Teure Straßenreparaturen in Duisburg
22.02.2012 | 16:51 Uhr 2012-02-22T16:51:00+0100
Duisburg-Nord.In diesem Jahr sollen marode Straßen in allen Stadtgebieten saniert, bzw. ausgebaut werden. Die Stadtverwaltung will dafür gut 2,5 Mio. Euro locker machen. Ein Großteil des Geldes soll in die vier nördlichen Stadtbezirke Hamborn , Walsum , Meiderich/Beeck und Ruhrort fließen.
Überwiegend geht es um die Verkehrssicherheit: So müssen etwa große Schlaglöcher beseitigt werden. Lange Zeit hat die finanziell gebeutelte Stadt versucht, sich mit Flickschusterei zu behelfen, „ohne, dass der Straßenzustand dauerhaft verbessert, bzw. die Substanz erhalten werden konnte“, räumt die Behörde ein. „Zur Gefahrenabwehr und aus der wirtschaftlichen Notwendigkeit der Substanzerhaltung sind daher eine Erneuerung oder Verstärkung der Fahrbahn und der Radverkehrsanlagen sowie das Schließen von Lücken im Radwegenetz bzw. punktuelle Verbesserungen zur Herstellung der Sicherheit querender Fußgänger und Radfahrer vorgesehen“, berichtet die Stadt.
Teuerste Arbeiten in Walsum und Hamborn
Zu den größten und teuersten Arbeiten gehören die in Walsum und Hamborn: So soll etwa die Bahnhofstraße (zwischen Franz-Lenze-Platz und Römerstraße) für 247.500 Euro erneuert und mit zwei Fußgängerüberwegen ausgestattet werden. Zudem sind Schutzstreifen für Radler geplant und Parkmöglichkeiten auf dem Gehweg.
Auch die Römerstraße (zwischen Bahnhofstraße und Frankenstraße) soll für einen genauso hohen Betrag wieder in Schuss gebracht werden. Die Kopernikusstraße in Alt-Hamborn soll nach dem Kanalneubau eine frische Fahrbahndecke und Parkstreifen erhalten (231.000 Euro). Dort sollen die Hauseigentümer anschließend wegen der Verbesserungen für die Bewohner auch zur Kasse gebeten werden.
Mit dem Straßenerneuerungsprogramm befassen sich die Bezirksvertretungen in den kommenden Tagen: Am heutigen Donnerstag wird es in Hamborn, Meiderich und Ruhrort beraten, am 1. März in Walsum.
Den größten Teil der Maßnahmen muss die Gemeinde selbst finanzieren, nur in seltenen Fällen können die Hauseigentümer auch zur Kasse gebeten werden. Grundlage dafür ist das Kommunalabgabengesetz NRW (§ 8).
Weitere geplante Maßnahmen: Otto-Hahn-Straße in Hamborn (zwischen Kleine Emscher und Erhardtstraße, 198.000 €, neue Fahrbahn, Rad- und Parkstreifen); Richterstraße in Hamborn (zwischen Buschstraße und Hamborner Altmarkt, 225.000 €, neue Fahrbahndecke, Rad- und Parkstreifen, Mittelinsel); Schlachthofstraße in Hamborn (zw. Wittbach- und Kaiser-Friedrich-Straße, 165.000 €, neue Fahrbahn und Radstreifen); Bürgermeister-Pütz-Straße in Meiderich (zw. Habsburger- und Paul-Bäumer-Straße, 55.000 €, neuer Radweg; und zw. A-59-Abfahrt und Heinrich-Bongert-Straße, 55.000 €, neuer Radweg).
Die Stadt darf erst mit den Arbeiten beginnen, wenn die Bezirksregierung sie genehmigt hat.
17:55
Eine Stadt, die so einseitig auf Logistik als Wirtschaftsfaktor setzt, braucht sich nich zu wundern, wenn ihre Strassen im grossen Stil kaputt gefahren werden. Es ist ersteunlich wie für eine Handvoll schlecht bezahlter Arbeitsplätze und ein wenig Gewerbesteuer die kommunale Infrastruktur wie Brücken, Kanäle und Strassen aufs Spiel gesetzt werden. Andere Kommunen haben längst verstanden, dass Logistikansiedlungen ein Verlustgeschäft sind.
das ist in jeden Bundesland so,man sollte mal die Steuern erhöhen,Benzin,Oil Taback,und und und...dann wird alles besser