Stadt Duisburg informiert über Denkmalschutz in Ruhrort

Viele historische Gebäude gibt es in Duisburg-Ruhrort.
Viele historische Gebäude gibt es in Duisburg-Ruhrort.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Seit Jahren arbeitet die Denkmalbehörde der Stadt Duisburg an einer Denkmalschutzsatzung für den Hafenstadtteil. 2015 soll sie vorgestellt werden.

Ruhrort..  Die Stadt Duisburg hat dem Ex-Ruhrorter Giselher Dahlbender jetzt schriftlich mitgeteilt, dass vorausssichtlich in diesem Jahr die Pläne, praktisch den gesamten Hafenstadtteil unter Denkmalschutz zu stellen, öffentlich vorgestellt werden.

Wie berichtet, arbeitet die städtische Expertin Claudia Euskirchen seit Jahren an einem Satzungsentwurf, ein endgültiges Resultat liegt laut des Schreibens noch nicht vor.

Dahlbender, der bis 2008 in einer denkmalgeschützten Villa an der Dr.-Hammacher-Straße 3 wohnte, ist es eine Herzensangelegenheit, so viel vom alten Ruhrort zu erhalten wie möglich. 1997 stellte er den Antrag. Selbst an seinem neuen Wohnsitz in Alpirsbach verfolgt er das Geschehen in seiner Heimatstadt mit großem Interesse. Sein Elternhaus hat die Firma Haniel übernommen und dort Büroräume eingerichtet.

Claudia Euskirchen plant, sämtliche Gebäude, aber auch Plätze unter Schutz zu stellen – mit Ausnahme der Industriebereiche. Allerdings stellte sie schon vor einem Jahr klar: „Wir wollen keine Käseglocke über Ruhrort stellen.“ Sprich: Man werde Modernisierungen und notwendigen Arbeiten nicht im Wege stehen.

Zunächst werden die Bürger informiert, ein Termin ist noch nicht bekannt. Dann soll die Politik zustimmen. Die Bezirksregierung und das Rheinische Amt für Denkmalpflege hätten das schon getan, so Euskirchen im Dezember 2013.