Volles Haus in der Abtei

Tag der Offenen Tür im  Klostergarten. Foto: Udo Milbret / Funke Foto Services
Tag der Offenen Tür im Klostergarten. Foto: Udo Milbret / Funke Foto Services
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Was wir bereits wissen
Der Tag der offenen Tür im Kloster erfreut sich großer Belebtheit. Zukünftige Termine stehen schon fest.

Hamborn..  Seit Jahren feiern die Mönche der Hamborner Abtei das Johannesfest. An diesem Tag öffnen sie die Pforten zum Kloster und lassen die Gemeinde einen Blick hinter die Klostermauer werfen.

Direkt nach dem feierlichen Gottesdienst am Vormittag öffneten sich am Sonntag zum dritten Mal die Türen zum Kreuzgang und gaben Besuchern den Zugang frei auf das Klostergelände.

Zahlreiche Besucher folgten der Einladung der Prämonstratenser und nahmen rege an Kirchenführungen und Filmvorführungen teil, bestaunten prächtige Gewänder in der Schatzkammer oder unterhielten sich bei Sonnenschein im Innenhof bei Waffeln und Wurst.

Frater Jeremias erklärt den ursprünglichen Ansatzpunkt. „Im Jahr des Glaubens 2013 kam erstmalig der Gedanke auf, des Fest von Johannes dem Täufer nicht nur mit anderen Ordenspatronen zu feiern, sondern auch die Gemeinschaft, die Gemeinde vor Ort, mit einzubringen. Da öffneten wir zum ersten Mal unser Kloster für die Öffentlichkeit.“

Auch diesen Sonntag kamen wieder viele Besucher nach Hamborn, nicht nur aus Duisburg, zum Teil sogar aus Essen, Bochum und sogar Münster, weiß Frater Jeremias. Der Männerchor der Abtei Sayn, der während des Pontifikalamtes gesungen hat, hat sogar eine zweistündige Busreise aus Rheinland-Pfalz hinter sich.

Silke Asbeck ist auf die Kirchenführung gestoßen, als sie ihre Mutter im angrenzenden Krankenhaus besuchte. Bei dieser Gelegenheit durfte sie zum ersten Mal einen Blick in ein funktionierendes, aktives Kloster werfen. „Ich bin eher durch Zufall hier, aber eine Kirchenführung klang gut. Es war sehr interessant.“

Frater Jeremias freut sich über den großen Erfolg des Festes. „Bisher hatten wir immer den gleichen Betrieb wie heute, es kommen sehr viele Besucher, manche sogar jedes Jahr wieder. Die Termine für die nächsten Jahre stehen sogar schon fest.“