Vergnügungsstätten haben in Hamborn keine Chance

Hamborn..  Seit Jahren rückt die Stadt Spielhallen, Wettbüros und Eros-Centern in etablierten Geschäftszentren zu Leibe. Die treiben die Mieten in die Höhe. Sie verdrängen damit die herkömmliche Gastronomie und den übrigen Einzelhandel. Und sie bringen für die dortigen Mieter ein störendes, weil reges Nachtleben mit sich. Eine solche Vergnügungsstätte war auch am Hamborner Altmarkt vorgesehen. Um sie dort zu unterbinden, musste die Veränderungssperre für das Viertel verlängert werden. Das hat die Bezirksvertretung Hamborn einstimmig befürwortet.

Betroffen ist das Viertel zwischen dem Altmarkt und der A 59 beiderseits der Jägerstraße. Sie wird dort von der Weidmannstraße und der Straße Im Birkenkamp gekreuzt. Außerdem verläuft dort die Alleestraße. Für dieses Gebiet plant die Stadt einen Bebauungsplan. Und er sieht vor, dass solche Vergnügungsstätten dort nicht zulässig sind. Da der Bebauungsplan aber noch in Arbeit ist, musste das Baugesuch 2013 zunächst für ein Jahr zurückgestellt werden. 2014 musste dann die Veränderungssperre erlassen werden, um das Baugesuch zu stoppen. Jetzt ging es darum, sie um ein weiteres Jahr zu verlängern.