NRZ vergibt Solidaritätspreis

Die NRZ und die Essener Freddy-Fischer-Stiftung schreiben in diesem Jahr zum dritten Mal den Solidaritätspreis aus. 2015 richtet sich die mit insgesamt 9500 Euro dotierte Auszeichnung an Menschen oder Organisationen, die sich ehrenamtlich und nachhaltig für Flüchtlinge im Ruhrgebiet und am Niederrhein engagieren – die Patenschaften für Flüchtlingskinder oder Familien übernehmen, Sprachunterricht geben, Behördengänge begleiten oder einfach sinnvolle Angebote im Freizeitbereich schaffen.

Für den ersten Platz gibt es 4000 Euro, für den zweiten 2000 und für den dritten 1000 Euro. Paten sind der ehemalige Fußball-Profi Christoph Metzelder sowie die Integrationspolitiker im Landtag Ibrahim Yetim (SPD) und Thomas Kufen (CDU).

Außerdem gibt es in diesem Jahr erstmals einen mit 2500 Euro dotierten Sonderpreis, gestiftet vom Essener Unperfekthaus-Gründer Reinhard Wiesemann. Ausgezeichnet wird ein Unternehmen – oder auch ein Freiberufler – das/der sich um die berufliche Qualifikation von Flüchtlingen bemüht. Alternativ kann dieser Preis auch in Form einer großen Party für 50 Gäste im Unperfekthaus „ausgezahlt“ werden.

Jeder Bürger, der eine Person oder Organisation für preiswürdig hält, kann diese vorschlagen. Natürlich können sich Bewerber auch selbst vorschlagen. Die formlose, schriftliche Bewerbung sollte so detailliert wie möglich Umfang und Inhalt des Ehrenamtes beschreiben. Sollte es bereits Presseberichte über den Bewerber geben: bitte beilegen. Wer will, kann auch ein kleines Video über den Bewerber drehen. Das sollte ein bis zwei Minuten lang sein und kann einfach mit einer Handykamera aufgenommen werden. So präsentieren sich die Bewerber auch auf der eigens eingerichteten Facebook-Seite „Solidaritätspreis der Freddy Fischer Stiftung und der NRZ“.