Stipendium für eine Marxloher Schulklasse

Begeistert hängen die Schülerinnen an Yvonne de Barks Lippen. Die Schauspielerin gab einen „Körpersprache-Workshop“ für die Schüler.
Begeistert hängen die Schülerinnen an Yvonne de Barks Lippen. Die Schauspielerin gab einen „Körpersprache-Workshop“ für die Schüler.
Foto: FunkeFotoServices
Bürgerstiftungs-Projekt an der Grillo-Gesamtschule wurde mit Festessen gefeiert. Schauspielerin Yvonne de Bark zu Besuch.

Duisburg-Marxloh.. Gewöhnlich werden Stipendien an Einzelpersonen vergeben. Nicht so das Klassen-Stipendium der Duisburger Bürgerstiftung, von dem an der Herbert-Grillo-Gesamtschule eine komplette Schulklasse profitiert.

Um das in dieser Form neue und einzigartige Projekt zu feiern, bereiteten die Marxloher Fünftklässler am Montag ein mediterranes Menü für Eltern, Förderer und Lehrer zu.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 D ihren Gästen im Anschluss mit pfiffigen Präsentationen gezeigt hatten, was sie sich vom Klassenstipendium versprechen, wartete noch der krönende Abschluss: Schauspielerin Yvonne de Bark, die in TV-Produktionen wie „Unter uns“, „Küstenwache" und „Ein Fall für Zwei“ mitwirkte, besuchte die Marxloher Gesamtschüler.

Schauspielerin gibt Workshop

Charmant, locker und total aufgeschlossen leitete sie einen „Körpersprache-Workshop“ für die Kinder, die ganz begeistert von der gebürtigen Münchnerin waren.

Begeistert war auch Bürgerstiftungs-Geschäftsführer Manfred Berns, der voller Leidenschaft über das Klassenstipendium spricht: „Wir reden dabei eben nicht von Defiziten, der Kinder, sondern wollen ihre Talente entdecken.“

Unterrichts-Betreuer der Bürgerstiftung

Um dieses Ziel intensiv zu verfolgen, stellt die Bürgerstiftung der Klasse 5 D regelmäßig Unterrichts-Betreuer zur Seite: „Die unterstützen die Lehrer im Unterricht mit den achtundzwanzig Kindern“, sagt Berns, „und ermöglichen, das ganz individuell auf die Bedürfnisse eingegangen wird.“

Außerdem unternehme man Ausflüge mit der Klasse. In andere Städte. dann geht es etwa ins Theater, in Museen oder in Freizeitparks. oder einfach in die Natur: „Damit die Kinder auch mal aus Marxloh raus kommen“, sagt Berns, „und ihre Geschwister und Eltern nehmen wir da auch gerne mit.“

Ein weiteres Ziel, sagt Berns, sei, die Kinder im Umgang mit modernen Technologien zu schulen: „Wir wollen, dass jedes Kind in der Klasse seinen eigenen Computer bekommt.“