Stadt bestätigt, dass es Gespräche gab

Beeck..  „Ich kann bestätigen, dass es Gespräche mit dem Investor gegeben hat“, teilte eine Sprecherin der Stadt der Redaktion auf Anfrage mit. Allerdings sei aus personellen Gründen eine detaillierte Beantwortung der Anfrage in Sachen Beecker Hallenbad erst in den kommenden Tagen möglich.

Warum die Verhandlungen mit dem Investor nicht offiziell beendet wurden, warum der Verkauf des Grundstücks nicht in Frage kam und warum die Gebag nun viel mehr Häuser am alten Beecker Hallenbad baut, als planungsrechtlich eigentlich möglich sind, hofft die Redaktion von der Stadt zu erfahren.

Die selben Fragen übermittelte die Redaktion auch an Tim Eickmanns, den Vorsitzenden der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck. „Ich wusste nichts von einem potenziellen Investor“, sagte Tim Eickmanns, Sohn des SPD-Ratsherrn Herbert Eickmanns.. Allerdings könne er vermuten, warum das Grundstück nicht verkauft worden sei: „Wir wissen alle, was die Gebag in den vergangenen Jahren durchgemacht hat. Das Hallenbad-Projekt ist eine große Chance für die Gebag, endlich wieder Gewinn zu machen.“ Dies sei gut für die Gebag und für die Stadt.

Außerdem, sagte Tim Eickmanns, der im März diesen Jahres dafür plädierte, eine größere Fläche am Freibad für potenzielle Investoren zu erschließen, habe seines Wissens nach die Gebag ein Vorkaufsrecht auf das Grundstück am Hallenbad gehabt. Dies deckt sich mit Informationen der Redaktion. Allerdings wurde der Gebag dem Vernehmen nach im Jahre 2013 eine Kaufoption für ein Jahr eingeräumt. Ob diese für das Jahr 2015 ausgeweitet oder verlängert wurde, ist derzeit nicht bekannt.

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