Schüler und Studenten denken übers Essen nach

Alt-Hamborn..  Vom 23. bis 29. Januar, findet an der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule (GWL) ein Connect-Workshop der Universität Duisburg-Essen (UDE) statt. Nach dem Motto „Man ist, was man isst“, entwickeln Schüler, Studierende und Dozierende gemeinsam Projektideen für neue Wege einer bewussten Ernährung.

Essen ist Leben und Kultur zugleich. In übersättigten Industriegesellschaften, in denen das Essen nicht mehr durch lange Schwerstarbeit auf dem Feld, sondern in einigen Sekunden und mit nur ein paar Münzen im Supermarkt „geerntet“ wird, ist das Thema Ernährung komplexer geworden. Gesundheit, Verschwendung, Regionalität, Entfremdung von der Natur und sogar ökonomische Ausbeutung und Klimaschutz stehen aktuell in Verbindung mit dem Thema Ernährung. Gründe für Connect und DuisburgerInnen sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen.

Wie können wir uns gesund ernähren? Was ist überhaupt gute Ernährung? Und was können der Stadtteil Hamborn und dessen Bewohner dazu beitragen? Diesen und weiteren Fragen werden SchülerInnen der Oberstufe der GWL-Gesamtschule mit Studierenden und Dozierenden aus verschiedenen Fachbereichen der UDE nachgehen. Getreu dem Motto „Gemeinsam forschen und entwickeln“ bieten die Workshops den SchülerInnen Gelegenheit, verschiedene Fachbereiche der UDE kennenzulernen, wissenschaftliche Arbeitsweisen und -techniken zu erproben und Einblicke in die universitäre Landschaft zu geben. So bilden in dem Workshop zum Thema „Neue Wege für eine bewusste Ernährung“ die Erkenntnisse aus Exkursionen, Recherchen und Interviews die Grundlage. Ausgestattet mit dem Wissen entwickeln die interdisziplinären Teams praktische Lösungen mit Hilfe der Kreativitätsmethode Design Thinking. Die Projektideen werden am finalen Tag öffentlich vorgestellt und von einer Jury aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft nach Originalität, Umsetzbarkeit und Innovationsgrad ausgezeichnet.