Trommelzauber
16.02.2010 | 09:10 Uhr 2010-02-16T09:10:00+0100
Eine ganz besondere Woche durften die Kinder der Kita Kampstraße erleben: Der Trommelzauber der Gruppe Tamborena war zu Gast. Für ein paar Tage mal weg vom Kindergartenalltag, hin zu afrikanischen Klängen und Rhythmen.
Durch eine Finanzspritze des Landes konnte man diese Projektwoche realisieren. Rosi Isegrei, Leiterin der Einrichtung, hatte von einem Auftritt der Tamborena gehört und sich um die Zusammenarbeit bemüht. „Die Kinder entwickeln auf alternative Art soziale Kompetenz, erfahren in der Gruppe was Teamgeist bedeutet”, erklärt Javier Valentin-Gamazo, Leiter des Projektes. Konzentration, Körpermotorik und Rhythmusgefühl auf spielerische Art schulen, ist Ziel dieser Woche. Selbstwertgefühl
Ein völlig neues Selbstwertgefühl erleben die Drei- bis Sechsjährigen. Wo sonst sprachliche Barrieren den Kontakt zwischen den Steppkes erschweren, werden diese hier durch Körpersprache und Klänge überwunden. „Man sieht, wie sich schüchterne Kinder während der Übungen langsam öffnen. Eine wichtige Rolle in einer Gruppe zu spielen ist für viele neu. So wird auch die Angst vor Fehlern genommen, da es in der großen Gruppe nicht auffällt und man sozusagen vom Team aufgefangen wird”, verdeutlicht Valentin-Gamazo den Sinn des Projektes.
Und wie es sich gehört, haben die Kinder auch selbst getrommelt: Eltern, Geschwister und Freunde waren eingeladen, um sich die Aufführung eines afrikanischen Märchens anzusehen. Alle 100 Kinder der Einrichtung waren Teil des Stückes „Wie Kisimba das Lachen wiederfand”. Die Geschichte eines Löwenjungen, das auf der Suche nach seinem verlorengegangenem Lachen durch Afrika zieht. Als Löwen, Elefanten, Affen etc. kostümiert, trommelten und sangen die Kinder zu afrikanischen Liedern. Begeisterte Eltern hätten zwischenzeitlich fast die Aufführung unterbrochen: beim Versuch, ihren drolligen Nachwuchs in Bildern und Videos zu verewigen.
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Vielen Dank für den Artikel. Es dokumentiert sehr gut im Text und Bild die schöne Projektwoche an den Kita!