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Next Generation

Zarter Blick nach Marxloh

23.08.2010 | 16:26 Uhr
Zarter Blick nach Marxloh
Next Generation - im Medienbunker in Marxloh wurde gefeiert. Hier die Angelo Gregorio Band Foto: Tanja Pickartz / WAZ FotoPool

Bei ihrer Rundfahrt quer durch die Republik machte das Deutschlandradio Kultur Station in Marxloh. Live wurde vom Johannismarkt und aus den Räumen des Medienbunkers gesendet.

Die Entwicklung des Stadtteils und das Ruhr 2010 Jugendprojekt „Next-Generation“ waren die Themen der Sendung.

Über viele Jahre hinweg galt Marxloh als die Bronx des Ruhrgebietes, aber den Radiomachern ging es nicht um die stereotypen Klischees, die den Stadtteil stigmatisieren. Es war der positive Wandel, der sich seit einigen Jahren bemerkbar macht, um den sich alles drehte. „Seit einigen Jahren ist hier vielmehr vom Wunder von Marxloh die Rede“, betonte Moderator Olaf Kosert. Gemeint ist natürlich die größte Moschee Europas, die hier unproblematisch im Dialog mit allen Bevölkerungsgruppen errichtet wurde. Aber ebenso die Brautmodenmeile auf der Weseler Straße und der Medienbunker, der als Teil von Ruhr 2010 viel kreatives Potenzial in den Stadtteil gebracht hat.

Das kam auch deutlich während der Diskussionsrunde mit Muhammed Al (Vorstandsvorsitzender der DITIB-Merkez-Moscheegemeinde), Hartmut Eichholz (Stadtteilmanager der Entwicklungsgesellschaft Duisburg), Wolfgang Köhler (Vertreter der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul) und Asli Sevindim (WDR-Moderatorin und künstlerische Direktorin von Ruhr 2010) zur Sprache.

„Wir haben eine hervorragende Teamarbeit geleistet“, so Muhammed Al. Gegen die jüngste Kritik an der Moscheegemeinde musste sich der Vorsitzende aber auch wehren. „Die Ängste muss man verstehen“, gestand er ein. Trotzdem muss jede Kritik berechtigt sein und die Gemeinde zeigte sich von Anfang an offen und transparent. Rund 200 000 Besucher, die die Moschee bislang aufgesucht haben, sind aus Sicht von Muhammed Al ein deutliches Zeichen für diese Haltung.

Asli Sevindim wehrte sich gegen die Phrase des Wunders von Marxloh: „Man will nicht für Normalität gelobt werden“, sagt sie. Dabei ist die reibungslose Entstehungsgeschichte eng mit der Normalität des multikulturellen Miteinanders in Marxloh verbunden.

Musikalisch ging es ebenso multikulturell einher. Die deutsch-italienisch-belgische Angelo Gregorio-Band spielte unter dem strahlend blauen Himmel auf dem Johannismarkt ihre eingängigen Songs.

David Huth

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Kommentare
24.08.2010
18:23
Zarter Blick nach Marxloh
von Steppke | #21

Werde mir die Diskussionsrunde am Samstag auch mal antuen, weiß aber schon jetzt, daß anwesende *********** mit schlagenden Argumenten aufwarten werden, wie Das gibts bei Deutschen auch!Jawoll, so kommen wir nämlich weiter...

24.08.2010
15:04
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von Schwarze Weisheit | #20

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24.08.2010
14:25
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von Harke4711 | #19

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24.08.2010
14:17
Zarter Blick nach Marxloh
von makkus | #18

zu 17:
Alle große politische Aktion besteht im Aussprechen dessen was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist.
-Ferdinand Lassalle-

Was jedoch in Zeiten von mehr und mehr *********** schwierig zu vermitteln sein dürfte.
Niemand will hier die Einser verdecken oder abwerten. Doch die Einser sind die, die wohl am wenigsten Eingriff benötigen.
Der Mensch sollte sich nach vorne, nach oben orientieren im Gedenken und in Würdigung an erfolgreich Vergangenes. Nicht an dem Strom. Nur so kommt eine Gesellschaft voran ohne sich in sich selbst zu verlieren bzw. aus Gleichgültigkeit unterzugehen.

Ich bin selbst unweit der Grillo-Brücke aufgewachsen.
In den letzten Jahren geschah einfach kein Wunder, jedoch Zerfall.

Traurig, unbequem, aber wahr. Sorry.

24.08.2010
13:51
Zarter Blick nach Marxloh
von Tora | #17

zu 16 Nein das nicht aber ighr seht nur die fünf und nicht all jene einser die hier vorhanden sind, weil blind.

24.08.2010
13:43
Zarter Blick nach Marxloh
von makkus | #16

Und weil´s woanders stellenweise nicht besser ist ist´s in Marxloh i.O.?!?
...
Die anderen Kinder haben auch alle ne 5!
...
Und schon ist´s nich mehr so schlimm.

24.08.2010
13:31
Zarter Blick nach Marxloh
von Tora | #15

An die Kommemtatoren, die alles in und von Marxloh
in den Dreck ziehen.
Niemand bestreitet das es auch Probleme in Marxloh gibt aber wer glaubt das es in anderen Stadtteilen viel schöner und besser ist geht blind durch diese Welt und doch Marxoh ist liebenswert.l

24.08.2010
13:17
Zarter Blick nach Marxloh
von Ideenwerkstatt | #14

Am Samstag, 28.08.2010 findet von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr ein workshop zum Thema Marxloh´s Zukunft statt. Veranstalter ist die Ideenwerkstatt KWS e.V. Hier soll in vier Themenfeldern : ordnung und Sauberkeit, Geschäfte und Gewerbe, Feste und Feiern sowie wir, die EG DU, die Stadtteilgremien und die Stadt offen diskutiert werden, wo es nicht so läuft und welche Ansprüche Marxloher Bürger haben, dass es besser wird. Natürlich wird auch über erfolgreiche Projekte diskutiert. Wichtig ist der Ideenwerkstatt die Defizite zu benennen, die der Stadtteil heute hat und am Nachmittag Lösungen zu finden, die dann öffentlich vorgestellt werden. Hier sind alle Marxloher herzlich willkommen, auch wenn sie kein Mitglied sind. Die Ideenwerkstatt ist in der Rolfstraße 7 im Hofgebäude nahe der Piazza.
Kommt also vorbei, damit wir viele Facetten von Marxloh heraus arbeiten.
Ach ja: Für essen und Getränke ist gesorgt.

24.08.2010
11:43
Zarter Blick nach Marxloh
von schmitte | #13

Ähnliches Gesülze (zarter Blick!) habe ich letztens im Wartezimmer bei meinem Hausarzt gelesen, im Grünen oder Bunten Blatt.
Antworten auf entscheidende Fragen aus dem Sozialbericht wie Sozialkosten für Marxloh oder Bevölkerungsstruktur in der Zukunft hätte man von dieser Diskussionsrunde garantiert nicht bekommen.
Und wie toll es in Marxloh ist und wie toll es mit der Integration klappt, bekommen wir ja fast täglich mitgeteilt. Dazu bedarf es nicht dieser Runde.
Nur ein paar unbelehrbare Kommentatoren und ein Großteil der (weggezogenen) Bevölkerung scheint das nicht zu kapieren.

24.08.2010
11:12
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von Chung | #12

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