Stolpersteine erinnern an Duisburger Opfer des Nazi-Terrors

Stolpersteinverlegung für Alfons Hordych. Im Bild. Günter Demnig - Künstler, Nadine Bönsch, Christian Ladda - Jugendring Duisburg, Kathleen Jung - Enkelin, Anne Prior - Vors. Stolperstein e.V. - und Margot Jakobi - Tochter.
Stolpersteinverlegung für Alfons Hordych. Im Bild. Günter Demnig - Künstler, Nadine Bönsch, Christian Ladda - Jugendring Duisburg, Kathleen Jung - Enkelin, Anne Prior - Vors. Stolperstein e.V. - und Margot Jakobi - Tochter.
Foto: Michael Dahlke

Walsum/Marxloh..  Drei „Stolpersteine“ verlegte der Künstler Gunter Demnig am Freitag im Duisburger Norden: Zwei vor dem Haus Hagedornstraße 32, einen an der Bahnhofstraße 133.

Ursprünglich war die Verlegung eines weiteren in Bruckhausen geplant. Da dort aber die Arbeiten für den Grüngürtel in vollem Gange sind, vertagten sich der Jugendring Duisburg, der die Aktionen organisiert hatte, und der Künstler aufs Jahr 2015. Dann werde die Verlegung dort nachgeholt, so Jugendring-Geschäftsführer Christian Ladda im Gespräch mit der Redaktion.

Es waren bewegende Momente, als die drei Stolpersteine verlegt wurden. In Walsum waren die Tochter des von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfers Alfons Hordych, eine Enkelin und eine Urenkelin anwesend. Der Thyssen-Mitarbeiter Hordych war unter dem Vorwand „Vorbereitung zum Hochverrat“ verhaftet und später ermordet worden.

In Marxloh gedachten gut 30 Personen (darunter Mitglieder des Heimatvereins und Politiker) des jüdischen Kaufmann-Ehepaars Alfred und Bernhardine Liebmann, das nach Riga deportiert und 1945 für tot erklärt worden war.

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE