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Spaziergang im Herbst

23.10.2007 | 01:23 Uhr

Alle Grünanlagen im Stadtnorden laden zu Ausflügen ein. Das bunte Herbstlaub zaubert Farbtupfer, die man zu keiner anderen Jahreszeit beobachten kann

Goldener Oktober - einfach herrlich, bei Sonnenschein und stahlblauem Himmel mal die Seele baumeln zu lassen und einen Spaziergang durch eine der vielen Grünanlagen des Duisburger Nordens zu machen.

Fangen wir in den Rheinauen an: Dort, hinter Alt-Walsum, können wir derzeit viele Vögel beobachten, die das Naturreservat als Überwinterungsplatz gewählt haben. Und morgens früh, wenn die Luft noch ganz kalt ist, dann hängt manchmal auch Nebel über den Wiesen - tolle Fotomotive tun sich da auf.

Weiter geht's zum Revierpark Mattlerbusch. Dort kann man Häschen beobachten. Noch besser geht das nebenan im Freizeitpark Hamborn.

Licht und Schatten kann man besonders gut im Jubiläumshain betrachten. Wunderschön, wenn die Sonnenstrahlen durch die buntbelaubten Bäume fallen. Da nimmt man doch gerne auf einer der Bänke Platz - und beginnt zu träumen. Dicke Kleidung sollte man bei den derzeitigen, "schattigen" Temperaturen aber tragen.

Ein Highlight ist der Botanische Garten Hamborn. Die gepflegte Parkanlage ist immer wieder einen Besuch wert, zu jeder Jahreszeit. Sie hat nur einen kleinen Nachteil: Die nahe Autobahn hinter der Lärmschutzwand sorgt für eine ständige Geräuschkulisse. Ein Vorteil dieser Grünanlage: Wem es kalt wird, kann sich im Tropenhaus aufwärmen. Bei rund 25 Grad fällt das leicht. Nur Brillenträger haben beim Betreten des Hauses meistens (kurzfristig) ein Problem. Die Gläser beschlagen - Folge: Erstmal kein Durchblick.

Mit der Geräuschkulisse der Autobahn müssen auch Ausflügler leben, die den Meidericher Stadtpark besuchen. Dafür gibt es dort viele alte Bäume, die im sanften Herbstlicht besonders prächtig wirken.

Der absolute Knüller aber ist der Landschaftspark Nord. Er zieht Besucher von nah und fern wie ein Magnet an. Kein Wunder: Er ist riesig, sehr vielfältig und bietet mit seiner Industriekulisse Aussichten, die immer wieder spannend sind. Und dort entdeckt man ganz leicht Stellen, an denen man mit sich und der Welt - buchstäblich - allein ist.

Von Gregor Herberhold

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