NRW richtet Förderung per Bildungsscheck neu aus

Mit dem Bildungsscheck, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), fördert das NRW- Arbeitsministerium die Beteiligung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Betrieben an beruflicher Weiterbildung. Im Rahmen der neuen ESF-Förderphase ist das Förderangebot des Bildungsschecks umgestaltet worden und richtet sich ab 2015 besonders an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende.

Zuwanderer können Qualifizierungslücken schließen und ihre im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen anerkennen lassen. Un- und Angelernte können mit Unterstützung durch den Bildungsscheck einen Berufsabschluss nachholen.

Die wesentlichen Kernelemente der Förderung sind jetzt:

1. Weiterhin gibt es einen individuellen und einen betrieblichen Zugang zum Bildungsscheck.
2. Die Förderung umfasst 50 Prozent der Kurskosten, maximal 500 Euro.
3. Wegen begrenzter Mittel konzentriert sich der Bildungsscheck auf besonders nachhaltige berufliche Weiterbildungsmaßnahmen, die mindestens 500 Euro kosten.
4. Berücksichtigt werden können Personen, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen nicht höher ist als 30 000 (bei gemeinsam Veranlagten 60 000) Euro.
5. Eine Bildungsprämie des Bundes erhalten Beschäftigte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 20 000 (bei gemeinsam Veranlagten 40 000) Euro mit einem maximalen Zuschuss von 500 Euro.