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Wandel durch Architektur

05.09.2010 | 17:38 Uhr
Wandel durch Architektur
Am Sonntag, den 5.9.2010 eröffnete im Kulturbunker, Dieselstr. 18, die Ausstellung "Fremde Impulse - Baudenkmaler im Ruhrgebiet". Hannelore Pommerening Bild: Udo Milbret/WAZ-FotoPool

Duisburg. Eröffnung der Wanderausstellung „Fremde Impulse“ im Kulturbunker in Burckhausen.

Architektur ist ebenso wenig ein statischer Begriff wie Kultur. Die Baukunst unterliegt ebenso vielfältigen Einflüssen, Trends und Impulsen. Und genau auf diesen Aspekt konzentriert sich das Ruhr 2010 Projekt „Fremde Impulse - Baudenkmale im Ruhrgebiet“. Die Wanderausstellung, die bis zum 22. September im Kulturbunker in Bruckhausen Station macht, ist dabei eigentlich nur die Vorspeise im kulturellen Mehrgängemenü. „Die Ausstellung ist eine Einladung sich das eine oder andere Baudenkmal vor Ort anzusehen“, fordert Dr. Ludger Sutthoff vom Amt für Denkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) auf.

Das Projekt ist eine Kooperation der beiden Landschaftsverbände LVR und Westfalen-Lippe (LWL), die aus dem reichhaltigen Fundus einzigartiger Architektur, die in der Region zu finden ist, eine beispielhafte Auswahl getroffen haben. Die Bauwerke illustrieren in besonderem Maße einen Wandel, der durch die vielfältigen Einflüsse von Migration zustande kam. „Die Baudenkmäler sind stumme Zeugen einer Integration über Jahrhunderte“, erklärt Dr. Angelika Schyma den Hintergrund des Projektes.

Auf diese Weise schafft es die Ausstellung, über die herkömmliche Sicht auf das Thema Integration hinaus zu gehen, um in der Architektur etwas Wesentliches zu finden. Nämlich: dass es Einwanderung und Auswanderung immer gegeben hat. Ebenso selbstverständlich verweisen die Baudenkmäler darauf, dass die zeitgenössische Architektur auch immer mit von Einflüssen außerhalb der nationalen Kultur geprägt wurde. Die ausgewählten Gebäude „sollen auf das Fremde in unseren Denkmälern aufmerksam machen.“

Gerade deswegen sind es Holzkisten geworden, die in der Wanderausstellung die fünf Hauptthemen des Projekts symbolisieren. Aber ein Besuch in der Ausstellung, der in den Räumen verhaftet bleibt, greift sicherlich zu kurz. Wer das Projekt „Fremde Impulse“ erleben möchte, der muss persönlich den Baudenkmälern einen Besuch abstatten. Viele davon findet man direkt vor der eigenen Haustür in Duisburg.

David Huth

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Kommentare
05.09.2010
23:24
Wandel durch Architektur
von Manfredo | #1

Interessiert niemanden in Bruckhausen

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