Schweißnähte in Duisburger Kraftwerk sind undicht
22.04.2010 | 13:38 Uhr 2010-04-22T13:38:00+0200
Duisburg.Der für dieses Jahr geplante Start des neuen Blocks 10 im Walsumer Kraftwerkes wackelt: Bei einer Überprüfung wurden undichte Schweißnähte entdeckt. Fachleute befassen sich derzeit mit den Schwachstellen.
Ob der neue Kraftwerkblock 10 in Walsum wie geplant in diesem Jahr in Betrieb geht, steht in den Sternen: Nach der Druckprüfung seien „undichte Schweißnähte“ entdeckt worden, bestätigte Evonik-Pressesprecherin Edda Schulze auf Anfrage unserer Redaktion. Evonik räumte ein, dass inzwischen Fachleute mit der Prüfung der Schwachstellen beauftragt sind.
Nicht spekulieren
Wann Ergebnisse vorliegen, dazu will sich das Unternehmen im Moment nicht äußern: „Wir spekulieren an dieser Stelle nicht“, sagte Schulze.
Undicht sind Rohre im Wärmetauscher, also dem „Herz“ der Anlage. 450 Kilometer Leitungen sind im Kessel verlegt worden, 35 000 Schweißnähte gibt es in dem Druckteil. „Betroffen ist aber nur ein kleiner Teil“, berichtet Edda Schulze. Beim Prüfdruck im Sommer vergangenen Jahres musste der Kessel 522 bar aushalten. Der Dampferzeuger des Blocks Walsum 10 soll mit über 300 bar betrieben werden, bei Temperaturen über 600 Grad.
800 Mio Euro Investition
Ende 2006 wurde der Grundstein für den neuen Block mit einer Leistung von 790 Megawatt gelegt. Nachbarn und Umweltschützer laufen Sturm gegen die neue Anlage, befürchten massive Beeinträchtigungen, auch gesundheitlicher Art durch den Niederschlag, der aus dem 181 Meter hohen Kühlturm ziehen soll.
Evonik investiert mit seinem Partner EVN (einem Energieversorger aus Niederösterreich) rund 800 Millionen Euro in den Standort.
21:48
Ich warte noch auf den Superspruch: Und der Strom kommt aus der Steckdose...
21:05
Hitachi!!!
Gesundheit
21:00
von derDon, es soll doch tatsächlich hier im Forum Beiträge geben, die es sich nicht lohnt ausführlich zu kommentieren. Dazu gehört Eindeutig der Deinige. Jeder der sich auch nur ein wenig mit Energierpolitik auskennt, merkt das Deine auf Polemik und Ironie getrimmten Aussagen wohl aus den Internetseiten der Energielobbyisten stammen.
Deshalb schleunigst die Evonik,RWE,EON etc. Brille ab und den Verst.... einschalten.
18:38
Lieber RWEausDU,
ich freue mich, daß ein so substanziell polemischer Beitrag einen wohl gut und vor allem detailliert informierten Mitbürger dazu bewogen hat auf diesen zu antworten. Danke!
Nun, vielleicht kann RWEausDU sich ja doch dazu bewegen die falschen Aussagen sachlich zu widerlegen und mich über die Fehler meiner Aussagen korregieren Emmissionswerte und Wirkungsgrad des Kraftwerkes, Daten und Fakten der Energieerzeugung in Deutschland in hinsicht auf die tatsächlichen Produktionskosten der unterschiedlichen Stromerzeugungsarten statt mit Polemik und Zitaten zu antworten.
schönen Gruß noch nach Duisburg
17:11
Sollte das Ding mal wirklich in die Luft fliegen, landet es hoffentlich bei den Verantwortlichen direkt vor die Haustüre.
16:31
Hoffentlich bricht das ganze Gebilde in sich zusammen möglicherweise sind ja Bergschäden Schuld an der misere ....IOI
15:53
Hingegen wünsche ich mir aus vollstem Herzen, dass die Hoffnungen von MSP bald Realität werden :-
15:50
an 6 von der Don
Selten so einen substanziell polemischen und vor allem diesem speziellen Kraftwerk nicht gerecht werdenden Beitarag gelesen.
Es hilft ungemein, sich zu informieren bevor man sich äußert!
Oder wie Dieter Nuhr es ausdrückt: Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal die Fresse halten.“
Es stecken so viele falsche Aussagen in ihrem Text, dass mir die Zeit fehlt, alles zu widerlegen.
Hingegen
15:31
als erstes würde ich alle Neubauten von Kohlekraftwerken verbieten damit die alten Kraftwerke mit geringerem Wirkungsgrad und höheren Emmissionen weiter betrieben werden,
Zweitens würde ich allen Investoren davon abraten in Deutschland, speziel im Ruhrgebiet, zu Investieren.
Drittens würde ich alle Ingeneurtechnischen Berufe für den Kraftwerksbau und -betrieb verbieten.
Wenn das soweit erledigt ist schalten wir alle Kraftwerke ab. Ausser die Solar-Wind und -Wasserkraftwerke natürlich!
Dann werden wir ganz plötzlich feststellen das in Deutschland zu wenig Energie hergestellt wird und, um den Bedarf zu decken, kaufen wir den Strom bei unseren Nachbarn. Zum Beispiel guten Atomstrom aus Frankreich.
So, das war der erste Schritt.
Jetzt geht es ans bezahlen. Da der Strom nun etwas knapp ist greift das gute alte Gesetz von Angebot und Nachfrage................
soll heissen das der Strom so Teuer wird das man sich diesen nicht mehr leisten kann.
Fernseher, Waschmaschine, Geschirrspüler etc. , nicht mehr nötig.
Nebenbei steigen die Fertigungskosten für Lebensmittel usw.
Achso, da die Energiepreise ja steigen, werden in Deutschland dann die meisten industriellen Arbeitsplätze und die zugehörigen Dienstleister ins Ausland abwandern damit sie auf dem Weltmarkt konkurenzfähig bleiben können.
Dieses führt dann zu mehr Freizeit und Hartz4.
Schlußendlich zurück zu den Wurzel und ab auf die Bäume.
Gruß von einem Mitbürger aus dem Ruhrgebiet
14:25
Das die super Facharbeiter hier am Werk waren. Aber billig!