wurde. Wir mutmaßten, die Nummer 250 zu bekommen, aber es war die Nummer 129. Nummer 69 wurde gerade aufgerufen, also nur noch 60 Nummern vor uns.

Vor den Schaltern für die Schildersiegel bildete sich eine neue Schlange, das stünde uns also auch noch bevor. Mittlerweile wurde die Nummer 200 überschritten und es war schon fast 10 Uhr. Hochachtung vor den Beamtinnen und Beamten, die mit Ruhe jeden einzelnen Besucher abfertigten und geduldig über die weitere Station informierten. Gegen 11 Uhr stellte sich meine Tochter an der Schlange für die Schildersiegel an, während ich das Nummernschild drucken ließ. Kurz bevor wir unser Nummernschild besiegeln lassen konnten, bemerkten drei Frauen vor uns, dass sie sich in der falschen Schlange angestellt hatte, also 1 Stunde vergebliche Warterei für diese Gruppe – zu spät gefragt. An drei Schaltern gleichzeitig wurden Schilder besiegelt, mittlerweile war es 11.30 Uhr und wir konnten das Straßenverkehrsamt erleichtert verlassen – noch genug Zeit, das neue Motorrad abzuholen. Dank an unsere netten städtischen Bediensteten für die routinierte Abfertigung und unsere Mitbürger für kurzweilige Gespräche.