„Wir wollen keine Umfragen gewinnen“
19.02.2010 | 09:11 Uhr 2010-02-19T09:11:00+0100
Die „tollen Tage“ sind vorbei. Traditionsgemäß treffen sich dann die Sozialdemokraten des Unterbezirks Duisburg, um den „Politischen Aschermittwoch“ zu begehen. Fisch und Kohl wurde im Marxloher Schützenhaus serviert - allerdings erst, nachdem der Ehrengast eine Rede gehalten hatte.
Eingeladen war Michael Groschek, SPD-Generalsekretär und Bundestagsabgeordneter. Der Profi ließ es sich nicht nehmen, die politischen Gegner durch den Kakao zu ziehen: Guido Westerwelle bekam sein Fett ab (wegen seiner Hartz IV-Äußerungen), ebenso die Bildungspolitik der CDU. Zudem sprach Groschek die ganz frisch aufgeflammte Diskussion um Mindestlöhne an - und erntete dafür Beifall.
Den Part der Lokalpolitik übernahm anschließend MdL Ralf Jäger: Er sprach u.a. die Haushaltsprobleme an. Dann schwor er die Besucher auf den anstehenden Landtagswahlkampf ein und bat seine Genossen, „alles zu geben“. Womit er nicht nur aktive Mitarbeit meinte, sondern durchaus auch finanzielle Unterstützung.
Auf Umfrageergebnisse, so Jäger, solle man indes nichts geben: „Schaut nicht zu viel auf Umfragen, schließlich wollen wir ja keine Umfrage, sondern eine Wahl gewinnen“, ließ er die 90 Besucher wissen.
Seit 34 Jahren lädt die Marxloher SPD zum „Politischen Aschermittwoch“ ein. Früher, so Manfred Slykers, Chef der hiesigen Sozialdemokraten, sei es eine reine Veranstaltung seines Ortsvereins gewesen. Um noch mehr Teilnehmer anzulocken und die Veranstaltung auf eine breitere Basis zu stellen, habe man sich schon vor Jahren entschieden, die Einladung an alle Ortsvereine auszusprechen.
Mit dem Ergebnis, dass an diesen Abenden inzwischen etliche Teilnehmer aus der ganzen Stadt begrüßt werden können, freut sich Manfred Slykers.
14:45
So - SPDler - Helm ab zum Gebt - auf in die Schlacht - bis der Rüttgers mit seinem Esel (hm oder ist der Name der Wolf ? ) sich in die Hose macht !!
Und keine Sorge - die von der Links Partei, sind lediglich die Fusskranken Nachzügler der kommunistischen Weltrevolution - und haben noch nicht erkannt das sie schon verloren haben
14:36
Hilfe - die Kommunisten kommen - achnee - doch nicht - die ehemaligen WASGler und die früheren
SEDler hauen sich gerade gegenseitig den Schädel ein - bravo - bravo - bravo !
12:37
Herr Groschek , alles vergessen ??? RAG
11:51
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14:32
WAS die SPD jetzt anders macht?
1. Sie gesteht ein, Fehler gemacht zu haben - und das auf höchster Ebene.
2. Alle gehen selbstkritisch mit sich ins Gericht.
3. Und alle in der SPD besinnen sich auf das, was die SPD doch einst ausmachte, wofür sie stand und wieder stehen soll. Und DAS merkt man - nicht nur beim Politischen Aschermittwoch!
14:36
Was macht die SPD denn jetzt anders? Sie hat viele Millionen Wähler verloren. Rentner, Schwache, Arbeitnehmer, deren Anwalt die SPD früher war. Neue Antworten gibt sie keine. Wenn man also Wähler (Kunden) verloren hat, kommen diese so schnell nicht wieder. Ebenso stützt nun die korrupte FDP ab. Gut so. Die Linken wird es freuen. Mich auch.